Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Alexandra Klei

    Die Transformation der Lager
    Der erinnerte Ort
    Überall Geschichte
    Wie das Bauhaus nach Tel Aviv kam
    Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland
    Synagogen, Gemeindehäuser, Denkmale
    • Synagogen, Gemeindehäuser, Denkmale

      Zur (Un-)Sichtbarkeit 'Jüdischen Bauens' nach dem Holocaust in der BRD und in der DDR

      • 624 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Die Bedeutung von Synagogen in Deutschland, insbesondere der Neubauten nach dem Holocaust, ist vielschichtig und symbolisiert einen Versuch der Wiedergutmachung für die Zerstörung jüdischen Lebens durch den Nationalsozialismus. Dennoch wird oft übersehen, dass jüdische Gemeinden nach 1945 nur eingeschränkte Möglichkeiten hatten, Neubauten zu realisieren, die stark von der Unterstützung und den Bedingungen des nichtjüdischen Umfelds abhingen. Diese Aspekte verdeutlichen die komplexe Beziehung zwischen Erinnerung, Identität und Architektur in der Nachkriegszeit.

      Synagogen, Gemeindehäuser, Denkmale
    • Hermann Zvi Guttmann (1917–1977), einer der wenigen jüdischen Architekten, spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung jüdischen Lebens in Nachkriegsdeutschland. Sein Werk umfasst Synagogen, Gemeindezentren, Altenheime, Jugendräume, Mikwaot, Denkmale sowie Wohn- und Geschäftshäuser und verdeutlicht die vielfältigen Bauaufgaben, die die neugegründeten Gemeinden in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bewältigen mussten. Die neuen Synagogen und Gemeindezentren sind oft klein, unscheinbar und außerhalb der Stadtzentren gelegen, was die Anfänge jüdischer Gemeinden in Westdeutschland nach der Shoah widerspiegelt und die begrenzten Räume, die ihnen von der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft zugestanden wurden. Die Untersuchung befasst sich sowohl mit den realisierten Bauten als auch mit den nicht umgesetzten Projekten Guttmanns und analysiert deren Entstehungsbedingungen im Kontext des Wiederaufbaus deutscher Städte, der von Architekten geprägt wurde, die bereits im Nationalsozialismus tätig waren. Diese Studie trägt zur Erforschung der jüdischen Nachkriegsgeschichte und zur Auseinandersetzung mit dem Konzept des ‚jüdischen Bauens‘ bei, das sowohl das konkrete Gebäude als auch die Anforderungen an Raumprogramme und die Bedeutungszuschreibungen der Umgebung umfasst.

      Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland
    • Wie das Bauhaus nach Tel Aviv kam

      Re-Konstruktion einer Idee in Text, Bild und Architektur

      Den in Tel Aviv realisierten Bauten der Architekturmoderne wird seit den 1980er Jahren eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Der Begriff Bauhaus etablierte sich – als Terminus einer Einordnung. Mit der Verwendung wird nicht nur ein Stil behauptet und Eindeutigkeit suggeriert, sondern zudem eine enge Beziehung zwischen Deutschland und Tel Aviv hergestellt. Dies geschah und geschieht, ohne dass es einen architekturgeschichtlich tragbaren Bezug zu der 1919 in Weimar gegründeten und 1925 nach Dessau verlegten Ausbildungsstätte gibt. Wie das Bauhaus nach Tel Aviv kam geht der Frage nach, welche Bedeutung eine derartige Zuschreibung innerhalb deutscher Diskurse hat. Dabei wird ein Narrativ offengelegt, bei dem der deutschen Geschichte – hier der Ausgrenzung und Vertreibung der deutschen Jüdinnen und Juden – positive Aspekte abgerungen werden können und die europäische Dimension der Architekturmoderne ebenso wie die zionistischen Ambitionen vor allem von Architekt*innen, die aus Osteuropa stammten, ausgeklammert werden. Die Analyse dieser Leerstellen stellt einen Beitrag zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Rezeption des Bauhaus dar.

      Wie das Bauhaus nach Tel Aviv kam
    • Der erinnerte Ort

      Geschichte durch Architektur. Zur baulichen und gestalterischen Repräsentation der nationalsozialistischen Konzentrationslager

      • 617 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Neuengamme konstruieren jeweils mit Hilfe von Erinnerungszeichen wie Informationstafeln, Mahnmalen, erhaltenen Gebäuden ebenso wie Kennzeichnungen nicht mehr vorhandener Bauten eine Erinnerung an ein Konzentrationslager. Dieses Buch untersucht aus einer architekturtheoretischen Perspektive das »Gedächtnis« der Orte. Alexandra Klei fragt nach den Inhalten und Grenzen der Gedenkstätten-Präsentation und zeigt dabei eine Diskrepanz zwischen dem historischen Standort und seiner heutigen Gestalt auf, die nicht nur die unterschiedlichen Funktionen als Lager und Gedenkstätte betrifft, sondern einen direkten Einfluss auf die Vorstellung von der Geschichte des Ortes hat.

      Der erinnerte Ort
    • Die Transformation der Lager

      Annäherungen an die Orte nationalsozialistischer Verbrechen

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Jede Forschung zur Geschichte der nationalsozialistischen Lager, jede Form einer Gedenkpraxis und jeder Beitrag künstlerischer Auseinandersetzung nimmt implizit oder explizit auf den jeweiligen Ort Bezug. Die Beiträge dieses Bandes wählen ihn daher zum Referenz- und Ausgangspunkt: Die historischen und aktuellen Ereignisse, welche die Lager betreffen, werden in den Beiträgen im Zusammenhang mit den jeweiligen räumlich-materiellen Gegebenheiten untersucht. Die Spannweite der Texte reicht von kunstgeschichtlichen und literaturwissenschaftlichen Perspektiven über philosophische, historische und pädagogische Zugänge bis hin zur bildenden Kunst und Architektur.

      Die Transformation der Lager
    • Gestalt der Erinnerung

      Gedenkstätten an Orten ehemaliger Aussenlager des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Gestalt der Erinnerung
    • 8. Mai 1945

      Internationale und interdisziplinäre Perspektiven

      Die Diskussion über den 8. Mai ist angesichts der Vielfalt an Daten, Ereignissen und deren Deutungen alles andere als eindeutig. Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht hat kein festgelegtes Datum, und die Unterzeichnungsorte in Reims und Berlin-Karlshorst spielen im öffentlichen Diskurs kaum eine Rolle. Eine europäische Einigung über Datum, Ort und Bedeutung des 8. Mai ist bis heute nicht erreicht, auch nicht ohne Berücksichtigung Deutschlands. Das Kriegsende und die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft waren komplexe Prozesse, die an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden. Die Publikation beleuchtet die Vielschichtigkeit, Widersprüche und Konflikte in der Erinnerung an den 8. Mai aus einer internationalen, interdisziplinären und diachronen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl- und Konstruktionsprozesse sowie deren Erfolgsfaktoren. Die Beiträge lassen sich drei Schwerpunkten zuordnen: diskursive Auseinandersetzungen, mediale Repräsentationen und ritualisierte Handlungsweisen. Geografisch werden Russland, Deutschland, Kroatien, Großbritannien, Polen, Italien, Frankreich und Israel betrachtet, während Literatur, Fotografie, Ausstellungen, Denkmale, Architektur und Bildende Kunst sowie nationale und lokale Diskurse und Gedenkveranstaltungen analysiert werden.

      8. Mai 1945