Bookbot

Hans Küng

    19. März 1928 – 6. April 2021

    Hans Küng war ein Schweizer katholischer Priester und ein bedeutender, wenn auch umstrittener Theologe. Seine umfangreichen Schriften erforschten tiefgreifende Fragen des Glaubens und der Ethik und stellten oft etablierte Doktrinen in Frage. Küng widmete einen Großteil seiner späteren Arbeit der Förderung einer globalen Ethik und glaubte an die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs und gemeinsamer moralischer Prinzipien für eine friedliche Welt. Sein intellektueller Mut und sein Engagement für offene Forschung machten ihn zu einer unverwechselbaren Stimme im zeitgenössischen religiösen Denken.

    Hans Küng
    Die Heiligen Schriften der Welt. Die Bibel - Christentum, Die Tora - Judentum, Der Koran - Islam, Die klassischen Schriften des Hinduismus, Die klassischen Schriften des Buddhismus
    Spurensuche
    Der Irak - Ein Land zwischen Krieg und Frieden
    Erlebte Menschlichkeit
    Sieben Päpste
    Kleine Geschichte der katholischen Kirche
    • Erinnerungen III

      • 624 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Der dritte Teil der Erinnerungen von Küng thematisiert die Ökumene der Weltreligionen und das Konzept des Weltethos. Der Autor gewährt Einblicke in seine persönlichen Kämpfe und Krisen und reflektiert über zentrale Lebensfragen wie den Wert des Lebens, den eigenen Tod und das, was danach kommt. Diese tiefgründigen Überlegungen laden die Leser ein, sich mit den existenziellen Herausforderungen und Antworten des Autors auseinanderzusetzen.

      Erinnerungen III2020
    • Erinnerungen I

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Der erste von drei Erinnerungsbänden beleuchtet die ersten vier Jahrzehnte im Leben des Theologen Hans Küng. Beginnend mit seiner Jugend in der Schweiz und dem Entschluss, Priester zu werden, beschreibt das Buch seine Ausbildung in Rom sowie seinen Kampf um Freiheit. Es thematisiert auch seine prägenden Jahre in Paris und Tübingen und führt bis zum Zweiten Vatikanische Konzil. Der Band bietet einen tiefen Einblick in Küngs persönliche und berufliche Entwicklung in einer Zeit des Wandels.

      Erinnerungen I2020
    • Aufbruch aus der Erstarrung

      Konzilstexte vom Kirchenvolk neu kommentiert

      • 334 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Papst Johannes XXIII. sah die Aufgabe des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 - 65) im Aggiornamento, in der Verheutigung unseres Glaubens. Damit löste er einen epochalen Aufbruch in der katholischen Kirche aus. In den letzten 40 Jahren ist dieser Prozess leider ins Stocken geraten und weit herum erstarrt. Trotz vollmundiger Bekenntnisse wurden Intentionen und Impulse des Konzils ignoriert, blockiert oder nicht zeitgerecht weitergeführt. Aber der vom Konzil betonte Glaubenssinn des Volkes Gottes drängt gerade im Blick auf das 50-Jahre-Jubiläum auf ein Nuovo Aggiornamento für eine Kirche in der Welt von heute. So hat die Wiener Basisgruppe Wir sind Kirche die Initiative ergriffen und eine Revision der 16 Konzilsdokumente angeregt. Internationale Gruppen und Personen haben die Konzilstexte kritisch überprüft und neu kommentiert, um die Zeichen der heutigen Zeit in die Dokumente des Konzils einzubringen und konkrete Strukturreformen für heute und morgen in der katholischen Kirche zu urgieren.

      Aufbruch aus der Erstarrung2015
    • Sein Leben lang hat Hans Küng der katholischen Kirche gedient (allerdings nicht immer zur Freude der Kirchenoberhäupter): als weltweit geachteter Theologe, als Priester und viel gelesener Autor. In dieser ganzen Zeit begegneten ihm eine Reihe von Päpsten.Nun blickt er zurück und schreibt über »seine« sieben Päpste, die er selbst erlebt und begleitet hat: Der heftig umstrittene Pius XII. und der große Kirchenreformer Johannes XXIII., der »Pillenfeind« Paul VI., der 33-Tage-Papst Johannes Paul I., der »Wunderpapst« Johannes Paul II., vor allem aber Benedikt XVI., der schon als Kardinal zu Küngs ärgsten Widersachern zählte, und der amtierende Papst Franziskus, der für die große Hoffnung auf eine Erneuerung der katholischen Kirche steht. Sieben ganz unterschiedliche Papstpersönlichkeiten, von Hans Küng meisterhaft porträtiert und in ihrer Leistung kritisch gewürdigt.

      Sieben Päpste2015
      5,0
    • Glücklich sterben?

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      »Gerade weil ich an ein ewiges Leben glaube, darf ich, wenn es an der Zeit ist, in eigener Verantwortung über Zeitpunkt und Art meines Sterbens entscheiden.« Mit diesen Worten stellt Hans Küng die traditionelle Auffassung in Frage, nach der gilt: aushalten, bis zum Schluss, denn allein Gott bestimmt das Lebensende. Seitdem Hans Küng als junger Priester das qualvolle Sterben seines Bruders mit ansehen musste, seit er Zeuge des Dahindämmerns seines Freundes Walter Jens wurde, ist in ihm die Überzeugung gewachsen, dass niemand zu einer solchen Existenz gezwungen sein muss. So verbindet Hans Küng frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten, die er eindrücklich im Gespräch mit Anne Will offenlegte, zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« im Sinne von Hans Küng hat nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.

      Glücklich sterben?2014
      3,7
    • Was bleibt

      Kerngedanken

      Hans Küng hat mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen nicht nur weltweit Millionen von Lesern gefunden, sondern auch die Sicht auf die großen Menschheitsfragen mitbestimmt. Sein denkerischer Weg erstreckt sich von Kirche und Christentum über die Weltreligionen bis hin zu existenziellen Grenzfragen und den weltethischen Standards. Existiert Gott, und was bedeutet »Christsein« heute? Wie können die Weltreligionen in Frieden miteinander leben? Welche Werte können wir von ihnen für Politik, Wirtschaft und Erziehung lernen? Die hier versammelten Schlüsseltexte zeigen, worauf es im Leben ankommt – und was bleibt.

      Was bleibt2013
      4,0
    • Erlebte Menschlichkeit

      • 748 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Mit großer Offenheit erzählt Hans Küng das Leben »meiner letzten drei Jahrzehnte«. Er beschreibt, wie der Versuch der römischen Kirche scheitert, ihren gefährlichsten (weil aus dem Inneren der Kirche stammenden) Kritiker zu isolieren. Die Macht des Papstes reicht auch im ausgehenden 20. Jahrhundert noch weit und könnte das Leben eines Priesters und Professors zerstören. Küng aber wehrt sich – und bleibt Sieger. Er erschließt sich neue Felder, von der Ökumene der Weltreligionen bis hin zum epochalen »Weltethos«, und wird weltweit als einer der großen wegweisenden Denker gesehen. Bunt, spannungsreich, aufregend sei sein Leben gewesen, resümiert Küng, und lässt den Leser teilhaben an Kämpfen und Krisen, an Begegnungen mit den Großen der Erde und seinen eigenen Erkenntnissen über sein Leben. Denn damit schließt das Buch, mit persönlichen Antworten auf die großen Fragen eines jeden Menschen am Ende des Lebens: War es das wert? Wie will ich sterben? Was kommt dann?

      Erlebte Menschlichkeit2013
      5,0
    • Wenn die Welt friedlich zusammenleben soll, braucht sie gemeinsame Spielregeln. Die kann nicht eine einzelne Weltanschauung vorgeben, vielmehr muss sie sich aus den Quellen aller Weltreligionen und humanistischer Traditionen speisen. Das ist die Vision, die Hans Küng vor 20 Jahren als »Weltethos« vorgelegt hat, und die in diesem Buch aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt wird. Eine Idee, die weltweit diskutiert wird und die für alle Bereiche unserer Gesellschaft von Bedeutung ist, wird prägnant und zugleich umfassend dargestellt.

      Handbuch Weltethos: Eine Vision und ihre Umsetzung2012
    • Schon seit gemeinsamen Tübinger Tagen stehen sich die Jesus-Bilder von Joseph Ratzinger und Hans Küng diametral gegenüber. Hier der verkirchlichte, dogmatisierte Christus Ratzingers, dort der lebendige Jesus aus historischer Perspektive. Hans Küng hat die zentralen Texte zu Jesus von Nazareth aus seinem Buch »Christ sein« gelöst und neu gefasst: für einen befreiten Zugang, gegen alle Enge.

      Jesus2012
      4,1