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Bookbot

Franz Schultheis

    1. Januar 1953
    In Algerien. Zeugnisse der Entwurzelung
    Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Zumutungen und Leiden im deutschen Alltag
    Humboldts Albtraum. Der Bologna-Prozess und seine Folgen
    Geschlechterverhältnisse
    Soziologische Erzählkunst
    Forschen mit Bourdieu
    • 2025

      Forschen mit Bourdieu

      Werkstattbesuche 1958-2002

      • 220 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die ethnografischen und soziobiografischen Einblicke in Pierre Bourdieus Forschungswerkstatt beleuchten seine Entwicklung von den Anfängen der ethnologisch-sozialen Feldforschung bis zu seinem Spätwerk. Im Fokus stehen dabei unveröffentlichte Manuskripte, Arbeitspapiere und Korrespondenzen, die nicht nur Bourdieus Lebenswerk neu interpretieren, sondern auch seine Rolle innerhalb der kollektiven Forschungspraxis verdeutlichen. Diese Materialien aus dem Pariser Bourdieu-Archiv eröffnen grundlegende Perspektiven auf seine Methodik und den Austausch mit der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft.

      Forschen mit Bourdieu
    • 2024

      Soziologische Erzählkunst

      Ein Werkstattbesuch bei Pierre Bourdieus Das Elend der Welt

      • 196 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Entstehung von Pierre Bourdieus bahnbrechender soziologischer Studie wird durch neu entdeckte Quellen aus dem Pierre Bourdieu-Archiv beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Forschungswerkstatt Bourdieus, wo innovative Methoden und literarische Erzähltechniken entwickelt wurden, die sowohl Bewunderung als auch Kritik hervorriefen. Anhand persönlicher Aufzeichnungen und Protokolle wird die Praxis des Forschens untersucht, einschließlich Interviewtechniken, Stichproben und der Komposition komplexer gesellschaftstheoretischer Collagen. Dies bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten soziologischer Erzählkunst.

      Soziologische Erzählkunst
    • 2023

      Geschlechterverhältnisse

      Pierre Bourdieus visuelle Soziologie

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Pierre Bourdieus Analyse der Geschlechterverhältnisse in "Die männliche Herrschaft" basiert auf seinen ethnographischen Beobachtungen aus dem kolonialen Algerien, wo er das alltägliche Verhalten von Frauen und Männern dokumentierte. Durch hunderte fotografischer Aufnahmen erforschte er die geschlechtsspezifischen Haltungen, sowohl körperlich als auch ethisch. Der Band kombiniert Bilder und Texte, um Bourdieus fotografische Soziologie zu veranschaulichen, die nicht nur seine theoretischen Perspektiven prägte, sondern auch als Grundlage für seine spätere Habitus-Theorie dient.

      Geschlechterverhältnisse
    • 2023

      Habitat und Habitus

      Pierre Bourdieus visuelle Soziologie

      Habitat und Habitus – ein semantischer Gleichklang, der auf ein fehlendes Glied in der internationalen und interdisziplinären Diskussion über Bourdieus Habitus-Konzept verweist. Bisher konzentrierte sich die Rezeption des »Habitus« fast ausschließlich auf die in La distinction präsentierte »Ethnographie der französischen Gegenwartsgesellschaft«. Dieser Eindruck war jedoch defizitär und wird erst durch einen Blick auf Bourdieus algerische Erfahrungen verständlich. In seinen grundlegenden ethnografischen Forschungen entwickelte Bourdieu, unterstützt durch den Blick seiner Kamera, eine spezifische Perspektive auf die Verbindung zwischen der im Habitat der Menschen vergegenständlichten und in ihrem Habitus verankerten gesellschaftlichen Welt. Mit hunderten Fotos dokumentierte er die Spuren einer durch koloniale Gewalt zerstörten traditionellen Lebensform, in der Habitat und Habitus eine natürliche Einheit bildeten. Diese visuellen Zeugnisse aus seiner Frühphase dienten ihm zeitlebens als Anschauungsmaterial für seine theoretischen Arbeiten. Bourdieus Fotografien verdeutlichen, wie der Verlust dieser angestammten Lebenswelt in einem gebrochenen Habitus der Entwurzelten sichtbar wird und welches Maß an zerstörerischer Gewalt im Clash of Civilisations des Kolonialismus zum Ausdruck kommt.

      Habitat und Habitus
    • 2022

      Pierre Bourdieu und die Fotografie

      Visuelle Formen soziologischer Erkenntnis. Eine Rekonstruktion

      • 131 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Pierre Bourdieus sozialanthropologische Feldforschung ist bis heute wohl einzigartig geblieben. Wenig beachtet wurde bislang die Rolle der Fotografie dabei. Die fünfbändige Serie Visuelle Formen soziologischer Erkenntnis erschließt eine neue Sicht auf das Werk Bourdieus und zeigt anhand der frühen Algerien-Studien ein von Beginn an vom Bild kommendes Denken. Die Beiträge des einführenden Bandes dieser Serie führen den Dialog zwischen den Bildern der "Wirklichkeit" und jenen theoretischen Schlussfolgerungen, den Begriffen von "Habitus" und "Praxis", für die Bourdieu später bekannt wurde, in exemplarischer Weise fort. Begleitet von reichem Bildmaterial zeigen sie unterschiedliche Aspekte der fotografisch dokumentierten Soziologie Algeriens und führen dabei in Bourdieus Forschungspraxis ein.--Verlagstext

      Pierre Bourdieu und die Fotografie
    • 2019

      Unternehmen Bourdieu

      Ein Erfahrungsbericht

      Das »Phänomen Bourdieu« in neuem Licht. In seiner langjährigen und engen Zusammenarbeit mit Pierre Bourdieu hat Franz Schultheis Einblicke in dessen Leben und Arbeiten gewinnen können, die eine weitgehend unbekannte Perspektive eröffnen. Anders als in den geläufigen Porträts von Bourdieu als herausragendem Sozialwissenschaftler tritt hier der »Patron« einer soziologischen Forschungswerkstatt auf den Plan. Die Beschreibung unterschiedlicher Aspekte der Alltagspraxis seines Centre de Sociologie Européenne nimmt dabei den Charakter einer »Ethnographie« des Arbeitens mit Bourdieu an. Im Zentrum, jedoch seiner eigenen Berühmtheit diametral gegenüber, steht die für ihn so wichtige Utopie des »kollektiven Intellektuellen« - und der Versuch ihrer Verwirklichung in Forschung und politischem Engagement.

      Unternehmen Bourdieu
    • 2018

      In rund 200 Interviews kommen Vertreter unterschiedlichster Berufe der Kunstwelt, aber auch Kunstsammler, ausführlich zu Wort. Sie erzählen uns von den Anfängen ihrer Liebe zur Kunst und den biografischen Entscheidungen, aus dieser Passion einen Beruf zu machen oder ihre Kunstaffinität in Form von aufwendigen Investitionen an Geld und Zeit als Kunstsammler auszuleben. Hieraus ergibt sich nicht nur ein buntschillerndes Kaleidoskop der heutigen „Art World“ und ihrer Bewohner, sondern auch eine soziologische Radiographie der gesellschaftlichen Grundlagen und Prägungen eines außeralltäglichen Kulturmusters.

      Kunst als Passion
    • 2016

      Art unlimited?

      Dynamics and Paradoxes of a Globalizing Art World

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Until recently still a blank spot on the world map of art, China today occupies one of the top positions in the rankings of the global art market and has moved into the center of the speculations and the covetousness of its protagonists. But what is really happening on the spot, beyond the ethnocentric distortions of the Western viewpoint? What social representations and uses of art can be identified? A research team from the University of St. Gallen has taken up such questions in an ethnographical field research project which enables the actors in this emergent and nonetheless already market-dominated art field to have their say.

      Art unlimited?
    • 2015

      L'Allemagne, constituée en modèle de rigueur financière et de vertu économique par l'orthodoxie néolibérale, n'échappe pas plus que les autres pays européens aux conséquences du couperet budgétaire. Au début des années 2000, la troisième voie sociale-libérale telle que l'ont définie Blair et Shröder amorce le passage d'un Etat social à vocation universelle à un Etat dispensant une assistance résiduelle. Incarné par les "jobs à un euro", le démantèlement du modèle salarial et du système de santé allemands laisse une part croissante de la population en souffrance dans une société désormais "à responsabilité limitée". Sous la direction de Franz Schultheis et Kristina Schulz, une équipe de chercheurs s'est attachée à rendre raison de la situation sociale de l'Allemagne et des contreparties réelles de son modèle à travers des enquêtes approfondies et des entretiens compréhensifs, inspirés du travail collectif réalisé sous la direction de Pierre Bourdieu dans La Misère du monde. Le tableau sociologiquement construit des témoignages recueillis dans ce livre démontre comment la précarité sociale s'inscrit désormais au coeur de la société allemande.

      Société à responsabilité limitée
    • 2015

      Kunst und Kapital

      • 257 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Art Basel ist nicht nur 'Messe' im zweifachen Wortsinn, zeitlich und räumlich konzentrierte Zusammenkunft von Händlern, die ihre Waren feilbieten und gleichzeitig Ort ihrer Demonstration als 'heilige‹ Güter' mit abertausenden von Pilgern, ein Wallfahrtsziel der Anbetung klassischer und zeitgenössischer Kunst. Sondern sie wird gerade deshalb zur entscheidenden Zeugin eines Wandels der heutigen Beziehungen von 'Kunst' und 'Geld' – mit allen Konsequenzen auch für die Bewertung dessen, was als 'echte' Kunst zu gelten hat. Die vorliegende Studie, Ergebnis einer mehrjährigen 'ethnographischen' Feldforschung, versucht diesen Wandel in der Wahrnehmung der Beteiligten – Messemacher, Galeristen, Sammler, Kuratoren, Kunstberater und Künstler – detailliert nachzuzeichnen.

      Kunst und Kapital