1968 ? kaum ein anderes Jahr ist im 20. Jahrhundert so symbolträchtig, kaum eines so besetzt mit Mythen, Vorurteilen und Emotionen. Das Signum "1968" steht für den Höhe- und Wendepunkt einer internationalen Emanzipationsbewegung und für gesellschaftliche Umbrüche weltweit. Zahlreiche Essays von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Disziplinen, Zeitzeugenberichte und Interviews sowie rund 550 Abbildungen beleuchten das globale "1968". Sie werfen Schlaglichter auf die wichtigsten Schauplätze in Deutschland, Frankreich und den USA, in der Tschechoslowakei und der UdSSR, aber auch in Indien, Kuba und Mexiko. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf die impulsgebende Rolle der bildenden Kunst, die gesellschaftliche Vorgänge auf eine bis dahin nicht gekannte, innovative Weise visualisierte, kommentierte und kritisierte
Andreas F. Beitin Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Die Lust der Täuschung
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Täuschung des Auges gilt seit der Antike als Zeichen höchster Meisterschaft in der Kunst und findet heute in immersiven Multimedia-Installationen sowie Virtual-Reality-Werken ihre Fortsetzung. Neben dem unterhaltsamen Aspekt werden auch aktuelle philosophische Fragestellungen behandelt. Die Rezeptionsgeschichte illusionistischer Kunst ist eng mit den jeweiligen Wahrnehmungsformen verknüpft. In Zeiten von Photoshop, Fake News und Social Media wächst die Verunsicherung darüber, ob wir es mit Schein oder Realität zu tun haben. Kunst kann dabei als wertvolles Kalibrierungsinstrument dienen. Der reich bebilderte Band, der Beiträge aus den Neurowissenschaften sowie der Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte vereint, führt den Leser durch die Geschichte der Lust an der Täuschung: von der bildenden Kunst bis zum Design, von der Antike bis zur Gegenwart. Die Vielfalt der behandelten Künstler, von historischen bis zu zeitgenössischen, zeigt die Entwicklung und den Einfluss illusionistischer Techniken auf die Wahrnehmung und das Verständnis von Realität in der Kunst.