Das Geheimnis der Inka-Stadt
- 303 Seiten
- 11 Lesestunden
Das Geheimnis der Inka Stadt - bk947; Arena Verlag; Eduard Klein; pocket_book; 1981






Das Geheimnis der Inka Stadt - bk947; Arena Verlag; Eduard Klein; pocket_book; 1981
Drei Söhne hat Kapei verloren. Ihn und seine Frau Tuna hält nichts mehr im Tal Don Diegos, des reichen Pflanzers. Deshalb söhnt Kapei sich auch mit dem Auftrag aus, einer Expedition hinab in die heißen Regenwälder am Amazonas als Führer zu dienen. Wenn man Don Diego Glauben schenken will, ist das Ziel des Unternehmens von hohem humanistischem Wert: Mit einer großen Sendung Chinarinde soll der Malaria, unter der die Gummizapfer leiden, zu Leibe gerückt werden. Verwunderlich ist nur, daß der Pflanzer selber die Expedition leitet. Um welche "Werte" es dann wirklich geht, erfahren Kapei, die anderen Indios und der Arzt Menendez in lebensbedrohenden Situationen.
Chile 1860. In dem an der Indianergrenze gelegenen Fort Leuquen lebt der Indianer Juan Morales mit seinem Sohn Pedrillo und seiner Frau Antonia; er ist Stabssergeant der sonst ausschließlich weißen Fortbesatzung. Eines Tages verhaftet er zwei Waffenschmugler, die bestätigen, was er schon von dem Moluchenhäuptling Wildes Pferd erfahren hat: Beim Stamme der Pehuenchen ist ein "weißer König" aufgetaucht, der die Indianer im Auftrage der Franzosen in einen selbstmörderischen Krieg gegen die Chilenische Republik führen will. Juan Morales faßt einen verzweifelten Entschluß. Mit einigen als Pferdehändler verkleideten Soldaten reitet er zu den Pehuechen, um den "weißen König" gefangenzunehmen und dessen Waffenlager zu sprengen.
Roman-zeitung 433