Ervaringsverhaal van een cardioloog over alcoholverslaving en de pogingen er vanaf te komen.
Olivier Ameisen Reihenfolge der Bücher
Olivier Ameisen, MD, war ein französisch-amerikanischer Kardiologe, der ein neuartiges Modell zur Behandlung von Suchterkrankungen vorschlug und erforschte. Sein Ansatz konzentrierte sich auf die vollständige, schnelle und mühelose Unterdrückung von Verlangen und anderen Suchtsymptomen durch hochdosierte Baclofen-Therapie. Nachdem er mit chronischer Angst und Panikattacken zu kämpfen hatte, die ihn zur Selbstmedikation mit Alkohol und anschließend zur Entwicklung von Alkoholismus führten, als konventionelle Behandlungen versagten, suchte er nach einer Alternative. Als er das Potenzial von Baclofen in Tierstudien entdeckte, experimentierte er an sich selbst und stellte fest, dass es Menschen von ihrer Sucht befreien kann, was zu seiner bahnbrechenden Veröffentlichung und einem neuen Behandlungsansatz führte. Seine weiteren Bemühungen widmete er der Förderung der Forschung zu Baclofen und den Mechanismen der Sucht.



- 2009
- 2009
Als Dr. Olivier Ameisens Leben im Alkohol versinkt, ist er auf dem Höhepunkt einer glänzenden Karriere. Keiner ahnt, dass den renommierten Kardiologen an einer New Yorker Universitätsklinik Versagensängste plagen, die er mit Alkohol betäubt. Wiederholt wacht er aus tiefer Bewusstlosigkeit in der Notaufnahme auf; seine Nieren drohen zu versagen, die epileptischen Anfälle häufen sich. Voll Scham und in Todesangst hört er auf zu praktizieren; ein Kreislauf von Entziehungskuren, Psychotherapien, Treffen mit Selbsthilfegruppen – und immer neuen Rückfällen beginnt. Nichts scheint zu helfen. Bis der Arzt eines Tages auf einen wissenschaftlichen Artikel stößt: Baclofen, ein seit Jahrzehnten gebräuchliches, gut verträgliches Mittel gegen Muskelkrämpfe, zeigt in neuen Studien eine verblüffende Wirkung gegen Sucht. Ameisen stürzt sich in die Recherche, kontaktiert die Forscher, wagt schließlich einen Selbstversuch, mit immer höheren Dosen. Das Unglaubliche geschieht: In kürzester Zeit ist er vollständig von jedem Verlangen nach Alkohol geheilt – seit nunmehr fünf Jahren. Ameisens bewegende Geschichte seiner Sucht und mutigen Selbsttherapie ist zugleich die Geschichte einer bahnbrechenden Entdeckung, die die Behandlung von Alkohol- und Suchtkranken revolutionieren kann und schon jetzt Hunderttausenden von Betroffenen und ihren Angehörigen neue Hoffnung gibt.
- 2008
Impacts: Le dernier verre
- 298 Seiten
- 11 Lesestunden
Olivier Ameisen avait tout pour être heureux : rejeton surdoué d'une talentueuse famille, bachelier à seize ans, pianiste exceptionnel, brillant cardiologue, il s'iinstalle à New York au début des années 80, et sa carrière médicale et universitaire prend aussitôt son envol. Mais derrière ce personnage charismatique se cache un grand anxieux. Depuis l'enfance, Ameisen est tenaillé par de profonds sentiments d'insécurité et d'inadéquation. À New York, cette anxiété explose et devient ingérable - et la seule chose qui lui permet de la soulager, c'est l'alcool. La suite, on connaît : Ameisen sombre dans la boisson. À la fin des années 90, il rentre en France. Le cardiologue d'exception, le pianiste brillant n'est plus que l'ombre de lui-même, titubant d'une cuite à l'autre, alternant cures de désintoxication et réunions chez les Alcooliques Anonymes. Pourtant, contre toute attente, cet homme est guéri depuis près de cinq ans, libéré de l'envie même de boire. Parce qu'il a pris son destin en main alors que tout semblait perdu, parce qu'il n'a jamais douté qu'on trouverait un traitement efficace, il a fini par faire lui-même une découverte révolutionnaire : le médicament qui lui a sauvé la vie et bouleverse déjà le traitement de l'alcoolisme et de l'addiction en général.