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Bookbot

Claudia Mahs

    Glückliches Alter(n)
    Betonen - Ignorieren - Gegensteuern?
    Erziehung, Gewalt, Sexualität
    • Erziehungsverhältnisse laufen immer Gefahr, Gewalt hervorzubringen. Gewalt wiederum hat auch oft einen Bezug zum Sexuellen. Dieser Band thematisiert die Dynamiken von pädagogischen Verhältnissen und Beziehungen angesichts der Gegenwart des Sexuellen und deren strukturell gegebene Gewaltförmigkeit. Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern.

      Erziehung, Gewalt, Sexualität
    • Im Kontext von Schule sind gleichzeitig offensiv geschlechterbetonende wie auch Geschlechterstereotypen wiedersprechende Maßnahmen zu finden. In diesem Buch sollen diese widersprüchlichen Tendenzen verstanden und die Konsequenzen für den pädagogischen Alltag aufgezeigt werden. Den Hintergrund des Buches bildet die Beobachtung, dass momentan gleichzeitig offensiv geschlechterbetonende wie auch Geschlechterstereotypen widersprechende und ausgleichende Maßnahmen im Kontext von Schule zu finden sind – und eine zunehmende Vielfalt von geschlechterbetonenden Marktangeboten. Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts sind Wissenschaftler/innen und Fachkräfte aus der Praxis zusammengekommen, um diese aktuellen Auffälligkeiten zu diskutieren. Im Zentrum steht das Anliegen, diese widersprüchlichen Tendenzen zu verstehen, es geht aber ebenso um die Frage, wie sie im pädagogischen Alltag beantwortet werden können und sollten.

      Betonen - Ignorieren - Gegensteuern?
    • Glückliches und sinnerfülltes Alter(n) ist Ausdruck einer erlernbaren Grundhaltung des gesamten Lebens, dies wird in dieser Auswertung von biographischen Interviews deutlich. Eine solche Kultur des Alterns beginnt bereits in der frühen Kindheit. Ein sinnerfülltes Alter(n) braucht eine sinnvolle (Schul)Bildung und lebenszuversichtliche Haltung, die wiederum durch ein solidarisches, soziales Lernen veranlagt werden kann – als Grundlage wirklicher sozialer Kompetenz für Familie, Beruf und Gesellschaft. Erziehungswissenschaft als lebensbegleitende Wissenschaft versteht die moderne Alternskultur als multilaterales Kompetenzbündel, zu deren Erwerb jeder Mensch lebenslang berufen ist. Die Basis dafür liefern lebenslanges Lernen, stabile soziale Strukturen, Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie, Selbstbestimmung, Spiritualität sowie der schöpferische Umgang mit dem Leben. Dies wird eindrucksvoll durch die Interviews mit älteren Menschen belegt und durch den theoretischen und wissenschaftlichen Kontext begründet.

      Glückliches Alter(n)