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Bookbot

Ruedi Widmer

    Die Energiewende im Wartesaal
    Laienherrschaft
    Kiosk. Ein Kaleidoskop
    Gender und Rausch
    • Gender und Rausch

      Ein Reader

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Loslassen, Freiheit, Spass und Bewusstseinserweiterung: Das verbinden viele mit Rausch. Angst, Scham und Verletzlichkeit bedeutet es für andere. Was muss gegeben sein, dass alle sich frei und sicher fühlen im Rausch? Frauen konsumieren eher im Versteckten, weil es bei ihnen noch immer als Tabu wahrgenommen wird. Sie schicken einander ihren Standort, wenn sie auf dem Heimweg von einer Party sind. Sie lassen ihren Drink im Club nie unbeobachtet stehen, aus Angst vor K.-o.-Tropfen. Dieses Buch zeigt, wie Rausch von FINTA erlebt wird und wie sich genderspezifische Unterschiede in Bezug auf Zugang, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz manifestieren. In Bildstrecken, journalistischen Beiträgen und literarischen Texten eröffnen sich vielfältige Perspektiven auf die Welt des Rauschs.

      Gender und Rausch
    • Kiosk. Ein Kaleidoskop

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Buch untersucht den Kiosk als vielfältigen Ort: Treffpunkt, Nostalgieort und Schauplatz für Unperfektes. Es beleuchtet den Zürcher Stammkiosk und internationale Pendants, betrachtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie Google-Rezensionen. Entstanden sind bunte Geschichten in Bild- und Textform, die das Kiosk-Phänomen vielfältig darstellen.

      Kiosk. Ein Kaleidoskop
    • Laienherrschaft

      18 Exkurse zum Verhältnis von Künsten und Medien

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die geforderte Freiheit des Einzelnen, Kunst nach eigenem Gutdünken zu rezipieren, zu genießen und zu produzieren, ist heute Realität. Wir leben im Zeitalter der Laienherrschaft in den Künsten und den damit verbundenen Medien, einem Regime, das auf der Dynamik der Massen-Individualisierung und dem Kontrollverlust etablierter Autoritäten beruht. In diesem Kontext ist jede Geltung relativ, und die Demokratisierung zeigt sich in ihrer Ambivalenz. Die Essays und Interviews des Bandes beleuchten die Rolle des Kulturpublizisten. Wie beeinflussen Ökonomisierung und Digitalisierung sein Selbstverständnis? Welche Veränderungen gibt es in der Rollenverteilung zwischen Publizist und Künstler? Und wie verhält sich der Publizist gegenüber dem zunehmend eigenständigen Rezipienten? Der zeitgenössische Kulturpublizist agiert als Diskursproduzent und als Weitererzähler flüchtiger Wahrnehmungen, gleichzeitig entwickelt er als Interpret und Leser seine Stimme als „Laie“ – unabhängig von den Reinheits- und Absicherungsgeboten der Wissenschaft. Eine Kultur des Interpretierens, die aus der Laienperspektive heraus entsteht, ist in Zeiten der Digitalisierung eine wertvolle, omnipräsente und zugleich bedrohte Ressource. Mit Zeichnungen von Yves Netzhammer.

      Laienherrschaft