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Vera Brandner

    Eyes on
    Picturing others
    Generative Bildarbeit
    • Generative Bildarbeit

      Zum transformativen Potential fotografischer Praxis

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wir alle sind Fotografie! Wir fotografieren, betrachten Fotos, sind darauf abgebildet und verwenden sie. Die Fotografie berührt und verstört, sie verbindet und trennt, sie beweist und ist vieldeutig. Vera Brandner nutzt in der generativen Bildarbeit das Beziehungshafte, das Ambivalente und das Undisziplinierte der Fotografie für Bildungs- und Forschungsprozesse. Die Fotografie wird dabei zum transdisziplinären Praxisfeld, bei dem auf prozesshafte und partizipative Weise die Beteiligten und ihre generativen Themen in den Fokus rücken. Anhand der Bilder, dem Betrachten und Diskutieren werden die Selbst- und Fremdwahrnehmungen erkundet sowie Kategorien sozialer Grenzziehung hinterfragt. Forschen und Lernen gehen dabei Hand in Hand und werden als Erkenntnis- und Transformationsprozesse wirksam

      Generative Bildarbeit
    • Die fotografische Repräsentation ferner Lebenswelten bringt eine visuelle Formulierung des Anderen mit sich. Jede Aufnahme erzeugt unzählige Bilder von Fremd- und Selbstidentität, die die Abgrenzung zu den Anderen verstärken und eigene Vorurteile bestätigen. In diesem Spannungsfeld muss die fotografische Arbeit von Vera Brandner als reflexive Auseinandersetzung und visuelle Antwort verstanden werden. Sie portraitiert Menschen in Ländern wie Angola, Pakistan, Afghanistan, Israel und Palästina und verfolgt eine dialogisch-kommunikative Bildstrategie. Die Porträtierten gestatten es, fotografiert zu werden, inszenieren sich vor der Kamera und blicken oft direkt in die Linse, wodurch sie den einseitigen Blick der Fotografin zurückwerfen und an die BetrachterInnen weitergeben. Brandner lässt offen, wie der Titel „das bild der anderen“ interpretiert werden kann. Ihre Arbeit thematisiert die Komplexität der Identität und die Herausforderungen der Darstellung des Anderen, indem sie den Dialog zwischen Fotograf und Subjekt fördert und die Grenzen zwischen Fremd- und Selbstbild hinterfragt. Diese Reflexion über Fotografie und Identität lädt die BetrachterInnen ein, ihre eigenen Vorurteile und Wahrnehmungen zu hinterfragen.

      Picturing others
    • Eyes on

      • 267 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Eyes On – Monat der Fotografie Wien ist Österreichs größtes Fotofestival, das seit 2004 biennal stattfindet. Der November 2010 steht wieder ganz im Zeichen der Fotografie und macht Wien einen Monat lang zur Fotohauptstadt. Das Spektrum der Ausstellungen reicht von historischer Fotografie über zeitgenössische Fotokunst bis hin zu wissenschaftlichen Dokumentationen. Zu den Highlights zählen die Retrospektive des Schweizer Fotoreporters René Burri im Kunsthaus Wien, die Ausstellung des ungarischen Kriegsreporters Robert Capa, die umfassende Werkschau von VALIE EXPORT und die von einem Text von Elfriede Jelinek begleitete Ausstellung von Marko Zink Der Katalog gibt einen Überblick auf das vielfältige Programm, an 200 Ausstellungsorten mit Arbeiten von 500 österreichischen und internationalen FotografInnen. Mit einem Beitrag von Karin Mihatsch.

      Eyes on