Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

An Lac Truong Dinh

    Von der Fremdenlegion zu den Viet Minh
    Von Kühen, Fachkräften und Kapital
    • 2016

      Von Kühen, Fachkräften und Kapital

      Persönliche Netzwerke, schweizerische Diplomatie und Entwicklungshilfe in Bhutan und Vietnam seit 1945

      Bhutan und Vietnam wurden aus unterschiedlichen Gründen prominente Partnerländer der schweizerischen Entwicklungshilfe. Am Beispiel Bhutans zeigt der Autor auf, wie wichtig private philanthropische Kontakte in der Frühphase der Entwicklungshilfe waren, so etwa die ausgesprochen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Zürcher Unternehmerfamilie von Schulthess und dem bhutanesischen Königshaus. Detailreich wird die Geschichte zwischen den zwei Kleinststaaten nachgezeichnet, in welcher schweizerische Praxis und Traditionen die ersten Entwicklungsaktivitäten prägten. Im Fall von Vietnam verlangsamte der Kalte Krieg und die antikommunistische Haltung der schweizerischen Regierung die Aktivitäten der Schweiz stark, nur wenige Projekte mit dem sozialistischen Vietnam wurden lanciert. Erst in den 1990er Jahren, als sich Vietnam wirtschaftspolitisch öffnete und für den schweizerischen Markt interessant wurde, setzte eine intensivere technische Entwicklungshilfe ein. Das Buch macht deutlich, wie sich westliche und nichtwestliche Akteure bemühten, einen passenden Weg zur Modernisierung und Weltmarktanbindung der beiden asiatischen Staaten zu finden.

      Von Kühen, Fachkräften und Kapital
    • 2011

      Von der Fremdenlegion zu den Viet Minh

      Der Schweizer Überläufer Emil Selhofer im französischen Indochinakrieg

      Vor Ende des Zweiten Weltkrieges verlässt der 1926 geborene Zürcher Matrose Emil Selhofer die Schweiz und tritt in die französische Fremdenlegion ein, die ihn nach Indochina führt. 1947 desertiert er und schließt sich den vietnamesischen Widerstandskämpfern (Viet Minh) im Kampf gegen die französischen Kolonialisten an. Dort wird er Oberst und stellvertretender Gruppenführer im 'Détachement Tell', einer vietnamesischen Kampftruppe ausländischer Soldaten. Während einige Überläufer politisch motiviert in die Legion eintraten, um gegen den Faschismus zu kämpfen, war Emil ein Abenteurer, der sich durch seine Arbeit im Propagandabüro der vietnamesischen Armee dem Kampf gegen Kapitalismus und Kolonialismus verschrieb. Nach Chinas kommunistischer Wende 1949 und dem wachsenden Einfluss auf die Viet Minh entschieden diese, die aus kommunistischen Ländern stammenden Deserteure zurückzuschicken. Emil, der wie viele seiner Kameraden aus der DDR nach Europa zurückkehren wollte, konnte dies als Schweizer nicht. In der Folge begann die verzweifelte Suche seiner Mutter nach ihm, die jedoch erfolglos blieb. Seine Spur verliert sich 1953 im nordvietnamesischen Dschungel, wo er vermutlich bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Die Rekonstruktion seines Lebenswegs basiert auf persönlichen Briefen, Archivmaterialien und Gesprächen mit vietnamesischen Militärkadern. Emil Selhofers Geschichte bietet neue Einblicke in die Fremdenlegion und die nordvi

      Von der Fremdenlegion zu den Viet Minh