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Julia Angster

    Die Deutschen im 20. Jahrhundert
    Die offene Moderne - Gesellschaften im 20. Jahrhundert
    • Die offene Moderne - Gesellschaften im 20. Jahrhundert

      Festschrift für Lutz Raphael zum 65. Geburtstag

      • 456 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Wie bewältigten die europäischen Gesellschaften die Herausforderungen der »Industriemoderne«? Die europäischen Gesellschaften sahen sich während des 20. Jahrhunderts vor die Aufgabe gestellt, auf die neuen Herausforderungen zu reagieren, welche von den Basisprozessen der Industriemoderne - wie der Hochindustrialisierung, der Entstehung der modernen Industriearbeiterschaft, Urbanisierung, Massenmigration, Entstehung eines politischen Massenmarktes, Verwissenschaftlichung und »Entzauberung der Welt« - ausgingen. Hierfür brachten sie unterschiedliche, aber vergleichbare Institutionen, Mechanismen, Akteurskonstellationen, Deutungsmuster, Wissensformen und Diskurse hervor. Der Band geht in europäischer Perspektive der Frage nach, inwieweit deren spezifische Ausformungen von den jeweiligen »Ordnungsmustern« - als dem weitgehend nationalspezifischen Ensemble dominierender Ordnungsideen, Leitbegriffe, Gesellschafts- und zeitspezifischer Erfahrungen und Problemlagen - bestimmt wurden.

      Die offene Moderne - Gesellschaften im 20. Jahrhundert2020
    • Die Deutschen im 20. Jahrhundert

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes stellt sich die Frage, wo die Deutschen ihren Platz in der Geschichte eingenommen haben und wie die Bilanz des letzten Jahrhunderts aussieht. Die Deutschen, die für zwei Weltkriege verantwortlich waren und danach im Brennpunkt des Ost-West-Konfliktes standen, sind wieder eine geeinte Nation und der Normalität ein weites Stück näher gekommen. Dieser Band präsentiert keine weitere Geschichte Deutschlands, sondern eine reichhaltige und differenzierte Darstellung der wichtigsten Determinanten 'Demokratie und Diktatur', 'Kultur', 'Wirtschaft und Konsum' sowie 'Mentalität'. Jede dieser Determinanten wird jeweils für die vier politischen Systeme Weimarer Republik, > Drittes Reich<, Bundesrepublik und DDR von den Historikern Siegfried Weichlein, Daniela Münkel, Julia Angster und Stefan Wolle untersucht. Winfried Speitkamp sondiert die Erinnerungskultur und das deutsche Gedächtnis der vier Epochen. Anhand dieses kontrastiven Konzepts werden die oft radikalen Umbrüche in der Entwicklung des 20. Jahrhunderts deutlich, aber auch die Gemeinsamkeiten und Kontinuitäten. Eindrucksvoller kann die Spannweite der historischen Ausprägungen Deutschlands im 20. Jahrhundert nicht dargestellt werden.

      Die Deutschen im 20. Jahrhundert2004