Bookbot

Ryūnosuke Akutagawa

    1. März 1892 – 24. Juli 1927

    Akutagawa Ryunosuke gehörte zu den ersten japanischen Vorkriegsschriftstellern, die eine breite ausländische Leserschaft erreichten, berühmt für seine technische Virtuosität und seine Fähigkeit, traditionelles Material mit einer modernen Sensibilität zu verbinden. Sein Werk hob sich von den alltäglichen Berichten zeitgenössischer Romanautoren ab und thematisierte oft die Hässlichkeit menschlichen Egoismus und den Wert der Kunst. Akutagawas brillante, straff organisierte Kurzgeschichten interpretieren klassische Werke und historische Begebenheiten aus einem ausgesprochen modernen Blickwinkel neu und machen sie für die Leser fesselnd.

    Ryūnosuke Akutagawa
    Die Geschichte einer Rache
    Japanische Novellen
    Das Leben eines Narren
    Dialoge in der Dunkelheit
    Die Fluten des Sumida
    Rashomon
    • Hrsg., übers. u. mit Anmerkungen von Berndt, Jürgen 598 S. N.-A.

      Rashomon
      4,2
    • Die Fluten des Sumida

      Ausgewählte Erzählungen und Prosa

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der vorliegende Band versammelt einundzwanzig ausgewählte und bislang nicht in deutscher Sprache vorliegende Erzählungen und Prosatexte aus allen Schaffensphasen des großen japanischen Erzählers, Dichters und Essayisten Akutagawa Ryūnosuke (1892–1927), dessen stilistisch und thematisch unübertroffen vielfältiges Werk in Japan so hochgeschätzt wird, dass es für viele den Übergang von Tradition über Moderne zu Post-Moderne verkörpert. Der 1935 gestiftete und heute höchstangesehene Literaturpreis Japans trägt Akutagawas Namen, und etliche seiner ungebrochen populären Erzählungen werden in japanischen Schulen gelesen.

      Die Fluten des Sumida
      3,7
    • Dialoge in der Dunkelheit

      Späte Prosa und Erzählungen

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die siebzehn Erzählungen und Prosatexte dieses Bandes entstanden in den letzten Lebensjahren Akutagawa Ryūnosukes (1892–1927), dessen spätes Werk im Westen noch immer weitgehend unbekannt ist. Zur sprachlichen Eleganz und subtilen Psychologie der frühen Werke tritt eine experimentierfreudige stilistische Vielfalt, aus der das Bemühen des Autors spricht, der japanischen Literatur seiner Zeit neue Wege zu weisen. So enthält sein spätes Werk neben Erzählungen etwa Texte in Dialogform, Filmdrehbücher, Aphorismensammlungen, meisterhafte literarische Skizzen in prägnantester Kürze und darüber hinaus eine Vielzahl von Essays, Gedichten und tagebuchähnlicher Prosa. Akutagawas Werke haben auch ein dreiviertel Jahrhundert nach seinem Freitod nichts von ihrer inhaltlichen, sprachlichen und stilistischen Originalität und Lebendigkeit eingebüßt.

      Dialoge in der Dunkelheit
      2,7
    • Das Leben eines Narren

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Das kleine Werk, das einen Monat vor Akutagawas Selbstmord 1927 abgeschlossen wurde, präsentiert in 51 kurzen Kapiteln eine symbolisch verdichtete Lebenssumme. Der existentielle Druck des Dichters ist spürbar, während er distanziert und beherrscht bedeutungsvolle Episoden und Gefühle aus seinem Leben schildert.

      Das Leben eines Narren
      3,7
    • Magie

      Erzählungen, Reiseberichte, Drehbücher und Stücke

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Akutagawa Ryunosuke, geboren 1892 in Tokyo, war ein vielseitiger Schriftsteller, der zwischen 1912 und 1927 Erzählungen, Stücke und Essays schuf. Er verband japanische und westliche Literaturstile und prägte den magischen Realismus. Sein Suizid 1927 gilt als Wendepunkt in Japans literarischer Geschichte. Der Akutagawa-Preis ehrt sein Erbe.

      Magie
    • In Dreams

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Deftly translated by Ryan Choi, these stories and vignettes (plus two short plays) all have radical brevity in common, demonstrating that Akutagawa was an early and prescient master of what we now call "flash" fiction and non-fiction. With a striking economy of means, the author gives us vivid, eccentric, feeling characters, young and elderly, learned and unpolished, urban and rural. Akutagawa's observations and notes âe" on dreams, on being impersonated, on mountain towns, winter nights, university life and, poignantly, the Great KantÅ Earthquake âe" are as rich and evocative as his stories, with which they share a mesmerising quality. Â First published in Japan between 1914 and 1927 (some posthumously), these works have been overlooked in favour of Akutagawa's longer tales, which have formed the basis of his reputation in the West. In translating them, Choi rounds out our understanding of this master stylist.Â

      In Dreams
      4,0