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Jan Plamper

    Jan Plampers Forschung konzentriert sich auf die russische Geschichte, insbesondere auf die Geschichte der Emotionen. Seine Arbeit untersucht kritisch, wie Emotionen in der russischen Kultur und Gesellschaft konstruiert und erlebt werden. Er erforscht die nuancierten Weisen, wie Affekt und Gefühl historische Erzählungen und soziale Dynamiken prägen.

    Das neue Wir
    Geschichte und Gefühl
    • Das neue Wir

      Warum Migration dazugehört: Eine andere Geschichte der Deutschen

      Das neue Wir2019
    • Geschichte und Gefühl

      • 477 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Über die Macht der Emotionen von der Antike bis in unsere Zeit Wie verändern sich Moral und Ehre im Laufe der Zeit, was bedeutet Vertrauen in der Wirtschaftsgeschichte, was richtete die sprichwörtliche »German Angst« im 20. Jahrhundert an, und wieso befinden wir uns im sogenannten therapeutischen Zeitalter? Gefühle schreiben Geschichte, sie bestimmen Macht und Politik. Triebe, Affekte und Leidenschaften sind kulturspezifi sch, zeitlichem Wandel unterworfen und für den Lauf der Geschichte von immenser Bedeutung. Wenn Menschen lieben oder hassen, wenn sie ehrgeizig, rachsüchtig oder stolz sind, wenn sie Freude, Mitleid, Zorn oder Schuld empfinden – dann hat das Einfluss auf ihr Handeln. Diese scheinbar banale Erkenntnis eröffnet völlig neue Perspektiven auf vergangene Zeiten und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart. Gut erzählt und mit zahlreichen Beispielen aus der Vergangenheit führt Jan Plampers Buch in das boomende Forschungsgebiet der Emotionsgeschichte ein. Zugleich warnt er vor voreiligen Schlüssen und leichtfertigen Anleihen bei den Neurowissenschaften, die viele aktuelle Debatten – wie zum Beispiel die Frage nach der Willensfreiheit – bestimmen.

      Geschichte und Gefühl2012