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Anna Heinze

    Max Beckmann
    Götter und Helden
    Wundern & Staunen
    \"Die Vier Unvergesslichen\"
    • \"Die Vier Unvergesslichen\"

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      1782 kam es in Zürich zu einem denkwürdigen Zusammentreffen: Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg mit seiner Frau Friederike von Württemberg und der russische Zar Paul I. mit seiner Gemahlin Maria Fjodorowna, der Schwester Friederikes, lernten Johann Caspar Lavater kennen. Dieser war der Hauptvertreter der damals populären Physiognomik, nach der von äusseren Merkmalen, insbesondere des Gesichts, auf die Charaktereigenschaften eines Menschen geschlossen wurde. Die "Vier Unvergesslichen", wie Lavater das illustre Gespann nannte, waren von diesen physiognomischen Studien fasziniert. Auch der Oldenburger Hofmaler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein stand mit Lavater in engem Kontakt und fertigte selbst Tier-Mensch-Physiognomien an. Ausgehend von der Begegnung in Zürich erzählt der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung erstmals umfassend die faszinierende Geschichte der "Vier Unvergesslichen" und widmet sich den vielfältigen, intensiven Beziehungen zwischen Oldenburg und Russland

      \"Die Vier Unvergesslichen\"
    • Wundern & Staunen

      100 Jahre Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg

      Im Februar 1923 wurde das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg feierlich eröffnet. Nach der erzwungenen Abdankung des Großherzogs Friedrich August im Jahr 1918 hatte die Regierung des Freistaats Oldenburg die Gründung des Landesmuseums im Oldenburger Schloss beschlossen. 1981 wurde es durch das Augusteum erweitert und seit 2003 ist auch das Prinzenpalais Teil des Ensembles. Das Museum zeigt unter anderem die Kulturgeschichte des Oldenburger Landes vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und bildet damit ein unverzichtbares Stück regionaler Identität. Mit seinen vielfältigen und historisch bedeutenden Sammlungen präsentiert es kulturelle Werte aus verschiedenen Epochen und ist damit auch überregional bedeutsam. Anlässlich der Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Landesmuseums wurde von diesem der vorliegende Band herausgegeben, der die Höhepunkte der Sammlungsbestände präsentiert und an besondere museums- und kulturgeschichtliche Momente der Ausstellungsgeschichte erinnert. Mit herausragenden zeitgenössischen Projekten sind aber auch künstlerische Positionen der Gegenwart vertreten.

      Wundern & Staunen
    • Liebe, Leid, Verrat, Macht – die Mythen und Historien der Antike erzählen von menschlichen Grundthemen und werden seit Jahrhunderten immer wieder aufs Neue von der Malerei aufgegriffen. In der Zeit des Barock fanden die Maler eine neue Bildsprache für die antiken Themen, die darauf abzielte, in ihrem Pathos, ihrem Illusionismus und ihrem effektvollen Spiel mit Licht, Schatten und Bewegung unmittelbar Emotionen bei den Betrachtenden auszulösen. Auf die affektive Wirkung beim Publikum zielen auch die Gemälde des zeitgenössischen Künstlers Michael Ramsauer, der die antiken Geschichten immer wieder zum zentralen Thema seiner Gemälde macht. Im Aufeinandertreffen von Barock und zeitgenössischer Kunst werden die jeweiligen künstlerischen Strategien ebenso deutlich wie das kreative Potenzial der Mythen, die die Künstler seit jeher zu neuen Bildschöpfungen inspirieren.

      Götter und Helden
    • Max Beckmann

      Die Stillleben

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts, doch seine Stillleben wurden bislang kaum gewürdigt. Die Ausstellung der Hamburger Kunsthalle präsentiert nun rund 80 Gemälde und Aquarelle aus internationalen Sammlungen, die Beckmanns Stillleben über alle Schaffensphasen hinweg zeigen – von den frühen Arbeiten ab 1905 bis zu seinen letzten Jahren in den USA. Diese Werke sind nicht nur ein Experimentierfeld für Komposition und Räumlichkeit, sondern auch eine Feier der Farben, Formen und Stofflichkeiten der Welt. Oft wie Bühnenbilder arrangiert, verweisen sie mit verblühenden Blumen und erloschenen Kerzen auf die Stillleben der Alten Meister und die Vergänglichkeit des Lebens. Beckmann integriert zudem Landschaften, weibliche Akte und Selbstporträts in seine Stillleben, wodurch er aufregende Grenzbereiche zu anderen Gattungen eröffnet und mit verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit spielt. Die Ausstellung und der begleitende Katalog schließen eine wichtige Lücke in der Würdigung des OEuvres eines der größten Meister der Moderne.

      Max Beckmann