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Eric Achermann

    Literatur und Recht: Materialität
    Lizensur
    Johann Georg Hamann: Natur und Geschichte
    • Johann Georg Hamann: Natur und Geschichte

      Acta des Elften Internationalen Hamann-Kolloquiums an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel 2015

      • 500 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Die interdisziplinäre Hamann-Forschung spiegelt die universale Weite sowie die singuläre Verdichtung und Sperrigkeit von Hamanns Werk wider, das sich mit dem Ganzen der Wirklichkeit in Natur und Geschichte beschäftigt, dieses Ganze jedoch nur fragmentarisch erfassen kann. Die Beiträge bieten Lesarten zu Natur und Geschichte und berücksichtigen dabei besonders die Sprachformen und Wahrnehmungsweisen. Grundfragen der Ästhetik werden mit jenen der Erkenntniskritik verknüpft, wobei insbesondere das Verhältnis von Glaube und Vernunft thematisiert wird. Die Autorinnen und Autoren stammen aus den Bereichen Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft. Sie untersuchen, wie sich die Bücher von Natur und Geschichte lesen lassen und beleuchten Hamanns Ästhetik im historischen Kontext. Die Vielfalt der Zugänge und Perspektiven zeigt die Komplexität und Tiefe von Hamanns Gedanken und lädt dazu ein, die Verbindungen zwischen Ästhetik, Erkenntnis und dem menschlichen Verständnis von Realität zu erkunden.

      Johann Georg Hamann: Natur und Geschichte
    • Lizensur

      Was darf fiktionale Literatur?

      Öffentliche Kontroversen um Literatur werden primär unter ethischen und juristischen Prämissen diskutiert und münden oftmals in Debatten, die den Zensurvorwurf perpetuieren. Darüber geraten die Lizenzen, auf die sich Literatur in Theorie und Praxis gern beruft, schnell in Vergessenheit. Der interdisziplinär angelegte Band widmet sich den Sondererlaubnissen fiktionaler Literatur, die unter dem Schlagwort „Lizensur“ präsentiert, kritisch analysiert und historisch kontextualisiert werden. Auf diese Weise wird das spannungsreiche Verhältnis zwischen Fiktion und Lizenz in einen literatursysteminternen, geschichtlichen sowie rechtlichen Zusammenhang gestellt.

      Lizensur
    • Literatur hat nicht selten Recht als ihren Gegenstand, und Recht regelt Literatur auf vielfältige Weise. Diese gegenseitige Vergegenständlichung, zusammengefasst unter dem Begriff der „Materialität“, geschieht in verschiedenen Formen und erfüllt unterschiedliche Funktionen. Daraus ergibt sich eine Fülle von Fragen zur normativen Qualität des Rechts und zu den kulturellen Reflexionsleistungen der Literatur. Der Band fragt daneben auch konkreter nach der Rechtsförmigkeit des Fiktiven, der narrativen Ordnung von Rechtstexten, der historischen Wandelbarkeit des Verhältnisses von Recht und Literatur oder den rechtlichen Bedingungen des Buchmarktes. Dies ist ein Open-Access-Buch.

      Literatur und Recht: Materialität