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Matthias Henkel

    1662 - 1806, die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie
    Entrechtet. Entwürdigt. Beraubt
    Wie viel Museum braucht eine Stadt?
    Bewahrt die Kunst!
    • Bewahrt die Kunst!

      • 197 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das Sammeln, Bewahren, Erforschen, Präsentieren und Vermitteln gehört nach dem Standard des Internationalen Museumsrates ICOM in gleichberechtigter Priorität zu den Kernaufgaben jedes Museums. Oft jedoch erfährt der Faktor des Bewahrens eine nachgeordnete Beachtung: Wo finanzielle Mittel fehlen, wird eher in das Präsentieren investiert, als nachhaltige und damit langfristige Strategien des Bewahrens zu forcieren. „Bewahrt die Kunst!“ – mit der zweiten museologischen Fachtagung der museen der stadt nürnberg wird nach dem Auftrag und den Anforderungen zukünftiger Museumsarbeit gefragt.

      Bewahrt die Kunst!
    • Noch nie hat es in Deutschland so viele Museen gegeben wie heute. Die Frage „Wie viel Museum braucht eine Stadt?“ zielt aber nicht allein auf die Anzahl von Museumseinrichtungen; es geht vielmehr um die Präsenz und Relevanz der Institution Museum im Bewusstsein der Bürger und Besucher einer Stadt. Von der Rumpelkammer zum Kuriositätenkabinett, von der Kunst- und Wunderkammer zum Musentempel, vom Ort der Erbauung und Belehrung zur Eventlocation bis hin zur außerschulisch-interdisziplinären Lernwelt – all dies sind Entwicklungsschritte der letzten zwei Jahrhunderte. Dieser Band versammelt die Beiträge einer Fachtagung, die 2009 aus Anlass des Doppeljubiläums – 30 Jahre Centrum Industriekultur / 15 Jahre museen der stadt nürnberg – veranstaltet wurde. Renommierte Expertinnen und Experten setzen sich u. a. mit Visionen für (Stadt-)Museen im beginnenden 21. Jahrhundert auseinander.

      Wie viel Museum braucht eine Stadt?
    • Entrechtet. Entwürdigt. Beraubt

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Arisierung, ein Begriff aus dem völkisch-antisemitischen Gedankengut der 1920er Jahre für die weitgehende oder vollständige Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft, umfasste sowohl die Enteignung jüdischen Besitzes und Vermögens zugunsten von Nichtjuden (Ariern) als auch die Einschränkung jüdischer Erwerbstätigkeit. Als Folge verlor die große Mehrheit der deutschen und österreichischen Juden bis Ende 1939 ihre Lebensbasis. Zur Erreichung dieser Ziele dienten pseudolegale Verordnungen, fiskalische Repressionen und publizistische Kampagnen ebenso wie Erpressung, gewaltsame Angriffe, Terror, Verhaftung, Folter und Mord. Ausstellung und Katalog ermöglichen erstmals eine Annäherung und einen Zugang zum Prozess der Beraubungen der Juden von 1933 bis 1945 in Nürnberg und Fürth, wo diese im Vergleich zum übrigen Reich mit einer besonderen Gier und Härte ausgeführt wurden.

      Entrechtet. Entwürdigt. Beraubt