Adam Pendleton. Blackness, White and Light (Deutsch)
mumok. Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien






mumok. Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
In 2023 mumok Vienna presents the first comprehensive European solo exhibition of New York-based artist Adam Pendleton. In his paintings, drawings, and other works, Pendleton uses letters, words, drips, splashes, sprays, and collected images as primary materials. His work is a kind of continuous writing in which language, movement, memory, and gesture are recorded, transposed, and overwritten. He blurs the boundaries between seeing and reading, between representation and abstraction, between painting, drawing, photography and film. In 2008, he began to articulate his work "Black Dada", a visual project and an evolving investigation into the relationships between blackness, abstraction, and the avant-garde. For the exhibition at mumok, he has further developed his groups of works "Black Dada", "System of Display", and "Untitled (Days)", as well as created new largescale works such as "Untitled (WE ARE NOT)" and further developments of Code Poems, which are inspired by Hannah Weiner's poems of the same name as well as Morse code. The catalogue was created in close collaboration with the artist and his chosen graphic designer, and includes works by Adam Pendleton in colour for the first time.00Exhibition: mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Vienna, Austria (31.03.2023 - 01.07.2024).
Ausst. Kat. mumok, Wien, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 49 Nord 6 Est - Frac Lorraine, Metz, France
Evans untersucht die Rolle von Emotionen in zeitgenössischen Gesellschaften und den Einfluss neuer Technologien auf unsere Gefühle und Handlungen. Die Videoinstallation AMOS? WORLD ist als Fernsehsendung konzipiert, die in einem sozial fortschrittlichen Wohnkomplex spielt und in drei Episoden unterteilt ist. Sie folgt einem Architekten namens Amos und den Bewohnern des Wohnkomplexes, deren Leben in das Gefüge seines Gebäudes eingewebt wird. Zunächst sehen die Zuschauer Amos und einige Mieter, doch seine idealisierte Vision eines harmonischen individuellen und gemeinschaftlichen Lebens beginnt zu zerfallen, als die Mieter gegen die von ihm vorgesehenen Verhaltensweisen aufbegehren. Risse in diesem sorgfältig konstruierten Netzwerk offenbaren einen Zusammenbruch der Machtverhältnisse zwischen Individuen und der Infrastruktur. Obwohl die Charaktere scheinbar von äußeren Druckfaktoren isoliert sind, werfen ihre engen Perspektiven Fragen darüber auf, wie das vernetzte Zeitalter die Kluft zwischen individuellen Rechten und den kontrollierenden Systemen, die sie formen, vergrößert hat.
WARHOL EXHIBITS explores Andy Warhol?s exhibition strategies and presents one of the most famous Pop art icons as installation artist and curator. It will be the ?rst ever representative overview of the artist?s exhibition practice, without ignoring his early and his late work. This broad cross-section will permit a balanced view of his use of diverse media and it will show that his modes of display must be considered key elements of his artistic work.00Exhibition: mumok, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Austria (26.09.2020 - 31.01.2021).
Als Warren Fischer und Casey Spooner ihr Kunst-, Musik-, und Performanceprojekt FISCHERSPOONER 1998 in New York ins Leben riefen, hatten sie eine Mission: Die zugeknöpfte, elitäre Kunstszene sollte offener und zugänglicher werden. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Nach ihren ersten, orgiastisch-opulenten Performances wie etwa im MoMA PS1 waren sie aus der Kunstszene der Stadt nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem Song Emerge landeten Fischerspooner 2002 sogar in der Britischen Top 40-Hitparade und auf der Bühne der Kultsendung Top of the Pops. Mit Sir präsentieren FISCHERSPOONER ein queer-lustvolles Universum. In einer Rauminstallation im mumok empfinden die beiden Künstler das New Yorker Apartment von Casey Spooner nach und werfen damit Fragen der Grenzziehung zwischen privatem und öffentlichem Raum auf. Thematisiert wird das konstante Mitteilungsbedürfnis des eigenen Lebens – ein Phänomen unserer Zeit, das den persönlichen Raum immer mehr zu einem performativen und öffentlichen werden lässt.
War Andy Warhol (1928–1987) ein Intellektueller oder ein Comicleser? Jedenfalls liebte er Bücher. Das Medium des Drucks beschäftigte ihn seit seinen Studientagen und fortan zeitlebens. Beginnend mit Illustrationen zu berühmten Geschichten von Truman Capote oder Katherine Anne Porter, schuf er als erfolgreicher Grafiker auch verspielte Themenhefte, die er in der New Yorker Modewelt als Werbegeschenke verteilte. Er übernahm die Gestaltung von Bucheinbänden großer Verlage und bereicherte die Gedichtbände befreundeter Schriftsteller mit Siebdrucken und Lithografien. In seinen eigenen Bildbänden dokumentierte er das filmisch-fotografische Schaffen seiner Factory. Warhol sprengte herkömmliche Literaturgenres, indem er Tonbandaufnahmen transkribieren und publizieren ließ. In dem ausführlichen Band werden erstmals seine buchgestalterischen und schriftstellerischen Leistungen aus kunsthistorischer wie literaturtheoretischer Sicht vorgestellt. Ausstellungen: Museum Brandhorst, München 18.9.2013–12.1.2014