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Manfred Dahlmann

    Sans Phrase - 8: Sans Phrase. H.8/2016
    Sans phrase. H.11/2017
    Das Rätsel der Macht
    Freiheit und Souveränität
    Seinslogik und Kapital
    sans phrase: Hefte 4 und 11 bis 14
    • Seinslogik und Kapital

      Kritik der existentialontologischen Fundierung der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Seinsphilosophie thematisiert die Unmöglichkeit, sich von Negation und Vermitteltheit zu befreien, solange es Widerstände gibt. Sie konzentriert sich auf das Positive, das Sein, und das Negative wird in eine allgemeine 'Seinsvergessenheit' gefasst. Trotz ihrer abstrakten und schwer verständlichen Natur hat die Seinsphilosophie in der Gesellschaft an Einfluss gewonnen und ist in vielen Kreisen präsent. Krisen stellen die Geltung rationaler Formen in Frage, was zu einer gefährlichen Vereinigung von Massen und Experten führen kann, die in ihrer Wut destruktiv werden.

      Seinslogik und Kapital2025
    • Das Rätsel der Macht

      Michel Foucaults Machtbegriff und die Krise der Revolutionstheorie. Gesammelte Schriften 2

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Kerngedanke dieser Arbeit besteht darin, Foucault nachzuweisen, dass er trotz seiner Behauptungen über das Fehlen einer Theorie tatsächlich über eine totalisierende Theorie verfügt, die Realität bruchlos ordnet. Der Autor nimmt Foucault als pars pro toto, um diesen Vorwurf zu untermauern. Band 2 der Gesammelten Schriften enthält die Diplomarbeit von Manfred Dahlmann, die 1980 bei Johannes Agnoli eingereicht und 2017 zur Veröffentlichung vorbereitet wurde. Der Text reflektiert die intensive Auseinandersetzung mit Foucaults Philosophie in Westberlin der späten 1970er Jahre, als die Begeisterung für den französischen Philosophen inmitten der Krise der Revolutionstheorie in Westdeutschland aufkam. Die späte Veröffentlichung dokumentiert die lebhafte marxistische Diskussion dieser Jahre und zeigt, wie weit die Debatte heute zurückgefallen ist. Dahlmann betont, dass er seine Kritik an Foucault mittlerweile anders formulieren würde, doch der Text verdeutlicht bereits die Notwendigkeit eines erkenntniskritischen Verständnisses der marxschen Kritik der politischen Ökonomie. Die anhaltende Popularität von Foucaults Machtbegriff zeigt, wie sehr die geforderte Erkenntnis- und Formkritik bei der Entsorgung des Marxismus ignoriert wurde. Die Arbeit ist nicht nur eine radikale Kritik an Foucaults Begriffen, sondern auch die einzige geblieben, die dem Rätsel der Macht auf den Grund geht.

      Das Rätsel der Macht2023
    • Sans phrase. H.11/2017

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Markus Bitterolf: Vor ein paar Jahren wurden wir zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt. Renate Göllner thematisiert den Mord an Marinus Schöberl vor 15 Jahren und fordert einen Bruch mit der Vergangenheit. Niklas Frank beleuchtet auf skandalöse und komische Weise, wie sich die Deutschen beim Entnazifizieren reinwaschen. David Hellbrück spricht über Staatsverweigerer und Reichsbürger als militante Querulanten. Karl Marx analysiert die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien, während J. E. Heufelder den Salonbolschewisten Felix Weil interviewt. Adrian Alban fragt, ob sich Schiller, Hegel und Adorno im Labor treffen würden. Gerhard Scheit betrachtet Mozarts "Clemenza di Tito" als Terror- und Flüchtlingsoper und reflektiert über den Welttheaterschwindel von 2017. Jonas Dörge thematisiert Auschwitz in einem unerwarteten Kontext. H. v. Z. bringt Weininger und Jazz zusammen. Ljiljana Radonic fragt, ob Queer noch zu retten ist, während Florian Markl den Ursprung der Israel-Boykottbewegung untersucht. Karl Pfeifer beleuchtet die Juden der arabischen Welt und Pavel Brunßen die Protokolle der Rabbis von der Westbank. Dominik Drexel diskutiert Herfried Münklers Sicht auf den Islamismus. In einer Presseschau wird populistische Außenpolitik thematisiert. Manfred Dahlmann und Christian Thalmaier reflektieren über die Logik des Kapitals. Ingo Elbe betrachtet Karl Jaspers' Konzept der nationalen Schuldgemeinschaft. Georges-Arthur Goldschmidt f

      Sans phrase. H.11/20172017
    • Sans phrase 10

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Thomas von der Osten-Sacken, Marlene Gallner, Simon Gansinger, David Hellbrück, Florian Markl, Ljiljana Radonić, Gerhard Scheit, Simone Dinah Hartmann, Markus Bitterolf, Manfred Dahlmann, Frederik Fuß, Karl Pfeifer, Klaus Thörner, Dorothea Born, H. v. Z., Lea Fink, Lars Fischer, Günther Anders, Konrad Paul Liessmann, Gerhard Oberschlick, Christoph Hesse, Renate Göllner, Dieter Sturm, Alfred Schmidt, Andreas George und Rolf Bossart.

      Sans phrase 102017
    • Mit Beiträgen von Gerhard Scheit, Leo Elser, Thomas von der Osten-Sacken, Danyal Casar, Simone Dinah Hartmann, Florian Markl, Jean Améry, Esther Marian, Niklaas Machunsky, Philipp Lenhard, Arthur Buckow, H. v. Z., David Hellbrück, Manfred Dahlmann, Alex Gruber, Roman Rosdolsky, Alfred Schmidt, Martin Puder, Renate Göllner, Klaus Thörner, Luis Liendo Espinoza und Ljiljana Radonić.

      Sans Phrase - 8: Sans Phrase. H.8/20162016
    • Freiheit und Souveränität

      Kritik der Existenzphilosophie Jean-Paul Sartres

      • 410 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Da nur der einzelne Mensch, nicht aber etwas ihn (seinen individuellen Leib im Sinne Jean Amérys) Überschreitendes frei sein kann, darum, so lautet Sartres logisch nicht zu widerlegendes Urteil, kann keinem Objekt eine in diesem selbst angelegte Fähigkeit, Entscheidungen zu fällen, zugesprochen werden. Wenn ein Subjekt einem ihm Äußeren – etwa Gott, der Natur, dem Staat, dem Kapital oder dem Schönen, dem Glück oder sonst etwas –, eine derartige Autonomie zuschreibt, belügt es sich, meint Sartre: um der Angst vor seiner Freiheit Herr zu werden und sich für seine Taten nicht verantwortlich fühlen zu müssen. Wenn man Adornos Ästhetik dieser Subjektbestimmung konfrontiert, läßt sich jedoch zeigen, daß, so sehr Sartre logisch im Recht sein mag, die Kritik im Grunde darauf zielen muß, genau jenes für Sartre Unmögliche dennoch zur Darstellung zu bringen: um die Verkehrungen erkennen zu können, dank derer das Kapital als automatisches Subjekt, als Souverän, agieren kann.

      Freiheit und Souveränität2013