Das Matthäus-Evangelium
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Rudolf Steiner war ein Visionär, der eine Synthese zwischen Wissenschaft und Mystik anstrebte. Sein philosophisches Werk, das er als Geisteswissenschaft bezeichnete, verband den Erkenntnisweg der westlichen Philosophie mit den inneren und spirituellen Bedürfnissen des Menschen. Er erforschte künstlerische Ausdrucksformen wie Drama und Bewegungskunst und begründete neue Richtungen in praktischen Bereichen wie Bildung, Landwirtschaft und Medizin. Steiners bleibendes Erbe liegt in seinem Glauben an die unbegrenzten Möglichkeiten menschlicher Erkenntnis und in seiner Betonung des ethischen Individualismus.







Dieses erstmals 1910 erschienene Werk enthält die umfassendste Darstellung im Werk Rudolf Steiners vom Wesen und der Entwicklung der Menschheit und ihrer Zugehörigkeit zu einem selbst in Entwicklung befindlichen Kosmos. Eine bedenkenswerte Alternative zur heute gängigen Auffassung.
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien, wo er mit einer erkenntnistheoretischen Dissertation promovierte. Diese Arbeit endet mit der Feststellung, dass das wichtigste Problem des menschlichen Denkens darin besteht, den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Tätigkeiten als Goethe-Herausgeber, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in verschiedenen europäischen Städten. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte es ihm, in vielen Lebensbereichen tiefgreifende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, der er zunächst als Generalsekretär vorstand, war er maßgeblich an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach erhielt die Gesellschaft ihr Zentrum, die „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neugegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Zum ersten Mal liegt hier der Originaltext von Steiners Autobiographoie illustriert mit Bildern aus seinem Leben vor. Noch nie wurde Steiner so plastisch!
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Problem des menschlichen Denkens thematisiert: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach sowie an vielen anderen Orten in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, führte zu tiefgreifenden Impulsen in verschiedenen Lebensbereichen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach seiner Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er maßgeblich an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach erhielt die Gesellschaft ihr Zentrum, die «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925, und sein umfangreiches Werk umfasst zahlreiche Bücher sowie Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
Obsahem spisku jsou meditační úvody k týdenním průpovědím Kalendáře duše Rudolfa Steinera. Není jen souborem 52 manter, vyjadřujících proměnlivé nálady duše v rytmickém prožívání roku, nýbrž svou stavbou a vzájemnými vztahy jednotlivých průpovědí je podivuhodným časovým útvarem a živým organismem, jímž proudí procesy růstu a zrání, rytmický dech i tep duše v jejím poznávání světa i sebe samé.
Inhalt (Auswahl): Die Apokalypse als Darstellung der christlichen Einweihung / Das erste und zweite Siegelbild / Die Briefe an die sieben Gemeinden / Die sieben Siegel und ihre Enthüllung / Die Entwickelung des Menschen und der Erde. Die vierundzwanzig Ältesten und das gläserne Meer / Das Mysterium von Golgatha / Das Weib, mit der Sonne bekleidet. Das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern / Die sieben Zustände des Bewußtseins, des Lebens und der Form. Das Ausgießen der Zornesschalen / Die Zahl 666, Sorat, der Sonnendämon. Der Fall Babylons und die Hochzeit des Lammes. Das neue Jerusalem. Michael überwindet den Drachen / Der erste und der zweite Tod / Der Ursprung der Apokalypse
Dieser frühe und grundlegende Vortragszyklus gibt eine Überschau über das gesamte Gebiet der Geisteswissenschaft und beschreibt die verschiedenen Schulungswege. Inhalt: Die drei Welten: die physische, die astrale und die geistige Welt / Das Leben der Seele nach dem Tode / Das Devachan / Die Arbeit des Menschen in den höheren Welten zwischen Tod und neuer Geburt / Die Erziehung des Kindes / Die Wirkungen des Karmagesetzes im menschlichen Leben / Gut und Böse / Die Entstehung des Gewissens / Die Evolution der Erde / Die Entwickelung des Menschen bis zur atlantischen Zeit / Kulturepochen der nachatlantischen Zeit / Okkulte Entwicklung / Die orientalische und die christliche Schulung / Die Rosenkreuzer-Schulung. Der Zusammenhang zwischen dem Menschen und der ganzen Erde. Über das Erdinnere. Erdbeben und Vulkanausbrüche / Fragenbeantwortungen
Inhalt (Auswahl): Das dekadente Genie (Otto Weininger). Zerrbilder imaginativer Erkenntnis / Natursein und seelisches Leben im Menschen / Uranos und Gäa. Das Hinüberwirken einer Inkarnation in die nächste / Der Mensch, ein Doppelwesen / Weisheit, Schönheit und Güte. Imaginative und psychische Physiologie / Die menschliche Erkenntnis in ihrer kosmischen Bedeutung / Die zwölf Sinnesbezirke und die sieben Lebensprozesse / Verlebendigung der Sinnesprozesse und Durchseelung der Lebensprozesse / Die Ohnmacht des modernen Wahrheitskriteriums / Gedächtnis und Gewohnheit / Das Eingravieren der Gedanken in die Weltensubstantialität / Physische Organisation des Menschen und technische Erfindungen / Inauguration der Idolwissenschaft und des Materialismus durch F. Bacon
Mysterijní dramata zaujímají v díle Rudolfa Steinera zvláštní, výsadní postavení. Rudolf Steiner v nich dramatickou formou ztvárnil duchovní zápas současného člověka, zápas o poznání duchovních světů, o vstoupení do nich, o zasvěcení, prozření. V tomto zápase je člověk konfrontován nejen s odpůrčími bytostmi, ale také se svými duševními silami a svými minulými životy, se svou karmou. Po Bráně zasvěcení vydalo nakladatelství Franesa v letošním roce také druhé ze čtyř mysterijních dramat, nazvané Zkouška duše. Hlavní postavy, které čtenář zná již z prvního dramatu, nyní poznává v jejich minulé inkarnaci, aby měl možnost porozumět zákonitostem opětovného vtělování.
Reproduktion des Originals in neuer Rechtschreibung.
Aufbauend auf die grundlegenden Darstellungen in den Schriften «Reinkarnation und Karma - Wie Karma wirkt», «Theosophie» (GA 9) und «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (GA 13) wird in diesen Vorträgen die Wirksamkeit des mit Karma bezeichneten Schicksalsgesetzes in Einzelpersönlichkeit, Menschheit, Erde und Welt ausführlich dargestellt. Lebensfragen wie: Krankheit und Gesundheit, Epidemien, Elementarereignisse, Tod und Geburt u. a. werden in Beziehung zu den karmischen Gesetzmäßigkeiten betrachtet.
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien, wo er mit einer erkenntnistheoretischen Dissertation promovierte. Diese Arbeit endet mit der Überzeugung, dass das zentrale Problem menschlichen Denkens darin besteht, den Menschen als freie, auf sich selbst gegründete Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Tätigkeiten als Goethe-Herausgeber in Weimar, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach sowie an vielen anderen Orten in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, führte zu praktischen Impulsen in verschiedenen Lebensbereichen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach seiner Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, half er bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft. Im Goetheanum in Dornach entstand das Zentrum „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und die Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse des Menschenwesens. Zwölf Vorträge, Dornach 1919
Inhalt (Auswahl): Der Mensch als Mittelpunkt des Universums / Die soziale Frage als Problem der Gesamtmenschheit / Irdisches Geistesleben und vorgeburtliches Dasein / Die Dreigliedrigkeit des sinnlichen und übersinnlichen Lebens. Der Missbrauch geistiger Fähigkeiten als Krankheitsursache des sozialen Lebens / Über die Ursachen des ersten Weltkrieges / Das Interesse der drei nächst höheren Hierarchien an den Menschen. Das prophetische Erziehen / Das Verhältnis des Menschen zu seinem Engel im Schlaf. Die geistigen Kämpfe zwischen Ost und West / Heidnische und jüdische Kultur. Die Inkarnation Luzifers und die Vorbereitung der Inkarnation Ahrimans. Der Sinn der Verschiedenheit der vier Evangelien
Inhalt (Auswahl): Die drei Reiche der Toten. Das Leben zwischen Tod und neuer Geburt / Der Tod als Lebenswandlung. Die Beziehung zu den Toten. Totenfeiern / Die Einwirkung der Toten auf die Lebenden / Das Altwerden als Hoffnung und Erwartung des Menschen / Was tut der Engel in unserem Astralleib? / Wie finde ich den Christus9
Manch einer mag vermuten, es läge nichts dem wirklichen praktischen Denken ferner als eine anthroposophisch sein wollende Geisteswissenschaft, die sich bewusst zur Erforschung eines Übersinnlichen in Mensch und Natur anschickt. Lernt er die Ausführungen Rudolf Steiners zur praktischen Ausbildung des Denkens kennen, wird er sich unter Umständen sogar bestätigt fühlen. Das ist seltsam - aber auch aufregend: Läßt man sich auf die von Rudolf Steiner geschilderten konkreten Übungen ein, so weicht die anfängliche Skepsis einem wachsenden Erstaunen und Vertrauen in die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. Das Denken schmiegt sich seinem Gegenstand an und kann dadurch der Erkenntnis immer mehr genaue Auskunft über das Wesentliche und dem Handeln durch weiterführende Einfälle die Richtung geben. Im Winterhalbjahr 1908/1909 hielt Rudolf Steiner vier Vorträge über die praktische Ausbildung des Denkens. Es sind jedoch nur noch 3 Vorträge erhalten, von denen der am 18. Januar 1909 vor den Mitgliedern der Theosophischen Gesellschaft in Karlsruhe gehaltene am bekanntesten ist. Die zwei anderen erhaltenen öffentlichen Vorträge zum Thema hingegen sind weniger bekannt. Jedoch enthält insbesondere die Nürnberger Abhandlung ganz neue Gesichtspunkte und Hinweise zur Ausbildung eines Denkens, das der Welt und den Bedürfnissen des praktischen Lebens adäquat ist.
Poutník Marek přichází k tajuplnému klášteru v horách, v němž žije dvanáct mužů, představitelů dvanácti proudů lidstva. Pod vedením třináctého, zvaného Humanus, tady společně pracují pro duchovní vzestup lidstva. Jejich práce se nese ve znamení kříže ovinutého růžemi, ve znamení Krista. V něm se lidstvo může bratrsky sjednotit - takový je Goethův ideál, ideál esoterního křesťana
Mysterijní dramata zaujímají v díle Rudolfa Steinera mimořádné postavení. Poznatky duchovní vědy, předkládané ve Steinerových spisech a přednáškách, jsou v mysterijních dramatech podány v koncentrované podobě, která čtenáři či diváku umožní jejich přímé prožívání. Brána zasvěcení je první z těchto dramat. Rudolf Steiner v těchto dramatech ztvárnil duchovní zápas člověka, zápas o poznání duchovních světů, o vstoupení do nich, o zasvěcení či prozření. V tomto zápase je člověk konfrontován nejen s odpůrčími bytostmi, ale také se svými duševními silami a svými minulými životy, se svou karmou.
Aphoristische Ausführungen
Exakt zu schildern, was sich dem übersinnlichen Bewusstsein erschließt, ist Anliegen dieser Ausführungen. Rudolf Steiner beschränkt sich auf ausgewählte Themen, arbeitet diese allerdings bis in die Gestaltung der einzelnen Sätze aus. So liegt ein Text vor, der in seiner Präzision und dichten Beschreibung zum denkenden Nachvollzug einlädt. Dabei zeigt sich, dass die für das Erarbeiten aufzubringende Intensität als erster Schritt zum Erfassen der geistigen Welt erlebt werden kann.
Fur manche war Friedrich Nietzsche der Unmensch des Jahrhunderts. Sein "Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht !" hallt noch manchen in den Ohren und doch ist er einer der bedeutendsten deutschen Philosophen. In dieser schonungslosen Analyse geht Rudolf Steiner auf die Starken und Schwachen von Nietzsches Werk ein und betrachtet seine Entwicklung. Dabei vergleicht er ihn mit anderen Geistesgroen wie Schopenhauer oder Stirner und kommt zu uberraschenden Erkenntnissen und Einsichten.
Unusual book
Rudolf Steiner entwickelt in diesem Werk eine frische und befreiende Perspektive auf die Grundlagen einer modernen Weltanschauung. Er beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Spiritualität und Wissenschaft und bietet einen tiefen Einblick in die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins. Steiner fordert dazu auf, die Welt mit neuen Augen zu betrachten und ermutigt den Leser, eigene Erkenntnisse zu gewinnen, um ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge des Lebens zu erlangen.
Die hier versammelten Meditationen helfen, das Bewusstsein seiner selbst in der Welt und die heilenden Kräfte im Alltag zu bilden, zu stärken und zu vertiefen.Aus dem Inhalt: Die sechs grundlegenden Übungen - Die vier Regeln - Abend und Morgen - Tag für Tag - Der Wochenrhythmus - Von Woche zu Woche - Der Jahreslauf (Anthroposophischer Seelenkalender und Die zwölf Monatstugenden) - Monat um Monat - Das kosmische Jahr - Jahreszeiten und Feste - Anhang
"Sobald man in der richtigen Weise den Freiheitsbegriff des Karmas fasst, wird man siedurchaus miteinander verienbaren können. Und dann brasucht man auch nicht mehr davor zurückzuschrecken, diese karmische Notwendigkeit durch und durch zu betrachten" Rudolf Steiner
Dieses Thementaschenbuch weist Wege zum Selbstverständnis des Menschen und zur Liebe zum Anderen. Es vergegenwärtigt die Anforderungen an eine zukunftsfähige Sozialgestaltung und führt zum Wesen und Bewusstsein der in Menschen und Natur wirkenden Engel sowie zu den Erkenntnisarten des Übersinnlichen und deren Schulung hin. Alles in allem: praktische Menschenkenntnis fürs Leben.
Die Entwicklung des Menschen im Licht des Johannes-Evangeliums
Immer wieder hat Rudolf Steiner auf die Bedeutung des Johannes-Evangeliums für die Entwicklung des Menschen hingewiesen. Über kein Thema hat er so viele Vortragsreihen gehalten wie über diesen Text. Wiederholt sagt er, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden muss, um in seinem richtigen Gewicht gewürdigt zu werden. Diese Ausgabe ist eine Jahrhundertausgabe. Hundert Jahre, nachdem diese Vorträge gehalten wurden, hat der Materialismus, die Fixierung auf die sinnlich wahrnehmbare Seite des Daseins, das Denken und die Herzen unzähliger Menschen noch weiter abgestumpft. Das kann das Leben mit den hier dargestellten Gedanken umso mehr zu einer Erfahrung der Heilung machen. Pietro Archiati (für die 1. Auflage 2007)
Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft
Mit dem 1924 in Koberwitz bei Breslau gehaltenen landwirtschaftlichen Kurs beginnt die Bewegung der biologischdynamischen Landwirtschaft, die sich seither über die ganze Welt ausgebreitet hat. Generationen von Landwirten haben sich mit diesen Vorträgen Rudolf Steiners in Geist und Grundlagen dieser Anbaumethode eingearbeitet. Mit der neunten Auflage erscheint der Kurs in stark überarbeiteter Fassung. Der gesamte Text wurde neu ediert. Für die Vorträge 5 bis 8, für die Fragenbeantwortungen sowie für die Gründung des Versuchsringes wurden die Stenogramme von Lilly Kolisko hinzugezogen und mit den Typoskripten sowie bei Bedarf mit früheren Auflagen verglichen. Neu ist die Gliederung des Bandes, neu hinzugekommen sind Gesprächsnotizen und Dokumente, unter anderem die bisher nicht bekannte Resolution der Landwirte zur Gründung des Versuchsrings. Ebenfalls komplett überarbeitet und erweitert wurde der Hinweisteil. Zusammen mit den beigegebenen Abbildungen und Faksimiles dokumentiert die neue Auflage auch den historischen Kontext dieser folgenreichen Pioniertat Rudolf Steiners.
Das unbewusste Erleben des Jahresverlaufs im Sommer und Winter kann bewusst gemacht werden. Im Sommer leben wir mehr in Hingabe an die Natur, im Winter ziehen wir uns stark in uns selbst zurück. In den Jahren 1912 und 1913 hat Rudolf Steiner diese Metamorphose, diesen Rhythmus, in Wochensprüchen ausgedrückt. Wer diese einfühlsam meditiert, erlebt, wie eine tiefe Sehnsucht nach Selbsterkenntnis erfüllt wird. Mieke Mosmuller schrieb kleine Verbindungstexte, die jedem Spruch beigefügt sind. Eine Luxusausgabe für jede Woche des Jahres!
„Wenn wir Liebe üben, Liebe pflegen, so ergießen sich Entstehungskräfte, Schöpferkräfte in die Welt.“ – Rudolf Steiner beleuchtet die tiefen Zusammenhänge zwischen Liebe und Schicksal. Jeder erkennt, dass Liebe sowohl für den Empfänger als auch für den Liebenden gut ist. Doch die Entscheidung zu lieben scheint nicht in unserer Freiheit zu liegen. Ewertowski diskutiert zwei zentrale Vorträge Steiners über die Liebe: den vom 17. Dezember 1912 und den vom 24. Februar 1924. Im ersten Vortrag wird erklärt, dass Liebestaten keinen zukünftigen karmischen Gewinn bringen, sondern lediglich die Lebensschulden tilgen, die sich durch unsere Entwicklung angesammelt haben. Im zweiten Vortrag hingegen beschreibt Steiner die positiven karmischen Folgen der Liebe, was im ersten Vortrag nicht erwähnt wird. Ewertowski fragt, wie das Verhältnis zwischen gegenwärtiger Liebe und vergangenen oder zukünftigen Erdenleben zu verstehen ist. Die Freiheit der Liebe und ihre Unverfügbarkeit bilden ein Rätsel, das Ewertowski aufzeigt. Zudem thematisiert er die Durchbrechung der Ökonomie im Sinne einer „guten Ungerechtigkeit“. Ein dritter Vortrag Steiners vom 27. Januar 1924, der als Mittelglied dient, behandelt das Schicksalserleben in der Beziehung zweier Menschen und die Wirkung von Monden- und Sonnenkräften in ihren Lebenswegen.
Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge von Persönlichkeiten und Ereignissen der Weltgeschichte. 6 Vorträge, Stuttgart 1910/1911
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Thema menschlichen Denkens behandelt: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Goethe-Herausgeber in Weimar sowie als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, führte zu tiefgreifenden Impulsen in verschiedenen Lebensbereichen mit dem Ziel, eine spirituelle Erneuerung der Zivilisation zu fördern. Nach seiner Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach entstand das Zentrum „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein umfangreiches Werk umfasst zahlreiche Bücher und etwa 6000 Vorträge, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Dreizehn Vorträge für Ärzte und Studierende der Medizin (Weihnachts- und Osterkurs), Dornach 1924
Weihnachtskurs: Acht Vorträge, Dornach 2.-9. Januar 1924. Oseterkurs: Fünf Vorträge , Dornach 21. bis 25.April 1924. Erster Rundbrief 11. März 1924. Abendzusammenkunft, Dornach 24. April 1924
Wäre in dem Weltinhalte von vornherein der Gedankeninhalt mit dem Gegebenen vereinigt, dann gäbe es kein Erkennen. Denn es könnte nirgends das Bedürfnis entstehen, über das Gegebene hinauszugehen. Würden wir aber mit dem Denken und in demselben allen Inhalt der Welt erzeugen, dann gäbe es ebensowenig ein Erkennen. Denn was wir selbst produzieren brauhen wir nicht zu erkennen.
Philosoph, Padagoge, Naturwissenschaftler und Esoteriker: Durch seine ungemein polarisierende Wirkung teilte sich Rudolf Steiners Zuhorerschaft stets in Befurworter und Gegner. Nur wenigen ist bekannt, dass Steiner zu besonderen Anlassen gedichtet hat. Seine Spruche, Gedichte und lyrische Stellen seiner Mysterienspiele wurden von seiner Tochter Marie Steiner zusammengetragen. Die Spruchdichtungen regen zum Nachdenken an und sind teilweise zur Ausubung seiner eurhythmischen Kunst geschrieben. Steiner ladt damit ein, den Zusammenhang der Menschen mit der geistigen Welt zu finden und selbst zu erleben.
Acht Einzelvorträge zwischen dem 16. Februar und 3. Dezember 1916 in verschiedenen Städten
Inhalt (Auswahl): Das Leben zwischen Tod und neuer Geburt / Die Wesensglieder des Menschen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt / Über das Ereignis des Todes und Tatsachen der nachtodlichen Zeit / Wie kann die seelische Not der Gegenwart überwunden werden? Soziales Menschenverständnis - Gedankenfreiheit - Geist-Erkenntnis / Karmische Wirkungen. Einzelschicksale und Menschheitskarma / Die Lebenslüge der heutigen Kulturmenschheit. Okkulte Gesellschaften. Die Notwendigkeit aus wahrem Geist-Erkennen kommender Impulse / Die Verbindung zwischen Lebenden und Toten. Imagination, Inspiration und Intuition / Der Zusammenhang des Menschen mit der geistigen Welt
Aus dem Inhalt - Allgemeine Anforderungen - Hauptübungen - Mantrische Sprüche - Erläuterungen in esoterischen Stunden - Das Evangelium der Erkenntnis und sein Gebet - Exegese zu «Licht auf den Weg» von Mabel Collins - Meditation im Zusammenhang mit «Licht auf den Weg» - Exegese zu «Die Stimme der Stille» von H. P. Blavatsky
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Thema menschlichen Denkens behandelt: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Werken in Weimar, als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin sowie in Dornach und anderen europäischen Städten. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen praktische Impulse zur spirituellen Erneuerung der Zivilisation zu geben. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum mit der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Inhalt (Auswahl): Das Ewige und das Vergängliche im Menschen / Der Ursprung der Seele / Das Wesen der Gottheit vom theosophischen Standpunkt / Theosophie und Christentum / Die erkenntnistheoretischen Grundlagen der Theosophie / Theosophische Seelenlehre / Die Geschichte des Spiritismus / Die Geschichte des Hypnotismus und Somnambulismus / Was findet der heutige Mensch in der Theosophie? / Ist die Theosophie unwissenschaftlich?
Inhalt: Der Urbeginn der dramatischen Kunst im europäischen Kulturleben. Das Mysterium von Eleusis / Die lebende Wesenhaftigkeit der geistigen Welt in der griechischen Mythologie. Die dreifache Hekate / Natur und Geist. Zeus, Poseidon und Pluto als makrokosmische Entsprechungen der menschlichen Hüllennatur. Ein Zeichen der okkulten Schrift / Dionysos als Repräsentant der Ich-Kräfte. Das Eingreifen des Christus-Impulses in die Menschheits-Entwickelung und die Wirksamkeit der Planetengötter / Das Zusammenfließen der althebräischen und der griechischen Strömung in der Christus-Strömung. Dionysos Zagreus und der jüngere Dionysos / Die Dionysischen Mysterien / Der wahre Sinn der Seelenprüfungen. Fortschreitende Göttergenerationen und zurückgebliebene Wesenheiten. Das Mysterium von Golgatha / Adler-, Stier- und Löwenströmung. Sphynx und Taube. Das Zustandekommen des Ich-Bewusstweins / Die beiden Pole aller Seelenprüfungen. Der makrokosmische Christus-Impuls im Paulinischen Sinne / Unsere Zeit und Goethe
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit. Diese Überzeugung, den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen, prägte seine Tätigkeit als Goethe-Herausgeber, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen praktische Impulse zur spirituellen Erneuerung der Zivilisation zu geben. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum mit der «Freien Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und die Nachschriften von etwa 6000 Vorträgen, die größtenteils in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
Das Buch behandelt verschiedene Themen wie die Anatomie von Dickhäutern, Giftstoffe und deren Auswirkungen auf den Menschen, Ernährung, Albinismus, den Flüssigkeitskreislauf der Erde, menschliche Kleidung, sowie die Wirkungen von Arsen, Alkohol und Opium. Außerdem wird Einsteins Relativitätstheorie thematisiert.
8 Vorträge für die Lehrer der Freien Waldorfschule, Stuttgart 1921
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit der Überzeugung endet, dass das wichtigste Problem des menschlichen Denkens darin besteht, den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen tiefgreifende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach entstand das Zentrum „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Dieses Thementaschenbuch ist für diejenigen gedacht, die sich einen ersten Überblick über das Ereignis des Todes, den nachtodlichen Weg des Menschenwesens und seine Verbindung mit den Angehörigen verschaffen möchten. – Während des ersten Weltkrieges hat Rudolf Steiner das Schicksal vieler Menschen nach ihrem Tod weiterverfolgt und für die Hinterbliebenen Anregungen und Ratschläge gegeben, wie sie mit den Verstorbenen in Verbindung bleiben können. Da dieser Zusammenhang für eine heilsame Zukunft der menschlichen Zivilisation von großer Bedeutung ist, wird er in der zweiten Hälfte der Vorträge besonders berücksichtigt: Wie spricht man mit einem Verstorbenen, auf welch feine Antworten muss man hinhören können?
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Problem des menschlichen Denkens behandelt: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Werken in Weimar, als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach sowie an vielen anderen Orten in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte es ihm, in verschiedenen Lebensbereichen bedeutende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum, die „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und die Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
Immer wieder hat Rudolf Steiner auf die Bedeutung der Nacht für den Menschen hingewiesen. In dieser Zeit, die doch gut ein Drittel unseres Lebens ausmacht, ist unser Bewusstsein in der Regel ganz erloschen oder nur in Träumen vorhanden. Dennoch erleben wir viel in der Nacht, was für unser Tagesbewusstsein, aber auch für unsere Entwicklung von großer Bedeutung ist. Wir können aber auch mit der Nacht «arbeiten», d. h. den Eintritt in den Schlaf mental und meditativ gestalten und auch dem kurzen Moment des Aufwachens vermehrte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Dadurch gewinnen wir eine Kontinuität von inner- und außerleiblicher Existenz, die unser Leben bereichert und vertieft. Auch wenn die Nacht nicht immer verschlafen wird, so ist sie doch ein Raum der Stille und eine Zeit, in der die Sternenwelt uns näher kommt und uns unser Wesen in seiner kosmischen Verbundenheit erleben lässt. Dazu gehört auch die Weihnacht. Der Herausgeber hat Passagen aus Rudolf Steiners Werk zusammengestellt, die in die Tiefe des nächtlichen Bewusstseins führen, als Einstimmung und Voraussetzung für einen kontemplativen und meditativen Umgang mit den Kräften der Nacht. Dazu sind einige Übungen Rudolf Steiners sowie Meditationssprüche beigegeben. Dieser «Kleine Begleiter» gehört auf jeden Nachttisch, denn er kann nebst der Bereicherung des inneren Lebens auch eine gute Einschlafhilfe bieten.
Anregungen zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung mit dem Nichts geben drei Vorträge Rudolf Steiners. In ihnen macht er auf überraschende Zusammenhänge mit den drei großen Idealen Wahrheit, Schönheit und Güte aufmerksam. Nicht wenige Menschen fühlen sich in unserer Zeit wie ausgebrannt. Irgendwann machen sie die Erfahrung, dass ihnen die Kraft zur schöpferischen Betätigung abhanden gekommen ist oder dass die vertraute Ordnung ihres Lebens zusammenbricht und sie wie vor dem Nichts stehen. Doch diese zunehmende Erfahrung des Nichts ist nicht nur biografischer Natur. Auch kosmologisch und philosophisch machte sich im 20. Jahrhundert die Erfahrung des Nichts akut bemerkbar. Womit haben wir es bei dieser Erfahrung zu tun? Welche Bedeutung hat das Nichts für den Menschen?
Vor 100 Jahren ist der anthroposophische Seelenkalender zum ersten Mal erschienen. Diese Sammlung von 52 Sprüchen, die das Verhältnis der Seele zur Natur in ihren jahreszeitlichen Metamorphosen zum Aus- druck bringt, begleitet viele Menschen und Gemeinschaften weltweit. Zum Jubiläum wird es den Seelenka- lender nun auch als Tischkalender zum Aufstellen geben. Vorne mit dem aktuellen Spruch, auf der Rück- seite mit dem Gegenspruch. Damit erhalten die Sprüche Präsenz und Öffentlichkeit und begleiten den Alltag auf neue Weise. Ob auf dem Schreibtisch, der Kommode, dem Konferenz- oder Nachttisch: Mit dem neuen Tischmodell des Seelenkalenders zieht meditative Stimmung in den Alltag ein.
Drei ausgewählte Vorträge Rudolf Steiners machen deutlich, wie die Entwicklung eines imaginativen Sinns für den anderen Menschen das soziale Interesse verstärken kann. Dadurch können die sich in unserer Zeit immer stärker geltend machenden antisozialen Kräfte überwunden werden. Die antisozialen Kräfte, die sich heute in den zwischenmenschlichen Verhältnissen immer stärker bemerkbar machen, sind keine Fehlentwicklung der Natur des Menschen, sie gehören zu seiner Bewußtseinsentwicklung. So jedenfalls stellt es Rudolf Steiner in den Vorträgen dar, die er in der Zeit der sozialen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg gehalten hat. Er macht vor allem darauf aufmerksam, daß der Mensch ebenso die Neigung zum Sozialen in sich trägt, diese aber nur durch eine Entwicklung des Interesses am Mitmenschen wachgerufen werden kann. Welche Dimensionen diese Entwicklung des Interesses haben kann, zeigen die hier ausgewählten Vorträge, die bis in ganz konkrete Übungen hineingeführt werden. Menscheninteresse ist in Steiners Sicht deshalb nicht nur eine abstrakte Forderung, es kann durch Übung, z. B. einer täglichen Rückschau, intensiviert und verstärkt werden.
10 Voträge, Kristiania (Oslo) 1912, mit Notizbucheintragungen
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien, wo er mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit promovierte. Diese Arbeit betont die Bedeutung, den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Rolle als Goethe-Herausgeber in Weimar sowie als Schriftsteller und Redner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, führte zu tiefgreifenden Impulsen in verschiedenen Lebensbereichen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, half er bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft. Diese fand ihr Zentrum im Goetheanum in Dornach, wo die «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft» entstand. Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein umfangreiches Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
Ein idealer Band, um sich eine erste und zugleich umfassende Begegnung mit dem Werk und Gedankengut Rudolf Steiners zu verschaffen. Teil I: Ewiges Werden im Denken. Teil II: Freiheit und Schicksal. Teil III: Mensch und Kosmos. Teil IV: Aus Erkenntnis handeln (Pädagogik, Heilkunde, Landwirtschaft, Kunst, soziale Fragen).
Der Inhalt dieser Schrift schließt an die Ausführungen in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» an und führt diese für die höheren Erkenntnisgebiete der Imagination, Inspiration und Intuition weiter.
Die Fragen nach dem tieferen Sinn des Lebens und des menschlichen Schicksals auf Erden hängen auf das engste zusammen mit der Frage: Leben wir nur einmal oder steht dieses Leben in einer Folge von immer neuen Verkörperungen? In diesen Vorträgen werden die Fragen nach den wiederholten Erdenleben und dem Schicksalsgesetz eingehend behandelt.
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Goethe-Herausgeber, Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in verschiedenen europäischen Städten. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, erlaubte ihm, auf vielen Lebensgebieten tiefgreifende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach entstand das Zentrum der Gesellschaft, die «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
8 Vorträge, Berlin 1909/10
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien, wo er mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit promovierte. Diese Arbeit schloss mit der Überzeugung, dass das wichtigste Problem menschlichen Denkens darin besteht, den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Werken in Weimar sowie als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen praktische Impulse zur spirituellen Erneuerung der Zivilisation zu geben. Nach seiner Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Das Goetheanum in Dornach wurde zum Zentrum dieser Gesellschaft, die eine «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft» darstellt. Nach der Zerstörung des Holzbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein umfangreiches Werk umfasst zahlreiche Bücher und etwa 6000 Vorträge, die größtenteils in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
In diesem Vortragszyklus legt Rudolf Steiner die grundsätzliche Bedeutung des Christentums für ein Verständnis der orientalischen Weisheitslehren dar. So stellt er der Bhagavad Gita, als Blüte der drei großen Strömungen indischer Geistigkeit: Veda, Yoga und Sankhya-Philosophie, das entstehende Christentum gegenüber, wie es in den Paulusbriefen als Keim einer zukünftigen Stufe der Menschheitsentwicklung sichtbar wird.
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die die zentrale Frage des menschlichen Denkens behandelt: die Auffassung des Menschen als freie Persönlichkeit. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Schriften in Weimar sowie als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er als „Anthroposophie“ bezeichnete, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen bedeutende Impulse zur spirituellen Erneuerung der Zivilisation zu geben. Nach seiner Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum, eine „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein umfangreiches Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.
«Diese Vorträge sollen dazu bestimmt sein, eine Vorstellung zu schaffen von dem Christus-Ereignis, insofern als es zusammenhängt mit seiner geschichtlichen Erscheinung: mit der Offenbarung des Christus in der Persönlichkeit des Jesus von Nazareth. Mit dieser Frage sind so viele Fragen des geistigen Lebens verbunden, daß wir gerade dadurch, daß diesmal das Thema so gewählt worden ist, weite Ausblicke werden machen können in das Gebiet der Geisteswissenschaft und in ihre Mission … Auf der anderen Seite werden wir dabei Gelegenheit haben, das, was Inhalt der Religion ist und als solcher Inhalt für die menschliche Allgemeinheit bestimmt sein muß, erkennen zu lernen in seinem Verhalten zu dem, was tiefere Quellen des geistigen Lebens, was die okkulten Quellen, die Quellen der Geheimwissenschaft uns zu sagen wissen über das, was allem religiösen und Weltanschauungs-Streben zugrunde liegen muss.» (Rudolf Steiner)
Inhalt: Thomas und Augustinus / Das Wesen des Thomismus / Die Bedeutung des Thomismus in der Gegenwart / Textübertragungen Es ist das Anliegen dieser Vorträge, den tieferen historischen Hintergrund aufzuzeigen, aus dem sich die philosophische Bewegung der Hochscholastik erhoben hat, und dabei deutlich zu machen, welche Bedeutung der Thomismus für eine philosophische und allgemeine Weltanschauung der Gegenwart noch haben kann.
Grundzüge einer modernen Weltanschauung. Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode
In seinem philosophischen Hauptwerk, das zugleich Fundament der anthroposophischen Geisteswissenschaft ist, setzt sich Rudolf Steiner mit Grundfragen des Erkenntnisprozesses und der Ethik auseinander.
In diesem Buch zeigt Rudolf Steiner Schritt für Schritt, wie jeder Mensch sich einen Zugang zur spirituellen Welt verschaffen kann. Innerhalb der unzähligen Bücher zum Thema Meditation zeichnet sich Rudolf Steiners Klassiker durch seine sachliche, aller diffusen Schwärmerei abholden Sprache und Einstellung. Eine Einladung, einen spannenden Weg zu beschreiten.
Vorträge für die Arbeiter am Goetheanumbau, Band V. Fünfzehn Vorträge, Dornach, 1923
In dieser frühen Schrift stellt Rudolf Steiner das Wesen des Christentums und seine geistesgeschichtliche Stellung in der Menschheitsentwicklung dar. Mit Christi Leben, Tod und Auferstehung ist die Erfüllung und zugleich die Überwindung der antiken Mysterien gegeben.
Inhalt (Auswahl): Die geistigen Zusammenhänge zwischen den Kulturströmungen der alten und der neuen Zeit / Die alten Einweihungsstätten / Der Osirismythos / Die Entstehung des Männlichen und Weiblichen / Die Entstehung des Tierreichs / Das Fischsymbol der ersten Christen / Das Wesen der ägyptischen Einweihung / Der Abdruck des Geistes in den griechischen Kunstschöpfungen / Der Christus-Impuls als Überwinder der Materie
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Goethe-Herausgeber in Weimar sowie als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach. Seine erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» nannte, ermöglichte ihm, in vielen Lebensbereichen praktische Impulse zu geben, mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach entstand das Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Leitung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Er starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» ediert sind.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Teil I behandelt die philosophischen Entwicklungen von den griechischen Denkern bis zu den Weltanschauungen des 19. Jahrhunderts, während Teil II das philosophische Geistesleben vom 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert und einen Ausblick auf die Anthroposophie skizziert.
Vom Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Menschenerkenntnis