Alle, die Paul Watzlawick persönlich erlebt haben, sind sich einig: Er war nicht nur ein begnadeter und erfolgreicher Autor, sondern auch ein witziger und brillanter Redner. So ist er neben seiner Ratgeberparodie Anleitung zum Unglücklichsein auch für seine Arbeiten, Vorlesungen und Interviews zum radikalen Konstruktivismus und nicht zuletzt für seinen Satz „Man kann nicht nicht kommunizieren“ bekannt. Die menschliche Kommunikation und deren Fallstricke waren Lebensthemen, denen er sich fundiert widmete. Zu seinem 100. Geburtstag in diesem Jahr veröffentlichen wir daher einen erstmals verschriftlichten Vortrag aus dem Jahre 1995, den er beim Europäischen Kongress für Hypnose und Hypnotherapie nach Milton H. Erickson in München gehalten hat. Watzlawick spickte ihn mit lebensnahen Begebenheiten und Fallbeispielen aus seiner therapeutischen Praxis, aber auch mit Aphorismen und witzigen Geschichten im Umgang mit anderen Menschen. Die direkte Aufdeckung scheinbar auswegloser Kommunikationsparadoxien macht Spaß, lässt schmunzeln und manch einer entdeckt sich (oder eine nahestehende Person) nur zu gut darin wieder.
Paul Watzlawick Bücher
Dieser Psychologe und Philosoph war ein Theoretiker der Kommunikationstheorie und des radikalen Konstruktivismus. Seine Ideen haben die Familientherapie und die allgemeine Psychotherapie beeinflusst. Er war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten am Mental Research Institute.







Neun namhafte Wissenschaftler fragen, wie wir wissen, was wir wissen, und beschreiben in so verschiedenen Gebieten wie Psychiatrie, Philosophie, Mathematik und Neurophysiologie die Rolle selbst erfüllender Prophezeiungen und idealistischer Annahmen beim Erschaffen der Wirklichkeit. Eine lohnende Lektüre, zudem amüsant und voller Überraschungen – seit über zwei Jahrzehnten ein Dauerseller. – »Der Konstruktivismus erschafft oder ›erklärt‹ keine Wirklichkeit ›da draußen‹, sondern enthüllt, dass es kein Innen und Außen gibt, keine Welt der dem Subjekt gegenüberstehenden Subjekte« (Paul Watzlawick).
Ist es möglich, sich am eigenen Zopf aus dem Morast zu ziehen, wie es Baron von Münchhausen einst tat? Oder besser gefragt: Können wir uns am eigenen Schopf aus dem Rahmen der Welt ziehen und diese von außen mit anderen Augen sehen? Und was hat das überhaupt mit Psychotherapie zu tun? Paul Watzlawick geht in seinem Buch auf diese und andere zentrale Fragen ein und zeigt anhand vieler Beispiele, wie sich alte Weltbilder durch Umdeutungen auflösen und wie neue 'Wirklichkeiten' entstehen – denn es gibt keine objektive Wirklichkeit.
Über Theorie und Praxis der Kurzzeittherapie geben die Herausgeber mit führenden Experten erstmals einen umfassenden Überblick. Es ist eine Einführung in die Kunst, komplizierte Probleme mit Hilfe einfacher Lösungen in kurzer Zeit zu bewältigen - basierend auf komplexen modernen Theorien
Paul Watzlawick und seine Kollegen untersuchen in „Lösungen“ die Theorie und Praxis der Wandlung und des Beharrens. Sie entwerfen dabei - in Fort- und Umsetzung der Erkenntnisse aus der "Menschlichen Kommunikation" - einen Ansatz, der Lösungen der ersten Ordnung und Lösungen der zweiten Ordnung unterscheidet. Mit faszinierenden Beispielen und großer Eleganz entwerfen sie ein Gerüst, dass uns beim alltäglichen Ringen um Lösungen in allen zwischenmenschlichen Belangen wertvolle Hilfe leistet. «Dieses Werk ist faszinierend. Ich halte es für einen bemerkenswerten Beitrag, ein verdammt gutes Buch, das all jenen bekannt werden sollte, die sich mit den vielfältigen Aspekten menschlicher Beziehungen und ihrer Probleme abzugeben haben.» (Milton H. Erickson im Vorwort)
Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch ohne Worte stehen wir jederzeit im Austausch mit unseren Mitmenschen - ob wir wollen oder nicht. Der Philosoph und Psychoanalytiker Paul Watzlawick hat mit seinen Axiomen und Theorien unser Verständnis über Kommunikation radikal und nachhaltig verändert. Auf unerreichte Weise verbindet Watzlawick dabei die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit einem großen schriftstellerischen Talent. Viele seiner beispielhaften Geschichten sind ebenso ins kollektive Bewusstein übergegangen wie jener Satz über die Unmöglichkeit des Nichtkommunizierens. Das Watzlawick-Lesebuch mit den besten Ansichten und Einsichten des radikalen Konstruktivisten und Kommunikationsphilosophen, ergänzt durch ein Nachwort von Friedemann Schulz von Thun sowie durch ein ausführliches Gespräch mit dem Meister, geführt von Bernhard Pörksen.
Interaktion
- 526 Seiten
- 19 Lesestunden
Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns
Mit einem Vorwort von Hubert Christian Ehalt
Der Psychotherapeut Paul Watzlawick geht unseren persönlich empfundenen Wahrnehmungen, unseren Sinneszuweisungen nach. Was ist denn Wirklichkeit? Jeder erfährt sie aufgrund seines kulturellen und sozialen Hintergrunds anders, subjektiv, was Watzlawick mit vielen anschaulichen Beispielen belegt.
Kommunikation ist eine Conditio sine qua non menschlichen Lebens und gesellschaftlicher Ordnung. Man kann – in der klassischen Formulierung dieses Buches – 'nicht nicht kommunizieren'. Der Mensch beginnt von den ersten Tagen seines Lebens an, die Regeln der Kommunikation zu erlernen, obwohl diese Regeln selbst ihm kaum jemals bewusst werden. Watzlawicks Standardwerk der Kommunikationswissenschaft handelt von den pragmatischen Wirkungen der Kommunikation im zwischenmenschlichen Verhalten und deren Störungen. Es formuliert Denkmodelle und veranschaulicht Sachverhalte, die die Gültigkeit solcher Modelle untermauern. Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach/Kärnten, Österreich; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph und Autor. Seine Arbeiten hatten großen Einfluss auf die systemische Richtung der Psychotherapie. Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch seine populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Kommunikationstheorie und zur Konstruktion psychischer Realität einem größeren Publikum bekannt.
Wie wirklich ist die Wirklichkeit
? Wahn - Täuschung - Verstehen
Paul Watzlawick klärt auf unkonventionelle und amüsante Weise darüber auf, was die sogenannte Wirklichkeit tatsächlich ist. Denn sie ist keineswegs das, was wir naiv »Wirklichkeit« zu nennen pflegen, sie ist vielmehr das Ergebnis zwischenmenschlicher Kommunikation, was Watzlawick mit vielen verblüffenden Beispielen belegt.



