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Anne von Canal

    Anne von Canal schreibt über die Suche nach Heimat und Identität in unserer immer stärker vernetzten Welt. Ihre Prosa ist reich an Details und scharfsinnigen Beobachtungen, die die Komplexität menschlicher Beziehungen und den Einfluss der Umwelt auf unser Leben untersuchen. Von Canal erschafft tiefgründige psychologische Porträts von Charakteren, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen.

    I get a bird
    Tödliche Bescherung
    Der Grund
    Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
    Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown
    Mein Gotland
    • Mein Gotland

      Erzählungen von Wind, Zeit und Einsamkeit

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Gotland. Für Anne von Canal ist das ihre Winterinsel, eine Landschaft im Meer, die ihr auf Schritt und Tritt Geschichten einflüstert: Geschichten von Einsamkeit, von Sturm und Schiffbruch, von Menschen, Figuren, Orten und Ereignissen, die die Insel prägen. Ob Ingmar Bergman oder Pippi Langstrumpf, die unbekannte Prinzessin Eugénie oder Gotlands erster Winzer Lauri – sie alle kommen zu Wort. Aus der uralten Landschaft lässt die Autorin ein zeitentrücktes Zuckerparadies, die Musikkneipe eines Aussteigers oder ein von Kriegsgefangenen erbautes Freilichttheater erstehen, und dazu erklingt, wie die mächtige Stimme der Insel, ein spektakuläres Radiokonzert mit 200 Kirchenglocken. Vergangenes und Gegenwärtiges, Realität und Fiktion fügen sich zu einer stimmungsvollen Ballade – nicht nur über Gotland, sondern auch über »die Insel an sich«.

      Mein Gotland
      5,0
    • Wie jeder Teddy ist auch Henry N. Brown sprach- und bewegungslos, doch er weiß: Liebe ist eine Sprache, in der ohne Worte alles gesagt werden kann. Er verbringt sein Leben als Zuhörer. Er macht den Menschen ihr Herz leichter. Nach einem abenteuerlichen Bärenleben hat Henry sein Zuhause bei der Schriftstellerin Flora Sommer gefunden. Doch das friedliche Weihnachtsfest, das er ersehnt, wird alles andere als geruhsam und harmonisch: Überraschende Gäste lösen Familienturbulenzen aus – der ganz normale Wahnsinn eines Heiligen Abends. Doch am Ende stellt Henry fest, dass es trotz allem Chaos eigentlich das schönste Weihnachten war, das er seit langem erlebt hat. Eine turbulente Weihnachtsgeschichte – eingerahmt von Henrys Gedanken über das Fest der Liebe, über Zeit, Geschenke, Gemeinsamkeit und Einsamkeit. Und natürlich auch mit Erinnerungen an sein Leben.

      Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown
      4,4
    • Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

      Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
      4,3
    • Wie oft kann ein Mensch von vorn beginnen? Er nennt sich Lawrence Alexander und fährt als Kreuzfahrtpianist über die Weltmeere. Er ist der Mann an den Tasten, etwas anderes kann und will er nicht mehr sein. Doch eines Tages beschwört ein unerwartetes Ereignis die Erinnerung wieder herauf – an seine Kindheit und Jugend als Laurits Simonsen im großbürgerlichen Stockholm, an seinen Lebenstraum, seine große Liebe und daran, was daraus wurde... Und es stellt sich die Frage, ob Laurits bereit ist für einen Neuanfang.

      Der Grund
      3,9
    • Tödliche Bescherung

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Viel spannender als das Warten aufs Christkind Wenn Dunkelheit herrscht und Eiseskälte über den Fjorden und Bergen liegt, ereignen sich im hohen Norden die mörderischsten Geschichten. Da kann die schönste Bescherung tödlich enden – auch für den Weihnachtsmann. Henning Mankell, Åke Edwardson, Leena Lehtolainen und viele andere beweisen einmal mehr, dass die interessantesten Mörder aus Skandinavien kommen. Eine erlesene Auswahl der spannendsten Kriminalgeschichten zur Winterzeit.

      Tödliche Bescherung
      3,6
    • Als Jana, Zukunftsforscherin aus Freiburg, ein Paket von einem ihr unbekannten Absender erhält, ist sie mehr als überrascht: Jemand schickt ihr den schmerzlich vermissten Kalender zurück, den sie vor Jahren verloren hat. Sie schreibt zurück. Und es entspinnt sich ein intensiver Austausch mit Johan, einem Busfahrer, der sich mit Verlust nur allzu gut auskennt … Ein einzigartiger und berührender Briefwechsel zweier Autoren. Ein Experiment, in dem universelle Themen verhandelt werden: Freundschaft, Liebe, Eltern-Kind-Beziehungen, (geplatzte) Lebensträume und Neuanfänge. Aber auch ein tröstlicher Dialog zwischen zwei verlorenen Seelen, die durch ihren Austausch den Mut finden, neue Wege zu gehen.

      I get a bird
      3,5
    • Es ist eine E-Mail mit nur einer Zeile, die Hannas Welt ins Wanken bringt: ihre einst beste Jugendfreundin ist tot. Mit Fido hatte sie in den 80ern alles geteilt: Träume, Pläne, Zigaretten – bis die Freundin eines Tages unerwartet und ohne Erklärung den Kontakt abbrach und nie wieder auftauchte. Die erschütternde Nachricht von Fidos Tod erreicht Hanna, die mittlerweile als Glaziologin arbeitet, ausgerechnet während einer wichtigen Antarktisexpedition. Sentimentalitäten kann Hanna sich hier keinesfalls erlauben. Doch in der endlosen Weite des Eises kehren die Erinnerungen und auch die ungeklärten Fragen nach Fidos Verschwinden mit Macht zurück. Hanna verliert die Kontrolle. Als die Spannungen im Forscherteam zunehmen und ein Schneesturm den Erfolg ihres Projektes gefährdet, wird die Zeit im Eis endgültig zur Zerreißprobe.

      Whiteout
      3,5