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Elvira Niesner

    Frauenhandel in Europa
    Ein Traum vom besseren Leben
    Prostitution auf den Philippinen
    • 2001

      Der zunehmende Frauenhandel stellt die europäischen Demokratien vor große Herausforderungen. Wie können demokratische Werte angesichts moderner Sklavenhandel-Formen verteidigt werden? Welche Gesetze und Maßnahmen setzen die Staaten um? Die Studie des Frankfurter Instituts für Frauenforschung basiert auf umfangreichen Recherchen in Belgien, Deutschland, Österreich, Italien, Polen und Tschechien. Sie vergleicht Strafrechtsnormen, ausländerrechtliche Bestimmungen und Opferschutzgesetze und untersucht deren Umsetzung bei der Ermittlung und Bestrafung von Menschenhandelsdelikten. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verhältnis zwischen Strafverfolgung und dem Schutz von Opfern und Zeugen. Erstmals wird die enge Verbindung zwischen erfolgreicher Strafverfolgung und effektiven Opferschutzmaßnahmen empirisch belegt. Oftmals fehlt jedoch der Opferschutz, da betroffene Frauen häufig schnell abgeschoben werden, um illegaler Einwanderung vorzubeugen. Finanzielle Mittel sind begrenzt, da staatliche Interessen, wie der Schutz der Grenzen, oft über den Menschenrechten von Frauen stehen. Dank der Initiative von Frauen konnten Opferschutzeinrichtungen gegründet werden. In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit zwischen diesen Einrichtungen und den Strafverfolgungsbehörden verbessert. Diese Entwicklung ist jedoch noch am Anfang. Die Studie wird in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht und bietet ein wertvolles Verständnis für di

      Frauenhandel in Europa
    • 1997

      Ein Traum vom besseren Leben

      Migrantinnenerfahrungen, soziale Unterstützung und neue Strategien gegen Frauenhandel

      • 294 Seiten
      • 11 Lesestunden

      InhaltsverzeichnisDanksagung.I. Einleitung.1. Migration und Frauenhandel.2. Leitende Themen der Untersuchung.3. Zur Methode und Durchführung der Untersuchung.II. Hintergründe und Motive der Migration.1. Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.2. Alle Last auf den Schultern der Frauen.3. Auf der Suche nach gesellschaftlicher Akzeptanz.4. Zwischen Tabu, Stigma und Anerkennung.5. Räumliche und emotionale Distanz aufbauen.6. Die Anziehungskraft des ‘Fremden’.7. Zuneigung als Migrationsmotiv.8. Zusammenfassung.III. In Abhängigkeit von der Vermittlung.1. Wege und Formen der Ausreise.2. Die Organisation der Einreise.3. Zusammenfassung.IV. Lebensbedingungen in der Migration.1. Die Heiratsmigrantinnen.2. Erwerbsarbeit.V. Diskriminierung und ihre Bewältigung.1. Diskriminierungserfahrungen — „ich bin fremd und käuflich“.2. Einstellungen zum Leben in der Bundesrepublik.VI. Regierungsmaßnahmen in Herkunfts- und Aufnahmeländern.1. Maßnahmen in den Herkunftsländern.2. Maßnahmen gegen Frauenhandel in der Bundesrepublik.VII. Chancen und Grenzen von sozialer und politischer Einflußnahme am Beispiel des Fraueninformationszentrums (FIZ).1. Hilfe im Einzelfall.2. Migrantinnenselbstorganisation.3. Das Wirken in der Öffentlichkeit.4. Zusammenfassung.VIII. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen.1. Ergebnisse.2. Handlungsleitende Empfehlungen.3. Maßnahmen.Literaturhinweise, Vorträge und TV-Dokumentationen.

      Ein Traum vom besseren Leben