Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Köln ist eng mit der des Christentums verbunden, wobei der Kölner Dom als zentrales Symbol für die wechselvolle Beziehung zwischen beiden Religionen steht. Die Entwicklung von anfänglicher Duldung hin zu offener Feindseligkeit und letztlich zur Vertreibung der Juden spiegelt sich in Kunstwerken des Doms wider, die sowohl jüdische als auch christliche Elemente vereinen. Diese Werke zeigen nicht nur die jüdischen Wurzeln des Christentums, sondern auch den tief verwurzelten Antijudaismus, der in Pogromen und späterem Antisemitismus mündete.
Matthias Deml Bücher



Caspar, Melchior, Balthasar
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Der Katalog zur Ausstellung in der Hubertuskapelle und der Schatzkammer des Kölner Doms dokumentiert die Verehrung der Heiligen Drei Könige, die vor 850 Jahren nach Köln gelangten. Nach einem Grußwort des Dompropstes Dr. h. c. Norbert Feldhoff folgen zwei einführende Beiträge zur Überführung der Reliquien von Mailand nach Köln und zu den bei Wallfahrern beliebten Pilgerzeichen. Der Hauptteil gliedert sich in drei Themenkomplexe. Der erste Teil behandelt die Orte der Verehrung im Alten und gotischen Dom, wobei der Schrein in einem Dreikönigenmausoleum während der Barockzeit aufbewahrt wurde. Nach einer Restaurierung ist nun dessen Rückwand zurückgekehrt. Der zweite Teil widmet sich Darstellungen der Heiligen Drei Könige in der Kunst vom 15. bis 20. Jahrhundert und zeigt ausgewählte Exponate der Dreikönigensammlung des Dombauarchivs. Der dritte Teil fokussiert den Dreikönigenschrein und die rheinische Goldschmiedekunst des frühen 13. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben ist der Ptolemäerkameo, der nach 440 Jahren erstmals wieder in Köln zu sehen ist. Der Katalog enthält neben Textbeiträgen auch Abbildungen aller in der Ausstellung präsentierten Exponate.
Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins - 2025: Kölner Domblatt 2025
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