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Franziska Ehrl

    Ludwig Hesshaimers Prachtwerk "Der Weltkrieg. Ein Totentanz"
    Joseph Heller und die Kunst des Sammelns
    • Joseph Heller und die Kunst des Sammelns

      Ein Vermächtnis im Herzen Bambergs

      • 113 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Joseph Heller, geboren 1798 in einer Bamberger Kaufmannsfamilie, verlor früh seine Eltern. Nach einer Lehre in Nürnberg wandte er sich von dem ihm auferlegten Beruf ab und lebte als Privatier in Bamberg, wo er sein geerbtes Vermögen in eine umfangreiche Sammlung von Büchern und Kunst investierte. Bei seinem Tod 1849 hinterließ er eine bemerkenswerte Sammlung, die Glasmalereien, Münzen, Medaillen, Ölgemälde und etwa 50.000 grafische Blätter umfasst. Seine Leidenschaft für das Forschen spiegelt sich in einer Handbibliothek von etwa 6000 Bänden wider. Zudem bewahrt er eine Vielzahl an Briefkonzepten, Notizen zu Publikationen und Übersetzungen, die eine wertvolle Wissensquelle darstellen. Heller hatte die Königliche Bibliothek (heute Staatsbibliothek Bamberg) als Erbin seiner Sammlung bestimmt, die dort geschlossen und öffentlich zugänglich erhalten werden sollte. In dem vorliegenden Sammelband werden wissenschaftliche Beiträge präsentiert, die Heller, die Entstehung seiner Sammlung sowie das DFG-Projekt "Die Graphiksammlung Joseph Hellers in der Staatsbibliothek Bamberg" (2017-2020) thematisieren. Zudem wird die Absicht des Heller-Nachlasses erläutert, während Bamberger Kunstgeschichtsstudentinnen anhand ausgewählter Objekte der Sammlung die verborgenen Forschungspotenziale in der Staatsbibliothek beleuchten.

      Joseph Heller und die Kunst des Sammelns