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Willy Wimmer

    May 18, 1943
    Das amerikanische Jahrhundert - Teil 2
    Die Akte Moskau
    Deutschland im Umbruch
    • Deutschland im Umbruch

      Vom Diskurs zum Konkurs – eine Republik wird abgewickelt

      »Mehr Demokratie wagen« – so formulierte Willy Brandt in seiner ersten Regierungserklärung 1969 den Leitfaden, der den Bürgern in Deutschland eine Zukunft in Freiheit, Toleranz und Würde garantieren sollte. Heute, rund 50 Jahre später, steht unser Land vor dem demokratischen Ruin: Abschaffung des Sozialstaats, Außerkraftsetzen der Rechtstaatlichkeit, Niedergang des Parlamentarismus im Allgemeinen, um nur einige der problematischsten Einschnitte zu nennen – selbst von der im Grundgesetz verankerten Verteidigungsarmee ist nicht viel geblieben. Dazu das kollektive Versagen der großen Medien als Kontrollinstanz, als vierte Gewalt im Staate. Wie konnte es dazu kommen? Willy Wimmer, Parlamentarischer Staatssekretär a. D., erklärt die Ursachen und Hintergründe dieser Fehlentwicklung aus seiner langjährigen Erfahrung als Experte für Sicherheitspolitik und internationale Angelegenheiten. Seine Analysen sind gewürzt mit biografischen Anekdoten aus seiner Zeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Wahlbeobachter der KSZE/OSZE.

      Deutschland im Umbruch
      5,0
    • Zwischen 1988 und 1992 – in einer Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen und „normales“ staatliches Handeln geradezu ausgesetzt war –, erlebte der langjährige Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer in einer Spitzenposition des Verteidigungsministeriums eine Form der Zusammenarbeit mit der zerfallenden Sowjetunion, die an Offenheit und konstruktivem Charakter kaum zu überbieten war bei der Gestaltung eines gemeinsamen „Hauses Europa“. Über die vielen Reisen und Gespräche am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, vor allem bei der Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr, sowie auch über fruchtbare Dialoge der sich anschließenden Phase legt dieses Buch Zeugnis ab. Von heute aus besehen, zeigt sich, wie schon damals versucht wurde, die hoffnungsvollen Entwicklungen zu hintertreiben. „Die Akte Moskau“ offenbart, wie seinerzeit die Regieanweisungen für die heutigen Spannungen verfügt wurden.

      Die Akte Moskau
      5,0
    • Das amerikanische Jahrhundert - Teil 2

      Wiederkehr des Geo-Imperialismus? Mit einem Vorwort von Willy Wimmer - Fachbuch

      • 340 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das Fachbuch aus dem Jahr 2011 beleuchtet die geo-politische Ausrichtung der US-Außenpolitik seit der Auflösung der Sowjetunion bis zu den aktuellen Veränderungen im nordafrikanisch-arabischen Raum. Es thematisiert die Transformation der US/NATO-Streitkräfte und der Bundeswehr. Eine markante Aussage des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler aus dem Jahr 2010, dass im Notfall militärischer Einsatz notwendig sein könnte, um deutsche Interessen zu wahren, wird als nicht neu, sondern als Teil einer längerfristigen Strategie betrachtet. Diese Thematik, die im Weißbuch der Bundeswehr von 2006 und im Lissaboner Reformvertrag verankert ist, wurde von den Medien jedoch nicht ausreichend behandelt. Das Manuskript zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und analysiert den Übergang vom "Kalten Krieg" über den "Heißen Frieden" hin zum "demokratischen Imperialismus". Die anglo-amerikanische Neigung zur Zentralasien-Politik ist nicht nur das Werk neokonservativer Republikaner, sondern geht auf die geopolitischen Überlegungen des britischen Diplomaten Sir Halford Mackinder zurück. Mackinder definierte 1904 ein strategisches Schlüsselgebiet um das kaspische Becken als Herzland. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Edmund A. Walsh, ein Jesuit und Professor an der Georgetown University, ein einflussreicher Geopolitiker, der die amerikanische Öffentlichkeit mit diesen Ideen vertraut machte.

      Das amerikanische Jahrhundert - Teil 2