Die Studienarbeit analysiert die Genusintegration von substantivischen Anglizismen im Deutschen und hebt die Bedeutung des Genus als zentrale Kategorisierung des Substantivs hervor. Obwohl die Substantivklasse im Deutschen viele Besonderheiten aufweist, wird das Genus als die konsistenteste und einheitlichste Klassifizierung identifiziert. Während auch andere Wortarten wie Adjektive und Artikel genusspezifisch flektiert werden können, sind sie auf ein substantivisches Bezugswort angewiesen, um ihr grammatisches Geschlecht zu bestimmen.
Sebastian Binder Bücher






Die Arbeit untersucht die unterrichtlichen Möglichkeiten, die sich aus der Analyse der Karikaturen des Stürmers ergeben. Zunächst werden grundlegende Informationen über das Blatt und seine Karikaturen bereitgestellt. Im Fokus stehen zwei spezifische Karikaturen, deren Darstellung von Juden und dem Judentum analysiert wird. Die Studie beleuchtet, wie die Propaganda des Stürmers zur Verbreitung antisemitischer Einstellungen in der deutschen Bevölkerung beitrug. Abschließend wird erörtert, wie diese Karikaturen im Geschichtsunterricht eingesetzt werden können, um historisches Wissen bei Schülern zu fördern.
Eine Analyse mittelalterlicher Hofkritik an Walter Maps "De nugis curialium"
- 24 Seiten
- 1 Lesestunde
Die Studienarbeit untersucht die hofkritischen Passagen in Map's Werk "De nugis curialium", das sich mit den Problemen des Hofes unter Heinrich II. beschäftigt. Der Fokus liegt auf der Analyse der kritischen Inhalte, die nur einen kleinen Teil des Gesamtwerks ausmachen. Zudem werden die sprachlichen Mittel und stilistischen Figuren, die Map zur Untermauerung seiner Kritik verwendet, detailliert betrachtet. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die sozialen und politischen Themen der Zeit zu entwickeln.
Die Bachelorarbeit analysiert die Berichterstattung der britischen Zeitungen Times und Guardian über die Mau-Mau-Bewegung in den 1950er Jahren. Sie untersucht, wie die Medien die Hintergründe und Gewaltpraktiken dieser Bewegung darstellten und inwieweit sie die Verfehlungen des britischen Empires thematisierten. Zudem wird erörtert, in welchem Maß die Zeitungen der offiziellen Regierungsversion vertrauten. Die Wahl dieser Zeitungen ermöglicht eine umfassende Analyse, da sie täglich erscheinen und somit eine breitere Quellenbasis bieten als wöchentlich erscheinende Publikationen.
Die Umsetzung des LehrplanPLUS in bayerischen Geschichtsschulbüchern
Zu Kompetenzorientierung, Schwerpunkten und Herangehensweisen der für das Schuljahr 2018/19 herausgegebenen Schulbücher für Gymnasien
Die Studienarbeit untersucht die Bedeutung der Kompetenzorientierung im LehrplanPLUS vor dem Hintergrund einer von Technik und Globalisierung geprägten Gesellschaft. Sie argumentiert, dass das bloße Ansammeln von Wissen nicht mehr ausreicht, da Informationen heute schnell und einfach verfügbar sind. Stattdessen werden Fähigkeiten wie Teamarbeit, Präsentationstechnik, schnelles Einarbeiten in neue Themen und der Umgang mit digitalen Medien als entscheidend für den Erfolg in Beruf und Alltag hervorgehoben. Die Arbeit bietet somit einen zeitgemäßen Ansatz zur Didaktik im Geschichtsunterricht.
Der Fokus dieser Studienarbeit liegt auf dem Strukturmerkmal des Doppelwegs in der deutschen Artusliteratur des Mittelalters, insbesondere im Werk "Erec" von Hartmann von Aue. Die Analyse basiert auf der 1948 von Hugo Kuhn formulierten These, die den typischen Verlauf des Protagonisten beschreibt: nach einer Krise folgt der Aufstieg zur höfischen Idealität, gefolgt von einem erneuten Fall durch Fehlverhalten und einem zweiten Bewährungsprozess, der letztlich zu ewigem Ruhm führt. Diese Erkenntnisse haben die Forschung zur Struktur des Artusromans nachhaltig geprägt und sind heute fester Bestandteil der germanistischen Diskussion.
Zum Umgang der Londoner Times mit der regierungskritischen Kampagne von Emily Hobhouse
"Irresponsible investigators with a pro-Boer bias"
Der Burenkrieg von 1899 bis 1902 stellte eine entscheidende Herausforderung für das britische Empire dar. Anfänglich unterschätzten die Briten die militärische Stärke der burischen Republiken, was zu einem langwierigen Guerillakrieg führte. Dieser Konflikt erforderte den Einsatz der größten Landarmee Großbritanniens und führte zu enormen finanziellen Belastungen. Die britische Militärführung reagierte mit brutalen Maßnahmen, die auch Zivilisten trafen, einschließlich der Einrichtung von Konzentrationslagern, in denen über 28.000 burische Frauen und Kinder starben.
Die Darstellung des britischen Empires in Karikaturen des Simplicissimus 1914-1918
"Lloyd George, wir stehen vor einer ernsten Krise."
Die Studienarbeit untersucht die Darstellung Großbritanniens im Simplicissimus zwischen 1914 und 1918. Sie analysiert die häufig behandelten Themen und die Strategien der Verleger zur Verbreitung nationaler Botschaften. Durch die Analyse wird ein tieferer Einblick in die literarische und gesellschaftliche Relevanz dieser Zeit gewonnen, insbesondere im Kontext der Münchner Moderne. Die Arbeit bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit der Rolle des Simplicissimus in der politischen und kulturellen Landschaft während des Ersten Weltkriegs.
Der Gesandtenaustausch zwischen Karl dem Großen und Harun al-Raschid. Zur Problematik des Schenkens im Mittelalter
Zwischen Ehrerweisung und Demütigung
Karl der Große wird als prägende Herrscherfigur des Mittelalters dargestellt, dessen über 40-jährige Herrschaft bedeutende Reformen im Bildungswesen und die Festigung des fränkischen Reiches als Schutzmacht des Papstes zur Folge hatte. Die massive Ausdehnung seines Herrschaftsgebiets wird durch zahlreiche militärische Konflikte verdeutlicht, insbesondere gegen die Sachsen, Awaren und Langobarden. Besonders hervorzuheben ist die langwierige Eroberung und Christianisierung der Sachsen, die über 32 Jahre in Anspruch nahm und den hohen Aufwand und die Entbehrungen für Karl und seine Gefolgschaft verdeutlicht.
Die Rezeption des Rock'n'Roll in der bayerischen Nachkriegsgesellschaft
Und dieses Monstrum ist das Idol unserer Jugend!!
Die Studienarbeit untersucht die Rolle des Rock'n'Roll als Grundlage für die Amerikanisierung der deutschen Populär- und Freizeitkultur in der Nachkriegszeit. Sie analysiert die Entstehungsgeschichte und stilistischen Merkmale des Rock'n'Roll sowie die ökonomischen und sozialen Entwicklungen in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rezeption des Rock'n'Roll in verschiedenen Bevölkerungsschichten, um schichtspezifische Wahrnehmungsmuster zu identifizieren. Dabei werden unterschiedliche Medienquellen, wie die Jugendzeitschrift BRAVO und seriöse Tageszeitungen, herangezogen, um die variierenden Bewertungen des Rock'n'Roll zu beleuchten.