Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Karoline Noack

    Repensando la sociedad colonial
    Apalai - Tiriyó - Wayana …
    Objektwelten als Kosmos
    Die Visitation des Gregorio González de Cuenca (1566/67) in der Nordregion des Vizekönigreiches Peru
    Die Sammlung Walter Lehmann am Ethnologischen Museum Berlin
    • 2023

      Repensando la sociedad colonial

      Perspectivas, abordajes y desafíos de los enfoques multidisciplinares – Perú y Nueva España, siglos XVI–XVIII

      El libro analiza la época colonial en su diversidad social, contextualizando el momento histórico en el que surgió y conceptualizándolo en términos de sus variables epistemológicas. La diferencia colonial generó sujetos racializados, y figuras como la del buen salvaje han perdurado a lo largo del tiempo, activándose incluso en la actualidad. Las preguntas que las autoridades coloniales exploraron como parte de la imaginación social indagan quiénes eran los “indios” y cómo podían ser integrados. A través de perspectivas multidisciplinarias, las contribuciones ofrecen estudios de caso que permiten una nueva comprensión de la época colonial, con implicaciones para el presente.

      Repensando la sociedad colonial
    • 2019

      Vom 14. November 2019 bis zum 22. März 2020 präsentieren die Universität Bonn und das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig eine Sonderausstellung, die die Verknüpfungen zwischen universitären Sammlungen, Museen, ihren Objekten und Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet. Unter dem Titel "Objektwelten als Kosmos - Von Alexander von Humboldt zum Netzwerk Bonner Wissenschaftssammlungen" wird die materielle Welt thematisiert, die nach Humboldt keine Grenzen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften kennt und sich in vernetzten Objektwelten widerspiegelt. Die Ausstellung fokussiert die komplexen Verbindungen zwischen über 100 ausgewählten Objekten und den sich im Laufe der Zeit verändernden Vorstellungen von Wissenschaft und Forschung. Beteiligt sind das Ägyptische Museum, das Akademische Kunstmuseum, das BASA-Museum der Altamerikanistik und Ethnologie, das Goldfuß-Museum der Paläontologie, das Mineralogische Museum sowie die Vor- und Frühgeschichtliche Studiensammlung der Universität Bonn und das Biohistoricum des Museums Koenig. Diese Ausstellung ist Teil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes und erhält Unterstützung vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) durch sein Museumsförderungsprogramm.

      Objektwelten als Kosmos
    • 2017

      Apalai - Tiriyó - Wayana …

      • 289 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Aufsatzband vereint 12 Beiträge, die aus einem Symposium hervorgingen und auf ersten Ergebnissen eines daraus entwickelten Forschungsprojektes basieren. Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Untersuchung kultureller Transformationsprozesse bei karib-sprachigen Ethnien der Guyanas und ihren Nachbarn. Im Fokus steht dabei die historische und rezente materielle Kultur der Apalai, Tiriyó und Wayana. Darüber hinaus ist sowohl den Kali'na als auch den Yukpa jeweils ein Beitrag gewidmet. Weitere Beiträge des Bandes widmen sich verschiedenen Sammlerpersönlichkeiten, die in den Guyanas aktiv waren. Hier steht die Frage nach den kulturellen Wechselwirkungen zwischen ihnen und den indigenen Gruppen, bei denen sie ihre Sammlungen zusammentrugen im Mittelpunkt. Dabei wird auch die frühe Forschungsgeschichte zur Ethnologie der Apalai, Tiriyó und Wayana in den Blick genommen, die mit der Entstehungsgeschichte ethnographischer Sammlungen ihrer materiellen Kultur eng verknüpft ist. Schließlich wird die während des Symposiums diskutierte und im Rahmen des Forschungsprojektes realisierte Idee, ein digitales Archiv der materiellen Kultur der Apalai, Tiriyó und Wayana aufzubauen, von Beiträgen des vorliegenden Bandes aufgegriffen und kritisch beleuchtet.

      Apalai - Tiriyó - Wayana …
    • 2014

      Die archäologische Sammlung Walter Lehmann entstand während einer Studienreise des deutschen Kulturwissenschaftlers und Altphilologen zwischen 1907 und 1909 in Zentralamerika und Mexiko. Diese Forschungsreise zählt zu den ersten wissenschaftlichen Projekten mit konkreten Zielvorgaben. Lehmann sammelte zahlreiche Archäologica, Ethnographica und Folkloristica in der südlichen Peripherie Mesoamerikas, im Auftrag des Königlichen Museums für Völkerkunde Berlin, des Königlich Bayrischen Ethnographischen Museums München und des Hamburgischen Museums für Völkerkunde. Der Großteil der systematisch angelegten Sammlungen gelangte an das Königliche Museum für Völkerkunde Berlin und bildete zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der umfangreichsten archäologischen Sammlungen aus Zentralamerika. Der Katalog präsentiert ausgewählte Archäologica der Berliner Sammlung und bietet Einblicke in das Wirken des damals 30-jährigen Wissenschaftlers sowie in die präkolumbischen Kulturen der bereisten Regionen. Die Objekte sind nach modernen archäologischen Kriterien in Bezug auf Material, Region, Zeitstellung, Typ und Variante gruppiert. Die meisten stammen aus Costa Rica und Nicaragua, viele wurden an Orten gefunden, die mittlerweile stark gestört oder überbaut sind. Einige Objekte stehen auf der Roten Liste des International Council of Museums (ICOM), die bedrohte und kunsthistorisch wertvolle Objektklassen auflistet.

      Die Sammlung Walter Lehmann am Ethnologischen Museum Berlin
    • 1996

      Im Mittelpunkt stehen die Funktionen der vorspanischen indigenen Institutionen im kolonialspanischen (indianischen) Recht und in der Anwendung dieses Rechts im Zeitraum der Konstituierung der Kolonialgesellschaft in Peru. Dies wird anhand der Visitation des Gregorio González de Cuenca (1566/67) im Zusammenhang mit der Herausbildung der kolonialen Tributordnung in der Nordregion des Vizekönigreiches Peru dargestellt, innerhalb derer die koloniale Rente bzw. Steuer produziert wurde. Die Visitation trug nicht nur dazu bei, das koloniale Recht generell durchzusetzen, sondern auch dazu, die Differenzen zwischen Gesetz und sozialer Realität auszugleichen. Deutlich wird außerdem, daß die vorspanischen Elemente des kolonialen Rechts, die Teil einer durch Reziprozität und Redistribution gekennzeichneten sozialen Ordnung waren, nunmehr der Etablierung und Reform der Kolonialgesellschaft sowie der Zerstörung der indigenen Strukturen dienten.

      Die Visitation des Gregorio González de Cuenca (1566/67) in der Nordregion des Vizekönigreiches Peru