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Bookbot

Marlene Meuer

    Polarisierungen der Antike
    Der "Laura"-Zyklus in Schillers "Anthologie auf das Jahr 1782"
    Grenzen der Künste im digitalen Zeitalter
    • Grenzen der Künste im digitalen Zeitalter

      Künstlerinnen und Künstler über ihre Werke

      • 100 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Wie gestaltet sich das Kraftfeld von Kunsten und Medien nach mehreren Jahrzehnten der Digitalisierung? Wie verandern sich die Produktion und die Rezeption von Dichtung und Musik? Welche Beziehungen gehen Dichtung, Musik und Klangkunst vermittels digitaler Techniken ein? Werden sie durch digitale Techniken be- oder entgrenzt und was bedeutet dies fur die Interpretationskunst? Wie binden Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Musikschaffende und Klangkunstlerinnen und -kunstler digitale Medien und Kunstliche Intelligenz in ihre Arbeiten ein und was entsteht dadurch an Neuem? Wo sehen sie die 'Grenzen' der digitalen Medien und wo die 'Grenzen' ihrer kunstlerischen Disziplin? - Diesen Fragen geht dieser Band nach. In seinem Zentrum stehen Grenzerfahrungen, Grenzuberwindungen sowie das epistemische Potential der 'Grenze' als Denkfigur in der zeitgenossischen Dichtung, Klangkunst und Musik. Er steht unter dem Motto "Kunstlerinnen und Kunstler uber ihre Werke", weil diese selbst ihre Werke unter der Frage vorstellen, an welcher Art von 'Grenzen' sie sich abarbeiten, welche sie produktiv stimulieren oder zu uberwinden versuchen.

      Grenzen der Künste im digitalen Zeitalter
    • Das vorliegende Buch erschließt Schillers frühen ‚Laura‘-Zyklus als Laboratorium erosphilosophischer Experimentaldichtungen. Im Kontext des schwäbischen Dichtungswettstreits der 1780er Jahre erweist er sich nicht nur als Medium artistischer Überbietungen der konventionellen Liebeslyrik, wie sie in Stäudlins ‚Schwäbischem Musenalmanach‘ repräsentiert ist. Mit seinen Bezugnahmen auf die Traditionen der Liebesphilosophie im 18. Jahrhundert vermittelt er über das engere lyrikgeschichtliche Umfeld hinaus auch einen eindrucksvollen Einblick in eine Zeit, die eine neue Liebessemantik verhandelt.

      Der "Laura"-Zyklus in Schillers "Anthologie auf das Jahr 1782"
    • Polarisierungen der Antike

      Antike und Abendland im Widerstreit – Modellierungen eines Kulturkonflikts im Zeitalter der Aufklärung

      Die Antike ist zur Aufklärungszeit das bevorzugte Medium der zeitgenössischen Selbstauslegung und damit eine Fiktion mit Interessencharakter: Sie wird zur Meistererzählung im Prozess der kulturellen und politischen Selbsterfindung Europas. Die Studie fächert systematisch die Beziehungsmöglichkeiten von Antike und Christentum auf und rückt eine davon ins Zentrum: polarisierende Überordnungen der Antike in historischen Vergleichsmodellen. Anhand von eingehenden Textanalysen zeigt sie, dass dieses kulturelle Konfliktmuster die aufklärerischen Diskurse weitgehend durchdringt – Geschichtsdenken, Anthropologie, Kosmologie, Theologie, Poetologie, Gesellschafts-, Rechts- und Staatsphilosophie. Die kulturelle Konfliktinszenierung und die polarisierende Indienstnahme der Antike ist für zentrale Vertreter der Aufklärung insofern auf genuine Weise charakteristisch, als sie mit dem aufklärerischen Leitbegriff der ‚Kritik‘ korrespondiert: Kritik beruht auf polaren Beziehungsformen.

      Polarisierungen der Antike