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Shida Bazyar

    1. Januar 1988
    Baba, wie lange fahren wir noch?
    Nachts ist es leise in Teheran
    Drei Kameradinnen
    • Drei Kameradinnen

      Roman

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden
      4,3(2555)Abgeben

      Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021, erzählt Shida Bazyar in ihrem neuen Roman mit Wucht von den Spannungen der Gegenwart und von drei jungen Frauen, die zusammenstehen, egal was kommt. Hani, Kasih und Saya, seit ihrer Jugend in der Siedlung eng verbunden, treffen sich nach Jahren wieder, um an alte Zeiten anzuknüpfen. Doch immer wird deutlich, dass sie die Herausforderungen ihrer Realität nicht abschütteln können: die Blicke, die Sprüche, der Hass und rechter Terror prägen ihren Alltag. Ihre Freundschaft gibt ihnen Halt, bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. Bazyar zeigt, was es bedeutet, aufgrund der eigenen Herkunft infrage gestellt zu werden, und wie Gewalt, Hetze und Ignoranz mit Solidarität begegnet werden können. Der Roman ist ein aufwühlendes und berührendes Porträt des außergewöhnlichen Bündnisses dreier junger Frauen und der bedingungslosen Freundschaft, die ein selbstbestimmtes Leben in einer intoleranten Gesellschaft ermöglicht. „Uns gibt es in dieser Welt nicht. Hier sind wir weder Deutsche noch Flüchtlinge, wir sprechen nicht die Nachrichten und wir sind nicht die Expertinnen. Wir sind irgendein Joker, von dem sie noch nicht wissen, ob sie ihn einmal zu irgendetwas gebrauchen können.“

      Drei Kameradinnen
    • Eine aufrüttelnde Familiengeschichte zwischen Revolution, Flucht und deutscher Gegenwart. Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Shida Bazyar erzählt von Behsad, einem jungen kommunistischen Revolutionär, der 1979 in Teheran für eine neue Ordnung kämpft. Er berichtet von geheimen Aktionen und seiner Liebe zu Nahid, einer literaturbegeisterten Frau. Zehn Jahre später sind Behsad und Nahid mit ihren Kindern nach Deutschland geflohen, nachdem die Mullahs die Macht übernommen haben. Ständig hoffen sie auf Nachrichten von Freunden, die untertauchen mussten, und suchen gleichzeitig nach einer neuen Heimat. 1999 reist ihre Tochter Laleh mit ihrer Mutter nach Teheran. Dort entdeckt sie ein Land, das sich nur schwer mit ihren Kindheitserinnerungen deckt. Ihr Bruder Mo beobachtet Jahre später belustigt die engagierten Demos deutscher Studenten, bis die Grüne Revolution in Teheran ausbricht und seine Welt auf den Kopf stellt. Bazyar schafft ein dichtes, zartes und mitreißendes Familienmosaik und thematisiert Revolution, Unterdrückung, Widerstand sowie den unbedingten Wunsch nach Freiheit.

      Nachts ist es leise in Teheran
    • Baba, wie lange fahren wir noch?

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dieser Erzählungsband ist das Ergebnis eines ungewöhnlichen Projekts: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, schlossen sich mit acht deutschsprachigen Autorinnen und Autoren zu Erzähltandems zusammen. Die einen erzählten ihre Geschichte, die anderen hörten zu und formten daraus literarische Texte. Aus diesen intensiven, über ein Jahr dauernden Begegnungen entstanden 17 Erzählungen über die Flucht nach und durch Europa, über das Ankommen mit seinen Mühen, Erleichterungen und Enttäuschungen, über Träume und die Suche nach Normalität, über den Verlust von Heimat und Familie, aber auch über die Erinnerung an das Grauen von Krieg, Verfolgung und Folter.

      Baba, wie lange fahren wir noch?