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Shida Bazyar

    1. Januar 1988
    Baba, wie lange fahren wir noch?
    Nachts ist es leise in Teheran
    Drei Kameradinnen
    • Shida Bazyar erzählt voller Wucht und Furor von den Spannungen und Ungeheuerlichkeiten der Gegenwart – und von drei jungen Frauen, die zusammenstehen, egal was kommt. Erstmals im KiWi-Taschenbuch. Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. »Drei Kameradinnen« ist ein aufwühlender, kompromissloser und berührender Roman über das außergewöhnliche Bündnis dreier junger Frauen – und über das einzige, das ein selbstbestimmtes Leben möglich macht in einer Gesellschaft, die keine Andersartigkeit duldet: bedingungslose Freundschaft.

      Drei Kameradinnen
    • Eine aufrüttelnde Familiengeschichte zwischen Revolution, Flucht und deutscher Gegenwart. Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Shida Bazyar erzählt von Behsad, einem jungen kommunistischen Revolutionär, der 1979 in Teheran für eine neue Ordnung kämpft. Er berichtet von geheimen Aktionen und seiner Liebe zu Nahid, einer literaturbegeisterten Frau. Zehn Jahre später sind Behsad und Nahid mit ihren Kindern nach Deutschland geflohen, nachdem die Mullahs die Macht übernommen haben. Ständig hoffen sie auf Nachrichten von Freunden, die untertauchen mussten, und suchen gleichzeitig nach einer neuen Heimat. 1999 reist ihre Tochter Laleh mit ihrer Mutter nach Teheran. Dort entdeckt sie ein Land, das sich nur schwer mit ihren Kindheitserinnerungen deckt. Ihr Bruder Mo beobachtet Jahre später belustigt die engagierten Demos deutscher Studenten, bis die Grüne Revolution in Teheran ausbricht und seine Welt auf den Kopf stellt. Bazyar schafft ein dichtes, zartes und mitreißendes Familienmosaik und thematisiert Revolution, Unterdrückung, Widerstand sowie den unbedingten Wunsch nach Freiheit.

      Nachts ist es leise in Teheran
    • Baba, wie lange fahren wir noch?

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dieser Erzählungsband ist das Ergebnis eines ungewöhnlichen Projekts: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, schlossen sich mit acht deutschsprachigen Autorinnen und Autoren zu Erzähltandems zusammen. Die einen erzählten ihre Geschichte, die anderen hörten zu und formten daraus literarische Texte. Aus diesen intensiven, über ein Jahr dauernden Begegnungen entstanden 17 Erzählungen über die Flucht nach und durch Europa, über das Ankommen mit seinen Mühen, Erleichterungen und Enttäuschungen, über Träume und die Suche nach Normalität, über den Verlust von Heimat und Familie, aber auch über die Erinnerung an das Grauen von Krieg, Verfolgung und Folter.

      Baba, wie lange fahren wir noch?