Gstaad vereint Weltoffenheit und Authentizität, während es sich treu bleibt. Die Fotos in diesem Werk zeigen die Entwicklung des einzigartigen Ortes vom Bauerndorf zum weltberühmten Kurort.
Gottfried von Siebenthal Bücher



Gottfried und Andrea von Siebenthal erzählen in ihrem ersten Roman faktenreich und fantasievoll die faszinierende Lebensgeschichte von Emilie Steffen-von Siebenthal (1846 – 1922). Aufgewachsen in Armut mit 14 Geschwistern und mit nur einem Jahr Schulbildung, lernte die junge Emilie als Hofdame in einem Schloss in Paris eine neue Welt kennen. Zurück in Gstaad, heiratete sie den Dorfbäcker, wurde Mutter von fünf Kindern und mit 48 Jahren Witwe. 1898 verlor sie beim Dorfbrand ihre ganze Existenz und wurde zur Schuldigen gemacht. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde sie in der Zeit des aufblühenden Tourismus zu einer prägenden Figur im Dorf – zu «Madame Gstaad».
Als 1905 mit der neu gebauten Eisenbahnstrecke die ersten Touristen nach Gstaad kamen, war dies zugleich der Anfang einer wundersamen Verwandlung des Bauerndorfes zum Weltkurort. In den folgenden Jahrzenten entstanden viele Hotels, darunter das weltberühmte Palace Hotel sowie ein halbes Dutzend Internate. So kam die Welt nach Gstaad. Wie kaum eine andere Touristenregion hat Gstaad es verstanden, Weltoffenheit und Authentizität in Einklang zu bringen und dabei sich selbst und seinem Baustil treu zu bleiben. Durch die Geschichten der vergangenen Zeit wird die Entwicklung dieses einzigartigen Dorfes aufgezeigt und in den Bildern wird die Seele seiner Bewohner spürbar, welche stets an das Potenzial ihres Dorfes geglaubt haben.