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Maria Bremer

    Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna
    Eintauchen in die Kunst
    • Eintauchen in die Kunst bedeutet die Auflösung von Grenzen zwischen dem Kunstwerk und seinen Rezipient*innen: eine Beziehung, die zumeist unter der aquatischen Metapher der Immersion gefasst wird. Begleitend zu einer Ausstellung, die im Museum unter Tage und Situation Kunst in Bochum neue und historische, temporäre und permanente immersiv angelegte Werke der Gegenwartskunst zusammenbringt, fragt dieser Katalog aus kunst- und ausstellungshistorischer sowie aus medienwissenschaftlicher Warte nach dem kritischen Potenzial einer künstlerischen Auseinandersetzung mit künstlichen Atmosphären, augmentierten und virtuellen Realitäten. Umfasst das Eintauchen die geistige Aktivierung und mithin das Wiederauftauchen, kann es zugleich auch unseren Umgang mit gesellschaftlichen Umgebungen neu perspektivieren.

      Eintauchen in die Kunst
    • "Mister Gott muss sich manchmal ganz klein machen, sonst weiss er doch überhaupt nicht, wie ein Marienkäfer lebt – oder?" Diese Frage stellt Anna, als sie fünf Jahre alt ist, ein Jahr nach ihrer Begegnung mit Fynn, der sie als Strandgut in den Londoner Docks aufgelesen hat. Drei Jahre lang sind die beiden unzertrennlich, und Anna erklärt Fynn die Welt, die Menschen und die Facetten von Liebe, Freude, Angst und Trauer. In dieser Zeit entdecken sie gemeinsam mehr als viele Menschen in ihrem ganzen Leben. Anna, das 'Geschenk auf zwei Beinen', hinterfragt alles und deckt die Heuchelei der Erwachsenen auf. Mit ihrem Röntgenblick für falsche Gefühle und ihrem unermüdlichen Drang, die Wahrheit zu ergründen, bringt sie Licht in Fynns Leben. Ihre bedingungslose Liebe und die Zuneigung, die sie von anderen erhält, machen sie zu einer einzigartigen Figur. Die Geschichte von Anna ist eine ergreifende Erzählung, die Menschen, die den Kontakt zur Liebe verloren haben, aufrüttelt. Als Anna eines Tages von einem Baum stürzt, sagt sie zu Fynn: "Wetten, dass mich Mister Gott dafür in sein Himmel reinlässt?" Fynn weiß, dass Anna immer recht hat. Eine Anna gibt es nur selten, und ihre Präsenz würde die Welt zweifellos verbessern. "Anna kann man nur mit Saint-Exupérys ›Der kleine Prinz‹ vergleichen."

      Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna
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