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Nadine Mooren

    Leben im Alter
    Hegel und die Religion
    • Hegel und die Religion

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Vom Linkshegelianismus bis zur Kritischen Theorie ist auf eine Unstimmigkeit im Verhältnis zu Religion und Theologie hingewiesen worden, die der spekulativen Philosophie Hegels aufgrund ihres idealistischen Totalitätsanspruchs eigen sei. Hegels Philosophie stehe zwar für die Säkularisation theologischer Transzendenz, dennoch könne er sein philosophisches System nur unter Zuhilfenahme theologischer Kategorien formulieren, die doch eigentlich überwunden sein sollten. Ausgehend von Hegels reifem Werk – der Enzyklopädie von 1830 und den Vorlesungsmanuskripten zur Religionsphilosophie von 1821 – fragt diese Arbeit nach den eigentümlichen Merkmalen der Konstellation von Religion, Theologie und spekulativer Philosophie. Ausgehend vom Fokus auf Hegels Verständnis dieser Konstellation wird einerseits das Verhältnis betrachtet, das zwischen der Religion als vorwissenschaftlicher Weise der Weltdeutung und Hegels enzyklopädischer Anstrengung besteht, die unterschiedlichsten Arten von Wissen in einem wissenschaftlichen System philosophisch begründet zu verorten. Andererseits wird das Verhältnis zwischen spekulativer Philosophie und christlicher Theologie, die beide die Leistung einer wissenschaftlichen Explikation religiöser Vorstellungen für sich beanspruchen, untersucht. Seit man begonnen hat, Hegels Werk zu rezipieren, ist sein Verständnis von Religion und Theologie umkämpfter Diskussionsgegenstand gewesen. Insbesondere nach Hegels Tod im Jahre 1831 entbrannte ein heftiger Streit um die angemessene Deutung seiner programmatischen These, dass das Verhältnis von Religion und Philosophie in einer Identität des Inhalts bei einem Unterschied der Formen bestehe – ein Streit, der letztlich zum Zerfall der Hegelschule führte.

      Hegel und die Religion
    • Leben im Alter

      Eine philosophische Untersuchung zur Frage nach dem guten Leben

      Was ist ein gutes Leben im Alter? Muss man das Altern akzeptieren oder lohnt es sich, dagegen aufzubegehren? Und wann ist man überhaupt alt? In diesem Buch werden diese Fragen behandelt und es wird gezeigt, dass das Altern nicht nur physisch ist, sondern auch ein wichtiger Teil der menschlichen Selbsterfahrung. Die Auseinandersetzung mit dem Alter, persönlichen Zielen und begrenzten Fähigkeiten kann bereits vor dem tatsächlichen Alter sinnvoll sein. Durch die Einbeziehung klassischer und zeitgenössischer Perspektiven wird erörtert, wann es sinnvoll ist, gegen das Alter zu kämpfen, und es wird der Wert stoischer Gelassenheit diskutiert. Zudem wird erklärt, warum es nicht im Widerspruch steht, die Folgen des Alters sowohl zu akzeptieren als auch zu bedauern.

      Leben im Alter