Iain Pears schafft Erzählungen, die sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Geschichte, Kunst und menschlicher Natur befassen. Seine Romane untersuchen oft, wie Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen und wiedergegeben werden, und decken die Wahrheit durch Interpretationsebenen auf. Pears zeichnet sich durch das Erschaffen fesselnder Geschichten aus, die die Fähigkeit des Lesers, Fakten von Fiktion zu unterscheiden, herausfordern. Sein Stil ist geprägt von sorgfältiger Detailgenauigkeit und intellektueller Tiefe, was ein reiches und fesselndes Leseerlebnis bietet.
Iain Pears lockt in Scipios Traum den Leser auf verschlungene Pfade, erzählt eine Geschichte von unglaublicher Komplexität. Wie Shakespeare lässt er Ungeheures auf Intimes, Weisheit auf Wahnsinn folgen, und so eilt man gespannt und neugierig durch einen erzählerischen Kosmos ohnegleichen. Dieser Roman hat Kraft und Wucht. Er bemächtigt sich unwiderstehlich unserer Phantasie (Evening Standard)
Oxford im Jahre 1663: Ein mysteriöser Giftmord am ehrenwerten New College hält die gesamte Stadt in Atem. Zahlreiche Gelehrte scheinen in die Tat verstrickt zu sein. Der Richter, der die Fäden entwirren soll, trifft auf vier verschiedene Wahrheiten.
„Und der Leser. hat nebenbei ein paar höchst erquickliche Geschichtsstunden bekommen.“ STERN
„Ohne selbst zu urteilen, bringt Pears dem Leser Machtgier, Bigotterie und Aberglauben, aber auch die Ungerechtigkeit jener Zeit so nahe, dass einem der Atem stockt.“ DPA
Ein wertvolles Landschaftsgemälde wird aus einer Ausstellung in Rom gestohlen. Flavia di Stefano, Dezernentin für Kunstraub, muss den politisch heiklen Fall diskret lösen. Ihr Mentor General Bottando warnt vor möglichen Konsequenzen, bietet aber seine Hilfe an, bleibt jedoch bei der Herkunft eines anderen Gemäldes geheimnisvoll.
Britischer Autor, geb. 1955. - Jonathan, englischer Kunsthändler mit Wohnsitz in Rom, transportiert aus Gefälligkeit ein höchst mittelmäßiges Bild von Paris nach Rom. Doch irgend etwas stimmt nicht mit diesem 'Tod des Sokrates'. Zwei potentielle Käufer werden umgebracht. Und ehe er und seine Freundin, Polizistin im Kunstraubdezernat, es sich versehen, geraten sie in eine komplizierte und tragische Geschichte
Der Kunstexperte Jonathan Argyll hat einem kalifornischen Museum einen unbedeutenden Tizian verkauft. Zunächst erstaunt ihn nur der grotesk überhöhte Preis, der ihm geboten wurde; dann der gewaltsame Tod des spendablen Mäzens; dann die Tatsache, daß der Mörder auch ihn aufs Korn nimmt. Gut, daß Generale Bottando und vor allem die attraktive Flavia di Stefano vom Italienischen Kunstraubdezernat auf dem Weg nach USA sind - auf der Spur der legendären Bernini-Büste...
Das Kloster San Giovanni auf dem Aventin in Rom wird Opfer einer Bande von Kunsträubern. Ihre Beute ist unter anderem ein unscheinbares Madonnenbild, das allerdings wundertätige Kräfte haben soll. Ein neuer Fall für den Kunstexperten Jonathan Argyll und seine schöne Flavia di Stefano, die für die römische Polizei arbeitet.
Aus einer Ausstellung in Rom wird ein Landschaftsgemälde entwendet, eine wertvolle französische Leihgabe. Der Fall ist politisch prekär, und Flavia di Stefano, Dezernentin für Kunstraub, soll ihn lösen, ohne Aufsehen zu erregen. Ihr alter Mentor General Bottando, an den sie sich hilfesuchend wendet, warnt sie vor unheilvollen Konsequenzen, verspricht aber zu helfen - über die Herkunft eines Gemäldes der Unbefleckten Empfängnis an der Wand seines Wohnzimmers will er jedoch keine Auskunft geben?
Ein Meisterdieb narrt die Spezialeinheit Kunstkriminalität der römischen Polizei schon seit langem. Nun scheint das Geständnis einer todkranken Frau einen entscheidenden Hinweis zu liefern. Die Spur führt nach England, wo Flavia di Stefano und Jonathan Argyll nicht nur gestohlene Gemälde, sondern auch zwei Tote entdecken.
Der englische Kunsthistoriker Jonathan Argyll ist erstaunt, als er wegen Landstreicherei verhaftet wird, während er in einer kleinen römischen Kirche nach einem lange verlorenen Raphael sucht. Obwohl General Bottando von der italienischen Nationalen Kunstdiebstahl-Einheit wenig Vertrauen in Jonathans Theorien hat, ist Bottandos hübsche Assistentin Flavia di Stefano von der Idee eines verlorenen Klassikers und von Jonathan selbst fasziniert. Doch mitten in der Entdeckung des Gemäldes und der daraus resultierenden weltweiten Aufmerksamkeit wird eine neue Kette von Ereignissen in Gang gesetzt. Zuerst Vandalismus, dann Mord umgeben das Gemälde. Und während neue Fakten über seine wahre Natur ans Licht kommen, schickt Bottando Flavia und Jonathan zur Untersuchung – ohne zu wissen, dass das Paar auf der Flucht nach der Wahrheit... und um ihr Leben sein wird.
Ein selbstgefälliger Kunstkritiker. Ein zorniger Künstler. Eine unheilvolle Tat, die kein Vergessen findet. Der neue Roman von Bestsellerautor Iain Pears über die Faszination der Kunst und die Abgründe der Macht. Henry Morris McAlpine, ein berühmter Künstler, hat sich schon vor Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und lebt jetzt auf einer kleinen Insel vor der bretonischen Küste. Als plötzlich sein einstiger Freund William Nasmyth, ein scharfzüngiger und gefürchteter Kunstkritiker, vor seiner Tür steht, um sich portraitieren zu lassen, geht Henry nur widerwillig darauf ein. Nur zu präsent ist ihm ein dunkles Geheimnis des gefeierten Kritikers, das vor langer Zeit die Freundschaft der beiden Männer zerstörte – und eine große Liebe. Bei ihren Portraitsitzungen verschiebt sich nun, Jahrzehnte später, unmerklich das eingespielte Machtverhältnis zwischen Kunst und Kritik, zwischen Macht und Ohnmacht ...
In his most dazzling and brilliant novel since An Instance of the Fingerpost, Iain Pears tells the story of John Stone, financier and armaments manufacturer, a man so wealthy that in the years before World War One he was able to manipulate markets, industries and indeed whole countries and continents. A panoramic novel with a riveting mystery at its heart, Stone's Fall is a quest to discover how and why John Stone dies, falling out of a window at his London home.Chronologically, it goes backwards - London in 1909, then Paris in 1890, and finally Venice in 1867 - and Stone's character and motivation deepen as the book progresses; in the first part he is almost an abstraction, existing only in the memory of those who knew him; in the second he is a character, but only a secondary one; in the third he is the narrator of the story. A quest, then, but also a love story and a murder mystery, set against the backdrop of the evolution of high-stakes international finance, Europe's first great age of espionage and the start of the twentieth century's arms race.Like Fingerpost, Stone's Fall is an intricate and richly satisfying puzzle, completely engaging on many levels, a triumphant return for one of the world's great storytellers.
Flavia di Stefano of Rome's Art Theft Squad and art historian Jonathan Argyll have charmed mystery readers around the world. Their latest case is baffling to the extreme, when clues from a Titian researcher's death by mugging point to murder -- and a criminal conspiracy...
Oxford 1663: un luogo e un momento storico di grandi fermenti politici, scientifici e religiosi. Un docente del New College viene trovato morto in circostanze misteriose. Una ragazza è accusata di stregoneria e di omicidio, e condannata all'impiccagione. Quattro testimoni raccontano la loro "verità": un cattolico veneziano, Marco da Cola; uno studente in medicina, Jack Prestcott; un insigne matematico e teologo, John Wallis; uno studioso dell'antichità, Anthony Wood. Ma uno soltanto di loro dice tutta la verità... Thriller di alto profilo e sorprendente originalità, sospeso tra finzione narrativa e fedele ricostruzione storica, "La quarta verità" ricrea magistralmente l'atmosfera, ma anche e soprattutto la mentalità di un'epoca tra le più complesse e affascinanti.
Marco da Cola, gentiluomo di Venezia, presenta i suoi rispettosi ossequi. È mio desiderio narrare del viaggio che feci in Inghilterra nell'anno 1663, degli avvenimenti di cui fui testimone e delle persone che conobbi; argomenti, spero, non indegni dell'attenzione di quanti osservano con interesse le bizzarrie del mondo. Al tempo stesso, intendo con questo mio resoconto smascherare le menzogne di coloro che annoveravo un tempo, erroneamente, fra i miei amici. Il mio resoconto, credo, parlerà da sé. Molte cose ometterò, tuttavia nulla di significativo. Coloro che in tempi successivi mi fecero del male, li descriverò come li conobbi allora; mi asterrò del lanciare accuse ed eviterò di abbandonarmi a polemiche; racconterò la verità.