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Scott Turow

    12. April 1949

    Scott Turow verankert seine Erzählungen im Rechtssystem und verleiht ihm eine zutiefst menschliche Dimension. Seine Erzählweise ist gekonnt konstruiert, voller Wendungen und moralischer Komplexität, die die Leser zum Nachdenken anregt. In seinen Werken erforscht er komplexe ethische Fragen und menschliche Schwächen, die unter der Oberfläche eines scheinbar perfekten Systems lauern. Turows Prosa ist präzise und zieht die Leser in eine Welt voller Spannung und juristischer Dilemmata.

    Scott Turow
    Das Gesetz der Väter
    Das Gift der Gewissheit
    Die Gierigen und die Gerechten
    Der befehl
    Schlußplädoyers
    Aus Mangel an Beweisen
    • Das Buch, das Scott Turow weltberühmt machte. Der Mord an einer Staatsanwältin erschüttert das Gerichtssystem. Ihr Kollege Rusty Sabich ermittelt in diesem undurchsichtigen Fall und wird im Laufe der Untersuchung selbst zum Angeklagten. Eine unheilvolle Verquickung von Politik und Recht – erfolgreich verfilmt mit Harrison Ford in der Hauptrolle.

      Aus Mangel an Beweisen
      4,1
    • Schlußplädoyers

      • 473 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Anwälte und ihre Welt, die Gerichte und Kanzleien, stehen im Mittelpunkt dieser SAmmlung von Erzählungen, für deren Auswahl und Herausgabe Scott Turow verantwortlich zeichnet.§Geschichten um und über Prozesse und Verhandlungen, um Unrecht und Unschuld von Stuart M. Kaminsky, Marcia Muller, Bill Pronzini, John Jakes, Susan Dunlap und vielen anderen sind in diesem Band versammelt.

      Schlußplädoyers
      2,5
    • Fesselnd wie Grisham, bildgewaltig wie Spielberg! Als Journalist Stewart Dubinski den Schrank seines verstorbenen Vaters David aufräumt, findet er unerwartet 60 Jahre alte Briefe und Dokumente, die seine Vorstellung von der Familiengeschichte radikal verändern. Besonders schockierend sind die Feldpostbriefe aus dem Jahr 1944, die belegen, dass David fünf Jahre in einem Militärgefängnis verbracht hat. Entschlossen, die Geschichte seines Lebens zu recherchieren, entdeckt Stewart ein wertvolles Manuskript, das David während seiner Haft verfasst hat und das Einblicke in die Erlebnisse seines Vaters gibt. Im März 1944 wird der junge Soldat David in Frankreich im Dienst der US Navy eingesetzt. Er schreibt aufmunternde Briefe an seine Verlobte Grace, während er sich nach dem Abenteuer an der Front sehnt. Diese Sehnsucht wird Realität, als er den Auftrag erhält, Major Robert Martin, einen als unantastbar geltenden Helden, zu fassen. Davids Vorgesetzte betrachten Martin als anarchistischen Scharlatan. Die monatelange Verfolgung führt David in die Ardennen, wo er die Grausamkeit des Krieges hautnah erlebt und sich von seinen naiven Idealen entfernt. Zudem verliebt er sich in Gita, eine Widerstandskämpferin, deren Willenskraft ihn fasziniert. Doch welche Rolle spielt sie im Spiel um Martin? Ist David die Katze oder die Maus? Ein packender Thriller, der gegen Militarismus und für eine einzigartige Liebe plädiert.

      Der befehl
      3,6
    • Robbie Feaver, Anwalt für Schadensersatzklagen, fördert seine Karriere durch Bestechung korrupter Richter. Als man ihm auf die Schliche kommt, bleibt nur eine Chance - Er muss die Empfänger seiner milden Gaben auffliegen lassen und so seinen eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen. Aber die Richter sind keineswegs erfreut über seinen plötzlich erwachten Gerechtigkeitssinn, und sie haben gute Kontakte. Selbst das FBI kann für Feavers Sicherheit nun nicht mehr garantieren.

      Die Gierigen und die Gerechten
      3,9
    • Das Gift der Gewissheit

      • 538 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Arthur Ravens Mandanten sind normalerweise wohlhabend, doch Romeo Gandolph sitzt in Handschellen hinter Gittern, verurteilt für einen dreifachen Mord im Jahr 1991. Trotz mehrmaliger Geständnisse behauptet er nun, unschuldig zu sein. Das Bundesberufungsgericht von Kindle County ernennt Raven zum Pflichtverteidiger in diesem scheinbar aussichtslosen Fall, der lediglich dazu dient, als gesichert geglaubte Fakten abzuhaken. Missmutig beginnt der Anwalt seine Arbeit und stößt bald auf Hinweise, die Gandolphs Unschuld unterstützen könnten. Unterstützung erhält er von Gillian Sullivan, einer ehemaligen Richterin, die jedoch ein dunkles Geheimnis verbirgt. Der überraschende Auftritt eines Zeugen verändert die Perspektive auf den Fall und zeigt, wie die Wahrheit sich in Trugbilder verwandelt. Turows packende Inszenierung des Prozesses beleuchtet die Mängel des Justizsystems, das über Leben und Tod entscheidet, und die emotionalen Herausforderungen, mit denen alle Beteiligten konfrontiert sind. Selbstzweifel, Reue und Verbitterung stehen neben Glauben, Ehrgeiz und Hoffnung. Dieses fesselnde Courtroom-Drama zeigt, dass der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert ist.

      Das Gift der Gewissheit
      3,8
    • Der Sohn eines Politikers ist des Mordes angeklagt. Im Gerichtssaal treten sich sowohl auf seiten des Gerichts, als auch der Verteidigung, der Presse und des Publikums Menschen gegenüber, die sich alle seit den wilden 68ern von einem College in Kalifornien her kennen. Die zentrale Frage hinter dem Geschehen im Gerichtssaal ist: Wie hat die 68er Bewegung die Biographien der Hauptfiguren, die jetzt in den besten Jahren stehen, geprägt?

      Das Gesetz der Väter
      3,8
    • Der letzte Beweis

      • 575 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Er lebte zwanzig Jahre an der Seite einer Mörderin - doch erst seit sie tot ist, wird sie ihm wirklich gefährlich Ein Mann sitzt stundenlang am Ende eines Bettes, in dem eine tote Frau liegt. Seine Frau. Erst am nächsten Morgen ruft er die Polizei. Er - Kandidat für einen Sitz am obersten Gerichtshof - wird des Mordes angeklagt werden. Alles wird gegen ihn sprechen. Er wird beweisen müssen, dass er unschuldig ist. Vor zwanzig Jahren hatte Rusty Sabich eine Affäre mit einer Kollegin, bevor diese brutal ermordet wurde. Sein Widersacher in der Staatsanwaltschaft von Kindle County, Tommy Molto, hatte unnachgiebig versucht, Rustys Schuld zu beweisen, seine Karriere zu ruinieren und sein Leben zu zerstören. Jetzt findet sich Rusty wieder an der Seite einer toten Frau. Diesmal will Tommy Molto zu Ende bringen, was er damals begonnen hat. Treue und Verrat, Schuld und Vergebung, die Dämonen des Egos, der Schwäche, der Verlockung im Ringen mit hohen Idealen in einer ungerechten Welt: Wie kein anderer versteht sich Scott Turow darauf, ein spannendes Gerichtsverfahren zu inszenieren, in dem er seine Figuren an den Rand ihres seelischen Abgrunds treten lässt. Mit „Der letzte Beweis“ legt Turow wieder einen klassischen großen Justizthriller vor und übertrifft sich selbst als Meister des Genres, das er mit „Aus Mangel an Beweisen“ begründete.

      Der letzte Beweis
      3,7
    • Ein tödliches Verwirrspiel, in dem sich politische Macht und persönliche Schuld danach bemessen, wer den besseren Anwalt hat. Paul und Cass Gianis sind Zwillinge. Paul ist erfolgreicher Anwalt, der seine Wahlkampagne für das Amt des Bürgermeisters vorbereitet. Cass sitzt seit fünfundzwanzig Jahren im Gefängnis, weil er im Jahr 1982 seine Verlobte, Dita Kronon, umgebracht haben soll. Seine Entlassung steht kurz bevor. Nun will Hal Kronon, Bruder des Opfers und aufbrausender Immobilientycoon, einen lang gehegten Verdacht prüfen – nämlich dass Paul nicht minder an der Ermordung seiner Schwester beteiligt war als der Zwilling Cass. Hals Rachefeldzug ist nur der Auftakt zu einem vielschichtigen Verwirrspiel, dessen Dramatik einer griechischen Tragödie gleicht. Denn auf die Protagonisten Paul Gianis und Hal Kronon und ihren Kampf um Wahrheit und Macht fällt der lange Schatten einer Geschichte zweier Einwandererfamilien, in der Hals Vater, Zeus Kronon, die unheilvolle Hauptrolle spielt. Mit »Die Erben des Zeus« bekräftigt Scott Turow einmal mehr seinen von zahlreichen Bestsellern untermauerten Status als Autor, der literarisches Gewicht und Spannung ungezwungen kunstvoll verbinden kann.

      Die Erben des Zeus
      3,4
    • Befangen

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Ein Justizthriller wie ein perfekter Espresso – kurz, stark, elektrisierend. Richter George Mason sieht sich einem komplizierten Vergewaltigungsfall gegenüber, der Erinnerungen an eine dunkle Episode seiner Vergangenheit weckt. Während er sich mit dem Fall beschäftigt, wird er von einem anonymen E-Mail-Schreiber bedroht, der zunehmend aggressiv wird, und zudem erkrankt seine Frau an einer tückischen Krebsart. Der entscheidende Moment im Vergewaltigungsfall rückt unaufhaltsam näher, und Mason kann nicht fliehen – eine zweite Chance gibt es nicht. Der Fall der Mindy DeBoyer soll neu beurteilt werden, nachdem vier Jahre nach einem Blackout auf einer Party bekannt wurde, dass sie von mehreren Collegestudenten vergewaltigt wurde, die daraufhin verurteilt wurden. Nun legen die Täter Berufung ein, da sie die Verjährungsfrist für ihr Verbrechen anfechten. Mason ist fest entschlossen, sich dem Fall anzunehmen. Doch die Herausforderungen gehen über die rechtlichen Aspekte hinaus. Das Schweigen, das seine Frau Patrice und ihn seit der Krebsdiagnose umgibt, die Morddrohung eines Unbekannten und die schmerzhafte Erinnerung an ein ähnliches Ereignis aus seiner eigenen Vergangenheit belasten ihn. Scott Turow stellt in diesem modernen, intelligenten Kriminalroman abgründige Fragen über Schuld, Reue und Vergebung.

      Befangen
      3,3