Die Frauen nannten ihn Charly
- 237 Seiten
- 9 Lesestunden
Berthold ist ein deutscher Belletristik- und Sachbuchautor, dessen Werk sich vor allem mit den Themen Verbrechen und dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Seine Schriften dringen tief in die dunklen Seiten der menschlichen Natur und historische Ereignisse ein und bieten dabei einen scharfen Einblick. Leser schätzen seine Fähigkeit, sie in fesselnde Erzählungen zu ziehen und gleichzeitig zum Nachdenken über komplexe Themen anzuregen. Bertholds unverwechselbarer Stil und die Tiefe seiner Auseinandersetzung machen ihn zu einer bedeutenden Stimme in der deutschen Literatur.







Die Stadt der Engel - bk1014; Heyne Verlag; Will Berthold; pocket_book; 1985
“Division Brandenburg” ist der Roman der Haustruppe – der Gespenstereinheit des Admirals Canaris. Überall, “wo es brannte”, wurden sie eingesetzt: Sie kämpften in Tarnuniform im Rücken des Feindes; sie sprengten in verwegenen Einsätzen Brücken in die Luft; sie sprangen mit russischen Freiwilligen im Kaukasus ab; sie waren von keinem Kriegsrecht geschützt. Ihre Sondereinsätze wurden immer verzweifelter, an allen Brennpunkten des Krieges wurden sie als “Feuerwehr der Front” verheizt. Das Elitebewusstsein gebar eine Sondermoral. Die Waffe der Brandenburger war der Handstreich; ihr Wahnwitz der Mut; Großdeutschland ihr Abglaube. So zogen sie in den Kampf, geblendet, verwegen, verloren. Sie erhielten die höchsten Auszeichnungen, erlitten die höchsten Verluste und wurden am seltensten im Wehrmachtsbericht erwähnt. Dieser Roman wurde nach exakten Unterlagen geschrieben. Alle Aktionen sind verbürgt und belegt. Ein Buch um eines der dunkelsten Kapitel des Zweiten Weltkrieges!
Dieser Tatsachenbericht schildert nüchtern und realistisch die dramatische Sieben-Tage-Fahrt des deutschen Schlachtschiffes Bismarck, den großen Sieg der Versenkung der Hood, die Verfolgung des durch einen Zufallstreffer manövrierunfähig gewordenen Giganten durch die gesamte Homefleet der britischen Navy – und das tragische Ende. Eines der eindrucksvollsten und erschütterndsten Antikriegsbücher der jüngsten Zeit.
Den Tod Adolf Hitlers wünschten sich viele Menschen. Es wurden mehr als 40 Attentate auf Adolf Hitler verübt. Zu den bekanntesten, die auch nicht von der NS-Propaganda verheimlicht werden konnten, zählen der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller im Jahr 1939 und der in der Wolfsschanze im Jahr 1944. Die vielen anderen Versuche, das Zentrum des Dritten Reiches zu beseitigen, blieben über Jahrzehnte unbekannt. Welche unterschiedlichen Ziele die Attentäter auch verfolgten: Alle wollten den Tod des Mannes, der die Welt in den Zweiten Weltkrieg geführt hatte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges tauchen in der Schweiz Dollar-Blüten auf, was einen drohenden Wirtschaftszusammenbruch zur Folge hat, da auch in den USA weitere Blüten entdeckt werden. CIA, FBI und die US-Notenbank ermitteln intensiv, angeführt von Captain Steel, der aufgrund seiner Kriegserfahrungen zum Sonderbeauftragten ernannt wird. Steel weiß, dass während des Krieges Millionen Dollar in Blüten gedruckt wurden, von denen seither jede Spur fehlt. Er beginnt die Suche nach den Druckplatten erneut, und eine erste Spur führt ihn nach Italien, direkt zur Cosa Nostra und ihrem skrupellosen Anführer "Il Calabrese". Will Berthold (1924–2000) war einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller und Sachbuchautoren der Nachkriegszeit. Mit über 50 Romanen und Sachbüchern, die in 14 Sprachen übersetzt wurden und eine Gesamtauflage von über 20 Millionen erreichten, prägte er die Literatur dieser Ära. Aufgewachsen in Bamberg, wurde er mit 18 Soldat und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. Von 1945 bis 1951 arbeitete er als Volontär und Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung" und berichtete unter anderem über die Nürnberger Prozesse. Später wurde er freier Schriftsteller und verfasste Tatsachenromane sowie populärwissenschaftliche Werke, wobei er häufig die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg sowie Kriminalität und Spionage thematisierte.