Bookbot

Ramona Diefenbach

    January 1, 2000
    Buckel und Fritz
    Die Schneckenspur
    Das Spiegelhaus
    • Er ist Mitte dreißig, sympathisch, unauffällig; sie sind drei 14jährige Mädchen:Cora die Ballettänzerin, Angelika die Träumerin, Beatrice die Geschichtenerzählerin - drei Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie mögen es, wenn Patrick sie von Ferne im Freibad beobachtet, lassen sich gerne nachstellen. Sie kokettieren mit dem seltsamen Charmeur und glauben, das riskante Treiben im Griff zu haben.Doch ihr erotisches Abenteuer schlägt um in ein Spiel mit dem Feuer, bei dem Macht und Ohnmacht zunächst nicht klar bestimmbar sind. Als die Mädchen in Patricks Haus zu stöbern beginnen, finden sie in seinem Schrank alte Kleider, die ihnen wie angegossen passen. Unversehens sitzen sie fest in einem teuflisch gut gebauten Spinnennetz.Meisterhaft hält Ramona Diefenbach einen schwebenden, geheimnisvollen Ton und erzeugt eine dichte, magische Atmosphäre. Beatrice, Patrick und später eine Nachbarin berichten aus der Rückschau über das Geschehen. Durch das Erzählen aus subjektiven B lickwinkeln fügen sich ganz allmählich die Mosaikstücke einer Geschichte zusammen, die erst am Ende ihr ganzes Ausmaß enthüllt.

      Das Spiegelhaus
      3,2
    • Eine Hexengeschichte. Und eine Liebesgeschichte. Für eine Hexe ist Buckel mit ihren 120 Jahren noch ziemlich jung, aber das Hexen beherrscht sie schon recht gut. Wenigstens dann, wenn sie ihre Zaubersprüche ordentlich gelernt hat. In Dürrenwettersheim aber, wo sie ihre Tournee abschließen will, ist seit kurzem Zaubern jeder Art verboten. Zauberer und Hexen sollen aus der Sadt gejagt werden. Buckel wird wütend. Da haben alle die, die selbstgerecht, verlogen und gierig sind, nicht mehr viel zu lachen. Aber in Dürrenwettersheim trifft sie auch Fritz, den Straßenkehrer, in den sie sich sofort ein bißchen verliebt. Und weil sie Fritz ebenfalls gefällt, denn Buckel ist ohne ihr Hexenkostüm sehr hübsch, haben auch die beiden Besen Gelegenheit, einander näherzukommen.

      Buckel und Fritz