Zum 75. Todestag von Joseph Roth am 27. Mai 2014 Joseph Roths Romane, allen voran ›Radetzkymarsch‹ und ›Hiob‹, sind weltberühmt. Und auch die Erzählungen des Sprachvirtuosen sind wahre Kleinode. Der Wanderer zwischen den Welten erzählt darin vom Ringen der Menschen um ein lebenswertes Dasein in Zeiten des Untergangs. Immer wieder stellt sich für seine Protagonisten die Frage nach persönlicher Schuld, Wahrheit und Gerechtigkeit. Aber der Autor zeigt in seinen Geschichten vor allem auch die desaströsen Einflüsse einer Gesellschaft, die vom Verlust aller Werte gezeichnet ist. Enthalten sind: ›Der Vorzugsschüler‹, ›Barbara‹, ›April‹, ›Stationschef Fallmerayer‹, ›Triumph der Schönheit‹, ›Die Büste des Kaisers‹, ›Der Leviathan‹
Joseph Roth Bücher
Joseph Roth war ein österreichischer Journalist und Romanautor, dessen Werk von einer melancholischen Perspektive auf den Zerfall einer Welt und den Verlust von Identität geprägt ist. Sein Schreiben schöpft oft aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, wodurch ein starkes Gefühl von Authentizität und Tiefe entsteht. Roth fängt meisterhaft die Komplexität menschlicher Beziehungen und die gesellschaftlichen Umwälzungen seiner Zeit mit tiefem Einblick ein. Seine Texte sind von Eleganz, Ironie und einem tiefen Verständnis für die Zerbrechlichkeit des menschlichen Schicksals geprägt.







„Der Leviathan“ von Joseph Roth handelt vom jüdischen Korallenhändler Nissen Piczenik, seiner Sehnsucht nach dem Meer und einem Pakt mit dem Teufel.
Nacht und Hoffnungslichter
- 241 Seiten
- 9 Lesestunden
»Radetzkymarsch«, »Die Legende vom heiligen Trinker«, »Hotel Savoy«: Die Romane von Joseph Roth gehören auch heute noch zum viel gelesenen Teil des literarischen Kanons. Dass der Vielschreiber aber auch sehr engagiert als Journalist tätig war, ist weniger bekannt. Sowohl in Wien als auch in Berlin machte sich Joseph Roth früh einen Namen als kritischer Beobachter seiner Zeit. Diese sorgfältig zusammengestellte Ausgabe präsentiert eine Auswahl von Feuilletons und Kolumnen aus Berlin und Wien sowie den »kleinen Roman« Der blinde Spiegel. Ein umfassender Anhang gibt Einblick in das Leben und die Zeit von Joseph Roth.
Heimweh nach Prag
Feuilletons – Glossen – Reportagen für das ›Prager Tagblatt‹
Für keine andere Zeitung hat Joseph Roth so lange geschrieben wie für das seinerzeit weit über die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus gelesene ›Prager Tagblatt‹. Roth waren seine Reportagen ebenso wichtig wie seine Romane. Der sorgfältig kommentierte Band versammelt Roths brillante ›Tagblatt‹-Texte von 1917 über seine Berliner Zeit bis 1937. Ein eminentes Zeugnis über die Entwicklung in Deutschland.
Joseph Roth, Leben und Werk
- 494 Seiten
- 18 Lesestunden
In diesem Band zeichnen Erinnerungen von Zeitgenossen und Freunden wie Ludwig Marcuse, Hermann Kesten, Soma Morgenstern, Géza von Cziffra oder Irmgard Keun ein lebendiges Bild des Menschen Joseph Roth.
„Ich bin durchsättigt vom Saargebiet und kenne es wie Wien. Sie werden sehen.“ Mit dieser Bemerkung in einem Brief an Benno Reifenberg, den Feuilleton-Leiter der „Frankfurter Zeitung“, kündigte Roth im Herbst 1927 seine ersten Reportagen über die Saar an. Seine „Briefe aus Deutschland“, so der Titel der siebenteiligen Serie, erschienen unter dem Pseudonym „Cuneus“.
Der Vorzugsschüler / Der blinde Spiegel / April / Stationsschef Fallmerayer / Triumph der Schönheit / Die Büste des Kaisers / Die Legende vom heiligen Trinker / Der Leviathan



