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Ron Leshem

    December 20, 1976
    Ron Leshem
    Feuer
    Als wir schön waren
    Der geheime Basar
    Wenn es ein Paradies gibt
    • Eine universelle Geschichte von Angst und Überleben, ein Schlüsselroman zum Nahostkonflikt «Am Morgen, die ersten Sonnenstrahlen vor der Kulisse der libanesischen Landschaft, die sich wie ein unendlicher grüner Ozean vor uns ausbreitete, gab unser Kommandeur eine Ouvertüre zum Besten, die er bestimmt wochen-, vielleicht sogar monatelang auswendig gelernt hatte; vielleicht hatte er sie auch einfach von seinen Vorgängern geerbt: » «Ein faszinierendes Werk.» / Haaretz / «Lebendig und packend, gesättigt mit Liebe und Mitgefühl und - paradoxerweise, angesichts der Gräuel, die eine ganze Generation prägten - zugleich von einer berührenden Schönheit.»

      Wenn es ein Paradies gibt
      5,0
    • Teheran im Jahr 2008: Voll heimlichem Lebenshunger beginnt der junge Kami aus der iranischen Provinz sein Studium in der riesigen Stadt – und ahnt nicht, welch wildes Leben unter dem streng muslimischen Alltag brodelt. Schon seine Tante Zahra, bei der er wohnt, ist eine Überraschung: Die einst gefeierte Filmdiva bildet mit zwei Nachbarn, der skurrilen Frau Safureh und dem schwulen Beamten Babak, einen verschworenen Kreis, dem sich nun dank Kamis Notebook die scheinbar grenzenlose Welt des Internets eröffnet. Dann entdeckt Kami die echten Abenteuer des Teheraner Untergrunds mit seinen geheimen Partys, mit Schwarzmärkten für Drogen, Sex und Schweinefleisch. Und er verliebt sich in die umwerfende Nilufar, eine Ministertochter, die den Luxus, ihren meerblauen Ferrari und bald auch Kami liebt – und ein extravagantes Hobby pflegt: Nilufar ist eine begeisterte Autorennfahrerin. Eine waghalsige und für eine Frau verbotene Leidenschaft, die zur Folge hat, dass schließlich der brutale Arm der Diktatur in die blühende Subkultur hineinfährt ... Ein so bewegender wie schillernder Roman über eine erste, gefährliche Liebe – und über ein Land, von dem wir nur wenig wissen.

      Der geheime Basar
      3,6
    • Daniel, ein junger Israeli, reist ziellos durch Südamerika, will sein altes Leben vergessen. Er beginnt eine stürmische Liebe mit der getriebenen Nora. Sie arbeitet angeblich am «Ozean», einem geheimnisvollen Projekt, das in fremde Erinnerungen eintauchen lässt. Dann ist Nora plötzlich tot. Warum? Und gibt es den «Ozean» wirklich? Daniel muss nicht nur Noras Geschichte auf den Grund gehen, sondern sich auch seiner eigenen stellen. Jahre zuvor: Daniels glückliche Kindheit nahe Gaza endet jäh, als seine Mutter bei einem Anschlag stirbt. Sein Freund Magouri kümmert sich um ihn, wird ihm alles, was zählt. Doch dann, bei der Armee, geht Daniel ganz als Soldat auf, während Magouri nicht nur lieber surft, sondern auch politisch völlig anders denkt. Immer tiefer zieht sich der Riss, bis ein furchtbarer Verrat die beiden für immer trennt. Für immer? Oder kann Daniel Magouri wiederbegegnen, ihn verstehen, wenn er Noras Projekt zu Ende bringt, den «Ozean» findet? Ron Leshem erzählt sinnensatt und mit großer Wärme von Liebe und zerbrechender Freundschaft, die nebenher den Nahostkonflikt begreiflich macht – und von der spannenden Suche nach einer verlorenen Erinnerung, in der vielleicht die Zukunft liegt.

      Als wir schön waren
    • Feuer

      Israel und der 7. Oktober

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Am 7. Oktober 2023 überzog die Hamas Israel mit Terror, seither hält die Welt den Atem an – und überschlagen sich die Ereignisse. Ron Leshem zeichnet in seinem bewegenden Text jenen Tag und die Entwicklungen seither nach – und führt ein zutiefst gespaltenes Land vor Augen. Gerade der liberale, auf Verständigung bedachte Teil der Gesellschaft wurde getroffen. Was werden die Folgen sein? Leshem, international bekannter Autor («Euphoria», «Beaufort»), Journalist und ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier, ist auch persönlich betroffen. Die Hamas ermordete seinen Onkel und seine Tante, verschleppte seinen Cousin, der auch deutscher Staatsbürger war, als Geisel. Ein Blick in die Wirklichkeit Israels, der uns das Land auf sehr persönliche Weise nahebringt und zugleich ein großes Bild vermittelt. Das Buch zur Stunde, das den Konflikt begreifbar macht.

      Feuer