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Vasugi V. Ganeshananthan

    Der brennende Garten
    Die Liebesheirat
    • Es gibt viele Gründe zu heiraten – und Liebe ist nur einer davon … 'Man heiratet nicht nur einen Menschen', sagt mein Vater zu niemand Bestimmtem. 'Man heiratet eine Familie.' Yalini, die Tochter sri-lankischer Einwanderer, fühlt sich längst heimisch in New York, als eines Tages Besuch aus Sri Lanka vor der Tür steht – mit zahllosen anrührenden Geschichten und ausreichend Zündstoff im Gepäck. Der mürrische Onkel, der in seiner Heimat einer radikalen Widerstandsbewegung angehört, will Yalini in die Familiengeheimnisse einweihen, ihre junge Cousine soll einen Mann heiraten, den sie nie zuvor gesehen hat, und die Eltern halten mit allen Mitteln an der Legende fest, ihre Ehe sei arrangiert gewesen – obwohl sie einst aus Liebe geheiratet haben. Und da man sich niemals ganz von der Geschichte der Familie befreien kann, in die man hineingeboren wurde, beginnt Yalini schließlich, der eigenen Herkunft nachzuspüren. Mal einfühlsam, mal scharfzüngig widmet sich die junge Frau der Frage, welche Arten von Ehe und Heirat ihre turbulente Großfamilie ausmachen: von der arrangierten Ehe über die freundschaftliche Verbindung, die Zwangsheirat, die Vetternheirat, die Heirat mit dem Feind, der eigentlich gar keiner ist, bis hin zur Liebesheirat mit Happy End. Doch am Ende muss Yalini selbst entscheiden, wie viel Tradition und Familie sie ertragen kann.

      Die Liebesheirat
      3,5
    • Der brennende Garten

      Roman - Unkorrigiertes Leseexemplar

      • 441 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die junge Tamilin Sashi träumt davon, Ärztin zu werden, wie ihr Großvater und ihr ältester Bruder. Ihre besondere Freundschaft mit K, einem Jungen aus der Nachbarschaft, gibt ihr Hoffnung. Doch als der Bürgerkrieg in Sri Lanka ausbricht, wird ihr Leben aus den Fugen gerissen. Sashi sieht, wie ihre Familie in die Gewalt hineingezogen wird, während zwei ihrer Brüder und K sich den Tamil Tigers anschließen. Während K zur Waffe greift, wählt Sashi den Weg des Widerstands als Ärztin. Ihr Einsatz hat jedoch einen hohen Preis, und schließlich wird sie gezwungen, in New York ein neues Leben zu beginnen. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit verfolgen sie auch dort. Der Roman beleuchtet eindringlich den Wert eines jeden Menschenlebens und erzählt von der Suche nach einem eigenen Weg zwischen Ideologie und Menschlichkeit. Mit beeindruckender Klarheit und emotionaler Tiefe führt die Autorin die Leser durch die Herausforderungen und Entscheidungen, die Sashi prägen. Die Geschichte ist gründlich recherchiert und vermittelt Empörung und Mitgefühl, während sie die Intimität und die Nuancen der Charaktere nie aus den Augen verliert.

      Der brennende Garten