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Tony Duvert

    2. Juli 1945 – 2. Juli 2008

    Tony Duvert war ein französischer Schriftsteller, dessen Werk sich vor allem mit dem Recht von Kindern auf ihren eigenen Körper und ihre Sexualität auseinandersetzte. Diese Themen, die in seinen essayistischen Arbeiten zentral waren, prägten auch seine Romane tiefgreifend. Seine Schriften forderten oft zur Reflexion über gesellschaftliche Normen und Strukturen heraus und brachten ihm sowohl Anerkennung als auch Kontroversen ein. Duverts unverwechselbarer Stil und sein kompromissloser Ansatz bei sensiblen Themen machen ihn zu einer bedeutenden Figur der zeitgenössischen französischen Literatur.

    Good Sex Illustrated
    Als Jonathan starb
    • Als Jonathan starb

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der junge Maler Jonathan lebt allein und abgeschieden auf dem Land. Immer wieder wird Serge zu ihm 'abgeschoben', der Sohn einer Freundin, die keine Lust hat, sich um ihn zu kümmern. Serge ist im wörtlichen Sinn ein 'ungezogener' Egoist, amoralisch, ohne Werte. Er brät Regenwürmer, experimentiert mit Schnecken und Kröten und spielt an seinem Körper herum. Und an dem von Jonathan. Jonathan weiß, dass das nicht sein darf. Dennoch gibt er Serge den Raum, den der sich sowieso erobert. Mit großer Diskretion schrieb Duvert Ende der 1970er Jahre diesen komplexen Gesellschafts-, Erziehungs- und Liebesroman.

      Als Jonathan starb
      5,0
    • "First published in France in 1973, Good Sex Illustrated gleefully deciphers the subtext of a popular sex education manual for children produced during that period. In so doing, Duvert mounts a scabrous and scathing critique of how deftly the "sex-positive" ethos was harnessed to promote the ideal of the nuclear family. Like Michel Houllebecq, Duvert is highly attuned to all the hypocrisies of late twentieth-century western "sexual liberation" mass movements."--Jacket

      Good Sex Illustrated
      3,7