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Marko Dinic

    Buch der Gesichter
    Der Zwischenfall
    Die guten Tage
    • Die guten Tage

      Roman

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden „Gastarbeiter-Express“, rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Miloševic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben. Entkommen ist er dem Balkan auch dort nicht. In beeindruckenden Bildern erzählt Marko Dinic zwanzig Jahre nach dem Bombardement von Belgrad von einer traumatisierten Generation, die sich weder zu Hause noch in der Fremde verstanden fühlt, die versucht die eigene Vergangenheit zu begreifen und um eine Zukunft ringt.

      Die guten Tage
      3,6
    • Der Zwischenfall

      Texte aus dem Pfaffenhofener Flaschlturm

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Texte für und aus Pfaffenhofen, direkt aus dem Flaschlturm. Die Geschichten spielen am Hauptplatz, auf dem Friedhof und im Flaschlturm, erzählen unter anderem von Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Autoliebe der Pfaffenhofener. Spannend, nachdenklich, erfrischend und komisch: aus unterschiedlichsten Blickwinkeln entsteht ein facettenreiches Bild über die Menschen und das Leben in der Kleinstadt. Zehn Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben durch das Lutz-Stipendium von 2014 bis 2023 je drei Monate in Pfaffenhofen verbracht. In einem literarischen Text hielten sie jeweils ihre Eindrücke fest. Zehn Zwischenfälle im Andenken an den Pfaffenhofener Schriftstellers Joseph Maria Lutz und seinen Roman. Nun zum ersten Mal in einem Sammelband veröffentlicht.

      Der Zwischenfall
    • Buch der Gesichter

      Roman - Deutscher Buchpreis 2025 (Longlist)

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Belgrad 1942: Der Tag, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird, ist der Tag, an dem Isak Ras seinen vielleicht letzten Streifzug durch die Stadt wagt. Er ist auf der Suche nach den Überresten seiner verschütteten Vergangenheit: Was ist vor 21 Jahren geschehen, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Hatten die Anarchisten Rosa und Milan damit zu tun? Oder die mysteriösen Doppelgänger, die in der Stadt herumliefen? Acht Kapitel, acht unterschiedliche Perspektiven ergeben am Ende dieses großen Romans die Lösung eines gewieften Rätsels. Marko Dinić ist ein beeindruckender Text gelungen, eine Geschichte Serbiens und Europas im zwanzigsten Jahrhundert. Sein »Buch der Gesichter« ist Erinnerungsliteratur in moderner Form.

      Buch der Gesichter