Mit 'Im Sommer hatte ich eine Umarmung' legt Adrian Kasnitz nach 'Glückliche Niederlagen' (2016) endlich wieder einen größeren Gedichtband vor. Darin fragt er nach den menschlichen und zwischenmenschlichen Dingen, die sich in der krisenreichen Zeit (Klimakatastrophe, Pandemie, Krieg) verkompliziert und verschoben haben. Er versucht Distanzen zu überwinden und probiert Nähen aus. Vermischt sind die tastenden Bewegungen mit Fragen nach der Welt, in der wir leben (möchten), nach Macht und Herkunft: „Mein Vater arbeitete in vielen Fabriken / dieser Stadt. Nie blieb er lange und immer / hielt man ihn für einen Idioten.“
Adrian Kasnitz Reihenfolge der Bücher
Dies ist ein Disambiguierungsprofil für ansonsten ungetrennte Autoren, die unter dem Namen Adrian veröffentlichen. Für den BD-Szenarioschreiber Adrián siehe Adrián Fernández Delgado.






- 2023
- 2022
Im achten Teil von Adrian Kasnitz' Kalendarium erleben wir die Augusttage mit Brombeeren, Feigen und Lavendel. Wir reisen, zelten und genießen die Natur, während wir uns kleine Verletzungen holen und Ausreden finden. Die Zikaden begleiten uns mit ihrem unermüdlichen Gesang.
- 2021
Elk meer een zee
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Zes Vlaamse en zes Duitse dichten werpen een blik over de Belgisch-Duitse landsgrens en reflecteren over de respectievelijke buren. Ze verrassen de lezer met twaalf originele gedichten, geschreven vanuit eigenzinnige perspectieven en persoonlijke ervaringen. De reis gaat van de Belgische kust via de Westhoek en de Ronde van Vlaanderen naar Keulen, Berlijn en Leipzig. Allemaal in het gezelschap van Bach, Von Humboldt, Van Ostaijen en Jean-Marie Pfaff, maar ook van Louis Seynaeve, Ondineke en Mutter Courage. Kortom: levendig poëtisch grensverkeer. De bundel wordt bezorgd door Ine Van linthout en Stefan Wieczorek, de vertalingen zijn van Erik De Smedt en Stefan Wieczorek. 0.
- 2021
Im Kalendarium #7 von Adrian Kasnitz vereinen sich Sommerhitze und poetische Sprachspiele. Die Texte thematisieren das Vergängliche und die Zerstörung der Natur, während sie gleichzeitig den Versuch zeigen, das Glück im Moment zu erfassen. Gedichte werden als „versteckte Scherzpistolen“ beschrieben, die die komplexe Welt reflektieren.
- 2012
neudeutsch #1 präsentiert den Debütroman "Wodka und Oliven" des Kölner Autors Adrian Moritz ist neu in Berlin und treibt verloren durch die Stadt. Den flüchtigen Bekanntschaften, denen er auf seiner ruhelosen Suche begegnet, erzählt er splitterhaft von dem Haus in der Provinz, in dem er aufwuchs, und den Geschichten seiner Bewohner. Erst als er sich in die Kellerin Ella verguckt, wird ihm klar, dass er vor seiner eigenen Geschichte flieht, die bis nach Polen und Griechenland führt.