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Scharnusch Parsipur

    17. Februar 1946
    Frauen ohne Männer
    Tuba
    • Tuba

      • 456 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Tubas Lebensweg ist ein Gang durch dieses persische Jahrhundert. Als Tochter eines weltoffenen Gelehrten geboren und schon als Kind ein ungewöhnliches Mädchen, durchlebt sie die Stationen des Übergangs von einer absolutistischen Monarchie zu einer weltlichen Gesellschaft bis hin zur islamischen Abkehr von der Moderne. Ihre Schönheit weckt Angst und Argwohn der Männer, ihre innere Kraft durchbricht die Konventionen. Mit traumwandlerischer Sicherheit geht sie durch Gefahren und Wechselfälle, stets der Mittelpunkt und ruhende Pol ihrer Sippe. In ihrem Haus halten die Toten und Lebenden Zwiesprache, und wer es verläßt, kehrt eines Tages verwandelt wieder zurück. In diesem Roman von seltener Fülle und Dichte mischen sich Visionen und Phantasien, das Erlebte entpuppt sich als Poesie und die Legende als Realität. Als Tubas Haus zerfällt und ihr Garten verwildert, geht eine Epoche zu Ende.

      Tuba
      3,5
    • Frauen ohne Männer

      • 138 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Wie Shahrnush Parsipur in diesen Geschichten zupackt, ist überwältigend. Soviel Unerschrockenheit angesichts von Größe, Gewalt, Absurdität und Bosheit des Lebens, soviel schreckliche Klarheit und Schönheit. Jahre vor der Islamischen Revolution von 1979 fliehen fünf Teheraner Frauen mit den unterschiedlichsten Vorgeschichten aus ihrem Lebensunglück aufs Land. Sie geraten in ein Haus, das eine vermögende Frau sich nach der Trennung von ihrem Mann gekauft hat. Es wird zum Zufluchtsort. Ein prekäres Zusammenleben beginnt. Geschichten sind zu erzählen, Wunden zu heilen, Wünsche anzupacken. Nach einiger Zeit und vielen Turbulenzen zerstreuen sich die Frauen wieder: das Leben (und Sterben) geht weiter. Als Parsipur ihren Roman 1990 in Teheran veröffentlichte, wurde er umgehend verboten. 2009 wurde der Film Women Without Men, den Shirin Neshat nach dem Buch drehte, bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet.

      Frauen ohne Männer
      3,9