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Jamil Ahmad

    Jamil Ahmad, eine bedeutende Stimme der pakistanischen englischsprachigen Fiktion, wird für seine tiefgründigen literarischen Beiträge trotz eines begrenzten Werkes gefeiert. Seine Schriften beleuchten das komplexe Leben nomadischer Stämme in abgelegenen, politisch sensiblen Regionen. Ahmads Prosa ist faszinierend und lyrisch und taucht tief in die faszinierenden Haltungen, Tabus, alten Bräuche und streng gehüteten Ehrenkodizes dieser Völker ein. Durch seine einzigartige Perspektive bot er den Lesern einen fesselnden Einblick in eine Welt, die von Tradition und Widerstandsfähigkeit geprägt ist.

    The Wandering Falcon
    Der Weg des Falken
    • Auf den Spuren des Jungen Tor Baz - des schwarzen Falken - führt Jamil Ahmad den Leser durch eine archaische Welt. Er erzählt aus der Grenzregion zwischen Pakistan, Afghanistan und Iran, von berückenden Landschaften, von Stammesriten und dem Kampf ums Überleben, aber auch von Weisheit, Mitgefühl und Liebe. Das Schicksal von Tor Baz steht unter einem schlechten Stern. Seine Eltern haben die Stammesregeln verletzt, waren jahrelang auf der Flucht und werden schließlich doch von ihren Angehörigen aufgespürt und erbarmungslos gerichtet. Den Sohn lässt man allein in der Wüste zurück. Zwar überlebt Tor Baz, doch sein Leben entpuppt sich als einzige Odyssee. Mal steht er unter der Obhut eines Soldaten, dann ist er Begleiter und Lehrling eines wandernden Mullahs, schließlich Ersatzsohn eines Paares, dessen eigener Sohn auf zweifelhafte Weise zu Tode kam. Tor Baz erlebt Stammeszwiste und Mädchenhandel, er begegnet Rebellen und Militärs, aber auch ganz normalen Männern und Frauen, die alles geben würden, um ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Die jedoch beginnt sich vor ihren eigenen Augen aufzulösen.

      Der Weg des Falken
      3,6
    • The Wandering Falcon

      • 243 Seiten
      • 9 Lesestunden

      A haunting literary debut set in the forbidding remote tribal areas of Pakistan and Afghanistan. Traditions that have lasted for centuries, both brutal and beautiful, create a rigid structure for life in the wild, astonishing place where Iran, Pakistan, and Afghanistan meet—the Federally Administered Tribal Lands (FATA). It is a formidable world and the people who live there are constantly subjected to extremes—both of geography and of culture. The Wandering Falcon begins with a young couple, refugees from their tribe, who have traveled to the middle of nowhere to escape the cruel punishments meted upon those who transgress the boundaries of marriage and family. Their son, Tor Baz, descended from both chiefs and outlaws, becomes “The Wandering Falcon,” a character who travels throughout the tribes, over the mountains and the plains, in the towns and tents that comprise the homes of the tribal people. The media today speak about this unimaginably remote region, a geopolitical hotbed of conspiracies, drone attacks, and conflict—now, told in the rich, dramatic tones of a master storyteller, this stunning, honor-bound culture is revealed from the inside. Jamil Ahmad has written an unforgettable portrait of a world of custom and compassion, of love and cruelty, of hardship and survival, a place fragile, unknown, and unforgiving.

      The Wandering Falcon