Sarie und Barend, seit mehr als 40 Jahren verheiratet, sehen voller Vorfreude ihrer Europareise mit dem eigenen Wohnmobil entgegen. Doch dann bekommt Sarie unerwartet die furchtbare Diagnose: Krebs im Stadium IV – Endstadium. Ausgerüstet mit Medikamenten kehren sie dorthin zurück, wo ihre Liebe begann. „Ich will nach Öland“, sagte sie […]. „Ich will all die Orte noch einmal sehen und mich erinnern, wie glücklich wir waren … Ich will mich nicht mehr mit dem Krebs, den Behandlungen und den Prognosen beschäftigen. Wenn du mir wirklich helfen willst, nimm mich mit und mach mich glücklich, so wie damals, damit ich glücklich sterben kann.“ Barend ringt mit der Entscheidung seiner Frau, der Krankheit ihren Lauf zu lassen, aber er tut alles, um ihr diese letzte Reise zu ermöglichen. Gemeinsam genießen sie ihre Reise und die Erinnerungen. Saries Zustand verschlechtert sich zusehends, und Barend erkennt, dass er ein Opfer bringen muss. Die Geschichte, die Sander Kollaard in seinem Debütroman erzählt, ist von einer tiefen Traurigkeit, ohne jedoch zu bedrücken. Stadium IV ist eine Ode an die Liebe und ein Beispiel dafür, dass eine tödliche Krankheit selbst die idealste Beziehung auf die Probe stellen kann.
Sander Kollaard Bücher
Sander Kollaard schreibt mit der Präzision eines Historikers und einem tiefen Verständnis für die menschliche Psyche. Seine Werke thematisieren oft Identität, Erinnerung und die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen. Kollaards Stil zeichnet sich durch seine Subtilität aus und seine Fähigkeit, tiefgreifende Emotionen durch scheinbar alltägliche Situationen zu vermitteln. Seine Prosa lädt die Leser ein, über ihr eigenes Leben und die Welt um sie herum nachzudenken.



Der holländische Himmel am frühen Abend Zusammen hören sie Beethoven und sitzen am Kanal: Henk und sein Hund Schurk sind beste Freunde. Als Schurk sterben muss, erkennt Henk, dass das Leben noch mehr bereithält, zum Beispiel eine neue Liebe. Ein Tag aus dem Leben von Henk van Doorn, 56, geschieden, Krankenpfleger. Man könnte seinem Leben ein Armutszeugnis ausstellen, denkt Henk manchmal. Wäre da nicht sein Hund und treuester Begleiter Schurk. Ein Kooikerhondje, eine alte holländische Hunderasse, wie auf den Gemälden aus dem Goldenen Zeitalter. Als sich herausstellt, dass Schurk in absehbarer Zeit sterben wird, muss Henk sich entscheiden: Will er in Trauer versinken oder leben? Doch dann lernt er Mia kennen, die aussieht wie Patti Smith, nach Gewürzen duftet und auf einem Hausboot lebt... Ein tröstlicher, ein warmherziger Roman über das gewöhnliche Glück, das das Leben lebenswert macht. »Machen wir einen Spaziergang? Ja! Bonbons? Ja! Spielen wir ein Spiel? Ja! Ein Nickerchen machen? Juhu! Diese Lebensbejahung eines Hundes schätze ich sehr.« Sander Kollaard
Uit het leven van een hond
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
'Uit het leven van een hond' beslaat een zaterdag uit het leven van Henk van Doorn, 56, IC-verpleegkundige, alleenstaand. Hij wordt wakker, ontbijt, laat de hond uit, doet boodschappen, bezoekt een oud-collega enzovoort. Het wordt allesbehalve een doodgewone zaterdag als Henks hond ziek blijkt. Het dier zal sterven, niet vandaag of morgen, maar binnen afzienbare tijd. Dat gegeven gaat als een sleepnet over de bodem van de dag en haalt het gebruikelijke verdriet naar de oppervlakte: dat de tijd maar één richting kent; dat we zo kwetsbaar zijn; dat we zo eenzaam zijn, hoeveel liefde we ook vinden. Henk heeft het grote talent om uit een acuut besef van sterfelijkheid een krachtig carpe diem te putten: leef het leven ten volle. En dat maakt 'Uit het leven van een hond' het tegenovergestelde van een verdrietig boek.' Aan het eind van de dag zien we Henk, in helderziende dronkenschap, met zijn hond op de bank. Wat was dit voor een dag? vraagt hij zich af. Een reinigende ervaring? Een catharsis? Nee, het was simpelweg een dag, tijd die voorbijging, het leven dat werd geleefd.