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Mathias Traxler

    Unterhaltungsessays
    You're welcome
    Restaurant & Orchestre Touché. Gedichte. Konzertstücke. Songs
    • Die Texte werden als sicher und durchdacht beschrieben, während sie gleichzeitig spontane Momente einfangen. Sie entstehen in Verbindung mit Musik und reflektieren eine Beziehung zwischen Figuren, die Klänge sammeln. Diese Liebesfiguren führen ein Eigenleben, während die Texte sowohl geplant als auch ad hoc entstehen.

      Restaurant & Orchestre Touché. Gedichte. Konzertstücke. Songs
    • You're welcome

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Was meinen wir eigentlich, wenn wir Poesie sagen? Und wo findet das statt, wozwischen, woran? Mathias Traxler nennt die Abteilungen seines Debütbandes "Essay", "Stillleben", "Garderobenmarken", "Gedichte", "Arbeitsausschnitte" oder einfach "Anwendungen". Ihre Sprechweisen sind brüchig, hybrid. Sie unterlaufen, was wir uns unter Gedichten vorstellen, von ihnen erwarten. Wir stolpern. Über unkonventionelle Grammatik, verrenkte Bilder oder eine Interpunktion, die keiner Norm folgt, vielmehr eine mögliche Lesebewegung strukturiert. Und beim Stolpern geraten wir in Bewegung, werden als Leser zu Akteuren. Denn so sorgfältig die Texte komponiert sind, verstehen sie Poesie doch als etwas, das sich außerhalb von Texten ereignet, auch wenn es sich an ihnen entzündet. Mathias Traxlers Texte laden ein, sich gründlich umzusehen, umherzuschlendern, zu tollen, sich dabei ruhig mal das Knie anzustoßen, an den Möbeln zu rücken und das eine oder andere Stück mitgehen zu lassen. Youre welcome.

      You're welcome
    • Einige Türen gehen einfach zu. Das sind die Buchstaben. Ich musste unbedingt zu den Schafen hin, musste ihre Wärme wiederspüren, verlangte inbrünstig nach ihnen, ihre beinahe menschlichen Stimmen überall in meinem Ohr auf freiem Feld. Und der Schäfer sagte: Hops! Wieso hattest du denn nichts gesagt? Als du in deinem Gemäuer Hirt auf Herd zu reimen dachtest. Und es nicht fassen könnend, immer weiter ziehen zu müssen und dabei nicht im Geringsten fremd zu sein. Und mit dieser Farbe wollen Sie da reingehen? Hast du gesehen, den Schmerz vorbeigegangen? Ja, ich hab den Schmerz vorbeigehen sehen. Er zog vor meinen Augen vorüber, mit wohltuender Musik, Bestiales begleitend. Musik ist kein Träger von Moral. – Und mit den Steinen will ich auch nicht sprechen. Sondern mit dir. Und damit bist jetzt nicht du gemeint. Stereoboxen. Ja, Stereoboxen. Ich liebe den Garten des Glücks. Die Sprache hat gar nichts angerichtet. Fast in eine Negierung des eigenen Körpers. Ist das hinein oder hinaus? – Mathias Traxler

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