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Vigdis Hjorth

    19. Juli 1959

    Vigdis Hjorth ist eine norwegische Romanautorin, deren Werk sich häufig mit komplexen Familiendynamiken und moralischen Zwickmühlen befasst. Ihre Prosa zeichnet sich durch scharfe psychologische Einsichten und ihre Fähigkeit aus, verborgene Spannungen in Beziehungen aufzudecken. Hjorth erforscht Themen wie Identität, Erinnerung und die Suche nach Wahrheit, wobei sie häufig autobiografische Elemente in ihre Erzählungen einfließen lässt. Ihr unverwechselbarer Stil ist direkt und intensiv und zieht die Leser in tiefgründige emotionale und intellektuelle Erkundungen.

    Zum Teufel mit den Männern!
    Die Wahrheiten meiner Mutter
    Drei Frauen und ein Todesfall.
    Ein falsches Wort
    Tilla liebt Philipp
    Wiederholung
    • Eine Frau läuft durch den Wald. Eigentlich bereitet sie sich auf einen Marathon vor, aber getrieben ist sie von etwas anderem. Alles, was sie vergessen will, kehrt zu ihr zurück, und so nähert sie sich Atemzug für Atemzug dem sechzehnjährigen Mädchen, das sie einmal gewesen ist. Der erste Kuss auf einer Party. Der erste überwältigende Rausch, der den Körper so leicht werden ließ. Die Mutter, die mit Argusaugen über sie wacht und ihren unbändigen Lebenshunger kontrolliert. Der Vater, der sich immer weiter distanziert. In ihrem neuen Roman, der mit dem wichtigsten Literaturpreis Norwegens, dem Kritikerpreis, ausgezeichnet wurde, kehrt Vigdis Hjorth zu ihren großen Lebensthemen zurück: Sie erzählt vom schmerzhaften Kampf einer jungen Frau gegen das Geheimnis einer Familie, vom Ringen um die eigene Wahrheit und davon, dass manche Erinnerung einen so lange heimsucht, bis neues Erkennen möglich ist. Ein essenzielles, universelles Buch von der bedeutendsten Gegenwartsautorin Norwegens.

      Wiederholung
      4,5
    • »Eine der herausragendsten Autorinnen Norwegens.« The New Yorker Das Schlimmste passiert dort, wo wir uns sicher fühlen: in der eigenen Familie. Was nach dem plötzlichen Tod des Vaters zunächst wie ein Erbstreit zwischen Geschwistern aussieht, wird für die ältere Schwester Bergljot zu einem Kampf um die jahrzehntelang verdrängte Wahrheit. Es geht nicht um Geld und Besitz. Es geht darum, wem die Vergangenheit gehört. Mit unverwechselbarer Konsequenz erzählt Vigdis Hjorth von der Sehnsucht nach Anerkennung, von der Kraft der Befreiung und von der Frage, ob wir unserer eigenen Geschichte vertrauen dürfen. Mit »Ein falsches Wort« gelang Vigdis Hjorth der internationale Durchbruch. Der Roman löste in Norwegen einen Skandal um die Wahrhaftigkeit von Literatur aus, gewann eine Vielzahl von Preisen und festigte Hjorths Status als eine der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit, die 2023 für den International Booker Prize nominiert war und deren Werk in 20 Sprachen übersetzt ist.

      Ein falsches Wort
      4,2
    • BrigitteJohanna kehrt nach dreißig Jahren in ihre Familie zurück, um den Kontakt zur Mutter zu suchen. Diese bleibt jedoch kühl. In einer einsamen Hütte am Fjord versucht Johanna, ihre Kindheitserinnerungen zu bewältigen und sich von familiären Zwängen zu befreien. Vigdis Hjorth thematisiert zerrüttete Beziehungen und den Umgang mit der Vergangenheit.

      Die Wahrheiten meiner Mutter
      4,0
    • Ida wünscht sich nur eines: Ihr Geliebter soll sich endlich von seiner Frau trennen und ein gemeinsames Leben mit ihr beginnen. Doch manche Wünsche gehen tatsächlich in Erfüllung - und das kann die Hölle auf Erden sein ...

      Die Liebeskur