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Elizabeth Cleghorn Gaskell

    29. September 1810 – 12. November 1865

    Elizabeth Gaskell war eine englische Romanautorin und Kurzgeschichtenschreiberin der viktorianischen Ära. Ihre Romane bieten ein detailliertes Porträt des Lebens in vielen Gesellschaftsschichten, einschließlich der sehr Armen, und sind daher für Sozialhistoriker ebenso wie für Literaturfreunde von Interesse. Sie ist bekannt für ihre aufschlussreichen Darstellungen sozialer Probleme und des täglichen Lebens, wobei sie die Nuancen menschlicher Erfahrung mit scharfem Blick erfasst.

    Elizabeth Cleghorn Gaskell
    Ruth
    Cranford
    North und South
    Frauen und Töchter
    Das Leben der Charlotte Bronte͏̈
    Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Mr. Harrisons Bekenntnisse
    • Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Mr. Harrisons Bekenntnisse

      Erzählungen – Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Ott – Nachwort von Alice Reinhard-Stocker

      • 376 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Elizabeth Gaskell, eine Meisterin psychologisch stimmiger und spannender Geschichten, porträtiert das Leben und Lieben in der englischen Provinz mit ebenso viel Klugheit und Unterhaltung wie Jane Austen. Ihr scharfer Blick bleibt keine Seelenregung verborgen, und die Schwächen ihrer Helden entfaltet sie mit Nachsicht und Humor. In diesem Band werden Gaskells schönste Erzählungen in einer exklusiven Auswahl präsentiert. Dr. Harrison, der frischgebackene Landarzt, sieht sich in Duncombe mit Missverständnissen konfrontiert, die ihn dreifach verloben. Erst nach zahlreichen Geständnissen findet er den Weg zur großen Liebe. In der Erzählung «Cousine Phillis» ist der jugendliche Erzähler von der ländlichen Anmut seiner Verwandten betört, doch sein wohlmeinender Rat führt zu einem tragischen Ende ihres Lebensglücks. Die Geschichte vom «Schafscherer in Cumberland» entführt uns auf einen heiteren Spaziergang durch das sommerliche Nordengland, wo Gaskell mit sinnenfrohen Landschaftsbeschreibungen begeistert. Elizabeth Gaskell (1810–1865), Frau eines Geistlichen und fünffache Mutter, verfasste vierzig Erzählungen, sieben Romane und eine Biographie über Charlotte Brontë. Mit ihrem psychologischen Scharfsinn und ihrem Wissen um die Lebensbedingungen ihrer Zeitgenossen gilt sie als eine der bedeutendsten Chronistinnen Nordenglands.

      Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Mr. Harrisons Bekenntnisse
      4,5
    • Frauen und Töchter

      Eine alltägliche Geschichte Roman

      In England beliebt und kanonisiert, hierzulande noch ein Geheimtipp: die Autorin Elizabeth Gaskell Gesellschaftliche Erwartungen und Verpflichtungen, Klassenunterschiede und Standesdünkel: Elizabeth Gaskell beschreibt das englische Landleben mit einem ausgeprägten Sinn für die kleinen Dramen des Alltags. Das Lieben, Verloben und Heiraten im Bannkreis sozialer Normen nimmt sie mit feiner Ironie in den Blick und steht der großen Jane Austen dabei in nichts nach. So zeichnet sie mit ›Frauen und Töchter‹ ein lebendiges Sittenbild des 19. Jahrhunderts, das als ihr bestes Werk gilt. Mit einem ausführlichen Nachwort. Mit Daten zu Leben und Werk.

      Frauen und Töchter
      4,1
    • ELIZABETH CLEGHORN GASKELL (1810 bis 1865) wurde als Tochter eines ehemaligen unitarischen Geistlichen in Chelsea, einem Vorort von London, geboren. Infolge des frühen Todes der Mutter wurde das Kind in die Obhut von Verwandten gegeben und in Knutsford, Cheshire, in der Nähe von Manchester, von ältlichen Tanten aufgezogen. In der ländlichen Stille und Abgeschiedenheit von Knutsford und Sandlebridge, in die, so scheint es, noch kein Hauch der aufgeregten Zeit gedrungen war, lernte sie den Hintergrund, die Atmosphäre und die Charaktere für ihre ländlichen Idyllen, insbesondere für 'Cranford' kennen. Hier wurde der Grundstein für ihre Liebe zur englischen Kleinstadt, zur unberührten Natur und zu den einfachen Menschen gelegt. 'Cranford', im Jahre 1853 in Buchform veröffentlicht, ist kein Roman im eigentlichen Sinne des Wortes. Es gibt weder Helden noch eine Fabel. Wir haben es vielmehr mit einer Folge von teilweise abgeschlossenen Episoden zu tun. Eine Mischung von Humor, Sentimentalität und Tragik durchzieht das Buch. Diese Miniaturmalerei einer zurückgebliebenen Kleinstadt und ihrer schrulligen Bewohner erinnert an ein Spitzweg-Gemälde, an ein Idyll, das nicht frei ist von Pathos.

      Cranford
      3,9
    • Die hübsche Ruth wächst im viktorianischen England als Einzelkind auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf. Doch sie ist noch sehr jung, als sie verwaist und von einer strengen Damenschneiderin in die Lehre genommen wird. Hier, in der Stadt, beginnt für sie ein Dasein voller Entbehrungen. An einem Winterabend begegnet sie einem jungen Mann aus vornehmem Hause, der ein wenig Licht und Wärme in ihr Leben bringt. Wird er alles zum Guten wenden? Zwei Jahre vor ihrem Roman "Norden und Süden" gelang Elizabeth Gaskell mit "Ruth" das Porträt einer jungen Frau, die ein wechselvolles Schicksal bewältigen muss.

      Ruth
      3,8
    • Frauen und Töchter

      Eine Alltagsgeschichte

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Eine Alltagsgeschichte" ist der Untertitel, den Mrs. Gaskell ihrem erfolgreichsten Roman verlieh. Und dieser Titel ist nicht nur für das betreffende Werk geeignet, sondern beschreibt treffend die ganze Gattung der Romanliteratur, die Jane Austen mehr oder weniger begründet hat und die für Großbritannien typisch ist. Die Handlung spielt in einer kleinen englischen Stadt auf dem Land; die Hauptakteure sind ein angesehener Arzt, seine Frau – eine alberne, hübsche, selbstsüchtige Gouvernante –, seine Tochter – ein Musterbeispiel einer jungen Dame vom Typ "Kleine Dorrit", seine Stieftochter – eine eigensinnige, flatterhafte, aber gutherzige junge Dame, die in Frankreich ausgebildet wurde – und bestimmte Mitglieder zweier Familien aus der Grafschaft, mit denen der Chirurg eine halb persönliche, halb berufliche Bekanntschaft pflegt. Die Handlung dreht sich um die Liebeleien zwischen dem Helden Roger Hamley, dem Archetypus eines großherzigen jungen Mannes, und der Tochter und Stieftochter des Chirurgen. Verliebt er sich in das hübsche französische Gesicht? Oder doch in das aufrichtige englische Herz? Erkennt er die Richtige, bevor es zu spät ist? Wer die Romane von Jane Austen liebt oder Liebesgeschichten à la "Bridgerton" mag, ist hier genau richtig aufgehoben. Dies ist Band zwei von sechs.

      Frauen und Töchter
    • Mr Harrisons BekenntnisseDes Totengräbers HeldSchafscherer in CumberlandCousine PhillisLois die Hexe

      Erzählungen
    • Die Tat einer Nacht (Großdruck)

      Roman

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Geschichte entfaltet sich um die komplexen moralischen Dilemmata und menschlichen Beziehungen, die durch eine schicksalhafte Nacht in Gang gesetzt werden. Gaskell beleuchtet Themen wie Schuld, Verantwortung und die Auswirkungen von Entscheidungen auf das Leben der Protagonisten. Diese Ausgabe, die auf eine Übersetzung von 1865 zurückgeht, bietet einen behutsam überarbeiteten Text, der an die moderne deutsche Rechtschreibung angepasst wurde, und ist in einem lesefreundlichen Großdruck präsentiert. Die Berliner Ausgabe von 2022 bringt den zeitlosen Klassiker in neuem Licht.

      Die Tat einer Nacht (Großdruck)
    • Die alte Amme und andere Geschichten

      Erstübersetzung

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Sammlung umfasst 11 Kurzgeschichten, die durch tiefgründige Charaktere und komplexe moralische Lektionen bestechen. Besonders hervorzuheben ist die Erkundung von Themen wie Grausamkeit und Missbrauch, die oft von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Geschichten, die vermutlich im 19. oder frühen 20. Jahrhundert entstanden sind, bieten eine unterhaltsame Lektüre und zeigen, dass menschliche Übel manchmal bedrohlicher sind als übernatürliche Phänomene. Die Autorin hat es geschafft, die Vergangenheit der Charaktere umfassend darzustellen, was die Erzählungen besonders fesselnd macht.

      Die alte Amme und andere Geschichten