Lisa ist ein fröhliches und aufgeschlossenes Mädchen, das in der Blüte seiner Kindheit steht und die Welt mit all ihren Facetten entdeckt. Sie lebt bei ihrem Vater, zu dem sie emotionalen Zugang hat und den sie über alles liebt. Johannes Worner hat seit einem literarischen Achtungserfolg vor vielen Jahren kein Projekt zu Ende gebracht und leidet an einer sich verschlimmernden Alkoholkrankheit. An den Wochenenden ist sie zu Gast bei ihrer Mutter Veronika, die einen mittelständischen Verlag leitet und wenig wirkliches Interesse an ihrer Tochter zeigt. Doch mit der fortschreitenden Erkrankung von Lisas Vater gerät das Arrangement ins Wanken und die Frage in den Vordergrund, was der Alkohol nicht nur mit Lisas Vater, sondern auch mit ihr selbst auf Dauer macht
BERND ASCHENBRENNER Reihenfolge der Bücher


- 2023
- 2017
ADHS als Beziehungssyndrom. Eine Betrachtung im Kontext der Bindungstheorie
- 56 Seiten
- 2 Lesestunden
Die Studienarbeit untersucht die Ursprünge der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Kontext elterlicher Beziehungsstörungen. Ziel ist es, psychodynamische Ansätze zu beleuchten und zu prüfen, ob genetisch-neurobiologische Perspektiven, die eine ausschließliche Medikation favorisieren, widerlegt werden können. Die Bindungstheorie sowie die Konzepte der Mentalisierung und Affektregulation bilden die theoretische Grundlage. Ein Experteninterview mit einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wird durchgeführt, um die praktischen Implikationen von ADHS zu ergründen. Die Ursachen von ADHS sind in der Forschung umstritten, und die Arbeit verwendet die einheitliche Schreibweise ADHS, um die Vielzahl der Symptome zu erfassen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob ADHS mit einem psychoanalytisch-bindungstheoretischen Verständnis von dysfunktionalen Beziehungsmustern in Einklang steht. Es werden drei Leitfragen behandelt: Welche psychodynamischen Ursachen für ADHS sprechen gegen eine verkürzte neurobiologische Sichtweise? Warum ist eine rein medikamentöse Behandlung unzureichend und möglicherweise schädlich? Und wie können Kinder mit ADHS in einem psychoanalytischen Setting effektiv behandelt werden?