Blutcappuccino - Ein neuer Fall für die SOKO Amstetten
- 424 Seiten
- 15 Lesestunden






Die Ermittlungen nach einem Brand auf einem Bauernhof im Mostviertel nehmen eine dramatische Wendung, als zwei verbrannte Leichen entdeckt werden. Die Identität der Toten bleibt zunächst unklar, da sie in den Polizeidaten nicht verzeichnet sind. Dies wirft zahlreiche Fragen auf: Wie sind sie auf den Hof gelangt und welche Rolle spielen sie in den Ereignissen rund um den Brand? Verschiedene Ermittler und Gerichtsmediziner arbeiten an dem mysteriösen Fall, der sich zunehmend als komplex und bizarr herausstellt. Der Autor legt besonderen Wert auf eine authentische Darstellung der Ermittlungsarbeit.
Oliver Kant hat von Kindheit an ein schweres Leben. Er kommt bereits als Baby zu Adoptiveltern. Seine Adoptivmutter wendet sich immer mehr von ihrem Ehemann ab, weshalb sich dessen Zorn gegen Oliver richtet. Nach dem Tod seiner geliebten Adoptivmutter zieht er kurz nach dem Abitur auf Betreiben seines Vaters aus dem elterlichen Haus aus. Er findet Anschluss im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Als Türsteher und Handlanger für Größen im Rotlichtmilieu kommt er bald mit dem Gesetz in Konflikt. Nach einer Schlägerei, die mit Sachwerverletzten endet, flüchtet er ins Ausland, um einer Gefängnisstraße zu entgehen. Er schließt sich der französischen Fremdenlegion an. Jahre später kehrt er nach Deutschland zurück und beschließt einen Neuanfang. Vorher muss er noch einige Altlasten beseitigen, bevor er ein bürgerliches Leben beginnen kann. Ein besonderes Anliegen ist es ihm nach 40 Jahren, seine leiblichen Eltern ausfindig zu machen. Die Suche führt ihn letztendlich nach Niederösterreich ins Mostviertel. Seine Nachforschungen gestalten sich schwierig und enden......... Der Thriller handelt von generationsübergreifenden Familiendramen. Nie enden wollende körperliche Gewalt und Psychoterror in allen Facetten sind Teil des täglichen Lebens.
Seit Mitte 2019 scheint in Österreich keine Woche zu vergehen, ohne dass neue politische Skandale bekannt werden. In viele dieser Affären sind politische Amtsträger und hohe Beamte involviert. Ausgelöst wurde das durch das Auftreten zweier Politiker in einem Ferienhaus, die unwissentlich gefilmt wurden. Ab dieser Zeit werden die Sicherheits- und Justizbehörden mit schier nie endenden Ermittlungsarbeiten eingedeckt. Aufgrund der zahlreichen Verstrickungen wurde und wird es den Kriminalisten erheblich erschwert, die einzelnen Fälle zuzuordnen und vollständig aufzuklären. Es kam zu Geschehnissen, die den Eindruck erweckten, dass die Verdächtigen den Ermittlern einen Schritt voraus waren. Das lässt wiederum darauf schließen, dass gewisse Nachforschungen von wem auch immer nicht gewollt waren und sind. Hartnäckige Journalisten erreichten mit Recherchen und Aufdeckungen, dass die Pfade im Labyrinth der korrupten Handlungen und anderer Straftaten immer leichter begehbarer wurden und werden.
Ein Verbrechen, das nie angezeigt wurde. Und eine Vergeltung, die acht Jahre braucht. Mostviertel, Herbst 2018. Ein Rechtsanwalt kommt nachts mit 2,6 Promille im Blut von der Landesstraße ab und verbrennt in seinem Jeep. Wenige Wochen später stirbt sein Kanzleikollege auf ähnliche Weise. Dann wird ein dritter Toter erdrosselt auf dem Golfplatz in Ferschnitz abgelegt — sein Ohr steckt in einem Postkasten in Persenbeug. Für die Behörden sind das zwei Unfälle und ein Mord im Milieu. Die Kriminaldienstgruppe Amstetten glaubt nicht an Zufälle. Eine Notiz aus der Kanzlei eines der Opfer führt zur Großbäckerei Dörfler — doch der Seniorchef liegt im Sterben und wird den Ermittlern nichts mehr sagen. Was er mit ins Grab nimmt, hat vor acht Jahren begonnen, 700 Kilometer weiter südlich. Am 13. August 2010, bei einer Hochzeit im dalmatinischen Trogir, geschieht im Lagerraum eines Hotels etwas, worüber niemand spricht. Nur ein Sohn hat es gesehen. Er zeigt es nicht an. Er wartet. Ein Kriminalroman über Schuld, die weitergereicht wird, und über Ermittler, die alles richtig machen und trotzdem zu spät kommen. Josef Marksteiner war vierzig Jahre Polizist, zehn davon als Dienststellenleiter im Bezirk Amstetten — und man merkt es jeder Ermittlungsseite an.